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It's What I'm Thinking (Deluxe Edition)
 
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It's What I'm Thinking (Deluxe Edition) [Doppel-CD]

Badly Drawn Boy Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (5. November 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Edel Recor (Edel)
  • ASIN: B004362E1U
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.223 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. In Safe Hands
2. The Order of Things
3. Too Many Miracles
4. What Tomorrow Brings
5. I Saw You Walk Away
6. It’s What I’m Thinking
7. You Lied
8. A Pure Accident
9. This Electric
10. This Beautiful Idea
Disk: 2
1. In Safe Hands - From The Kites Of San Quentin
2. This Beautiful Idea - Working For A Nuclear Free City
3. What Tomorrow Brings - Sam And The Plants
4. You Lied - Europium Alluminate (Jane Weaver & Andy Votel)
5. It‘s What I‘m Thinking - Sam And The Plants
6. In Safe Hands - This Morning Call
7. The Order Of Things - Tim And Sam‘s Tim And The Sam Band With Tim And Sam
8. This Beautiful Idea - Beats For Beginners
9. This Electric - Beats For Beginners
10. Too Many Miracles - Tim And Sam‘s Tim And The Sam Band With Tim And Sam
Alle 14 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

motor.de

Damon Gough macht auf seiner neuen Platte vieles richtig. Der erste Teil seiner Album-Trilogie lässt aber auf mehr hoffen. Der Opener "In Safe Hands" beginnt mit einer zarten, gezupften Gitarre und atmosphärischen Sampeln, bevor Goughs warmes Organ, mit einer gehörigen Menge Reverb unterlegt, gefühlvoll die Zeilen "I'll leave you now - in save hands" singt. An sich gibt es im Song keine großen Überraschungen, dennoch gelingt es "In Safe Hands", Atmosphäre aufzubauen und den Hörer sofort gefangen zu nehmen. Die folgenden Titel "The Order Of Things" und "Too Many Miracles" fallen dagegen etwas ab und bleiben weitestgehend blass, auch weil die Unmengen von Hall und Delay sowie gewaltigen Synthie-Streicher-Parts den Songs die Natürlichkeit nehmen. An Position vier folgt mit "What Tomorrow Brings" ein Highlight der Platte. Nach einem verträumten Anfang ist es vor allem die diesmal etwas dezentere Instrumentierung, die den Song zur Entfaltung kommen lässt. Auch tonal hält der Titel die ein oder anderre Überraschung bereit. Weitere Anspieltipps sind "I Saw You Walk Away" und "You Lied". Ansonsten finden sich keine nennenswerten Höhepunkte mehr auf der Platte. "It's What I'm Thinking" hat zwar einen sehr aussagekräftigen Text, kann jedoch seine monumentale Länge von über sechs Minuten aufgrund der sich ständig wiederholenden Grundmelodie musikalisch nicht rechtfertigen. Gegen Ende des Titels singt Gough dann auch treffenderweise "Well thank you for your time". Der Song "This Beautiful Idea" ist zwar an sich ein solide, kann mit seinen eigenwilligen Soundspielereien aber nicht punkten. Badly Drawn Boy liefert mit "It's What I'm Thinking Pt. 1" eine sehr stimmungsvolle und atmosphärische Platte ab, welche die emotionalen Texte sehr gut in das richtige Licht zu rücken vermag. Allerdings bringt sich Gough durch die immer wieder übertriebenen Effekte um ein besseres Ergebnis, da die Songs an vielen Stellen zu künstlich und überproduziert wirken. So kommt ob der fortwährend übertriebenen Effekte doch hin und wieder Langweile auf, was schade ist. Ein natürlicherer Gesamtsound hätte den meist sehr eingängigen Nummern wesentlich besser zu Gesicht gestanden, da die Songs so wesentlich dynamischer geraten wären. Wenn einem die Musik zu eintönig ist, lohnt sich allerdings ein Blick auf die Texte, denn diese sind durchgängig von sehr hohem Gehalt und mit viel lyrischem Gespür verfasst. Dies belegen Zeilen wie "There's a savior in me, yet I can't save myself, so good luck whoever else believes in me". Man kann nur hoffen, dass sich Damon Gough bei der Forsetzung seiner Trilogie vor Augen ruft, dass gute Songs in der Regel auch ohne viel Tamtam und aufwendige Nachbearbeitung funktionieren.

