Sobald ich von dem Buch gehört hatte, wollte ich es unbedingt haben.
Es gibt ja inzwischen so viele Bücher über Michael Jackson,
die entweder kurz nach seinem Tod eilig zusammengeschustert worden sind, oder
die älteren, die dann binnen Wochen noch mal um 150 Seiten gewachsen sind und
hollywoodreif über "seine letzten Tage" berichten.
Dieses Buch hier hat jedoch eine bestimmte Sache, die die anderen nicht haben: Herz.
Denn es wurde von den Leuten geschrieben, die Michael, abgesehen von seiner Mutter
und seinen Kindern, am meisten lieben, seinen "Fans" (das Wort ist so ausgelutscht inzwischen,
aber weil mir jetzt gerade kein treffenderse einfällt, nehmen wir das).
Es gibt kurze und längere Geschichten von Menschen, die so fasziniert von ihm waren,
dass sie wirklich die halbe bzw. die ganze Welt bereisten, um ihn zu sehen.
Man mag denken, dass das verrückt ist, aber sie beschreiben es so, dass wenn man einmal
von seiner "Aura" berührt ist, man immer mehr möchte und sich über jeden noch so kurzen
Blickkontakt mit ihm freut, einfach, weil seine Ausstrahlung so stark ist.
Und weil es so viele Gleichgesinnte gibt, entsteht immer direkt das Gefühl von
Verbundenheit, Familie und natürlich der Flucht aus dem schnöden Alltag.
Mich haben diese ganzen Geschichten berührt, belustigt und zu Tränen gerührt und ich bin froh,
dass es so einen Fundus an Erfahrungen mit Michael gibt. Ich hoffe, es werden noch einige
solcher Bücher veröffentlicht, dies hier macht schon mal einen tollen Anfang und ich empfehle
es jedem Michael Jackson Fan, ihr werdet ihr euch 100 % darin wiederfinden. Neben
Aphrodite Jones' "Michael Jackson Conspiracy" ist es meiner Meinung nach das bislang
beste Buch über "The Gloved One".
Danke an die Autoren und Herausgeber, ihr habt einen tollen Job gemacht!