Kurzbeschreibung

Badly Drawn Boy, auch bekannt als "der Kerl mit der Wollmütze", begann seine Karriere vor zehn Jahren. Bereits sein Debüt "The Hour Of Bewilderbeast“ platzierte sich auf Anhieb in den Top 20 der UK Charts und brachte ihm den renommierten Mercury Prize ein. Als er dann - auf Wunsch von Nick Hornby selbst - den Soundtrack zur Verfilmung von "About a Boy“ komponierte und performte stieg sein Bekanntheitsgrad enorm an.
Jetzt meldet sich der Songwriter mit dem Erstling seiner neuen Trilogie "It’s What I’m Thinking“ zurück. Untertitel des ersten Teils der Trilogie ist "Part One: Photographing Snowflakes" und erklärt sich wie folgt: Gute Songs sind schwerer zu schreiben als Schneeflocken zu fotografieren, der richtige Moment ist alles!
Der Mix scheinbar unvereinbarer Stilrichtungen wie Blues, Folk, Soul, TripHop und Drum'n Bass erinnert ein wenig an Beck. Mit dem Underdog-Thema hat Damon Gough jedoch keine Probleme, es ist sogar elementarer Bestandteil seiner Weltansicht. laut eigener Aussage lässt sich Badly Drawn Boy musikalisch bei "Future Folk“ einordnen, einer Kreuzung beatlesker Songwriter-Traditionen mit verschrobenen Electronic-Geräuschen. Brillianter Indierock zwischen Beck und den Beatles!

Die Deluxe Edition enthält neben dem Album "It's What I'm Thinking" die Bonus CD "It's What They're Thinking". Mit exklusiven Versionen der Albumtitel von From Kites Of San Quentin, Working For A Nuclear Free City, Sam And The Plants, Europium Alluminate (Jane Weaver & Andy Votel) etc. bietet "It's What They're Thinking" einen breiten Stilmix, präsentiert von den talentiertesten heissesten Underground Bands, die Manchester (Damon Goughs Heimatstadt) derzeit zu bieten hat.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großes Potential! 5. November 2010
Format:Audio CD
Als Badly Drawn Boy-Fan der ersten Stunde tut es mir ein bisschen in der Seele weh, seinem neuen Album nicht die Höchstwertung zu geben, denn eigentlich möchte ich doch möglichst viele Leute auf diesen fantastischen Musiker aufmerksam machen. Allerdings habe ich an "It's what I'm thinking (Part One: Photographing Snowflakes)" doch zu viel Kritik, als dass 5/5 Sterne gerechtfertigt wären.
Am grundsätzlichen Songmaterial liegt das nicht; mit gerade einmal 10 Songs ist das Album zwar recht kompakt geraten, doch wenn davon 7 Songs großartig und 2 ("You lied" und "This electric") gelungen sind, dann kann man das wohl guten Gewissens als ordentliche Ausbeute bezeichnen. Lediglich mit dem Titelsong "It's what I'm thinking" habe ich so meine Schwierigkeiten, denn dieser schleppt sich über eine Länge von mehr als 6 Minuten musikalisch weitgehend eintönig und uninspiriert dahin. Was im Grunde sehr schade ist, denn ähnlich wie z.B. "One last dance" vom "Born in the UK"-Album handelt es sich um einen sehr persönlichen Song, der dem Songwriter selbst vermutlich sehr viel bedeutet - aber was nützt das, wenn das Ergebnis dröge ist und somit nicht überzeugen kann? Immerhin versammeln sich in diesem Song dann doch einige der schönsten Textfragmente des Albums ("I'm a failure at heart"; "Accept only one thing and that is that nothing will change anything"; "Yet I can't save myself - so good luck whoever else believes in me"), was mich ein wenig versöhnlich stimmt.
Mein eigentlicher Kritikpunkt am Album ist allerdings die Produktion, mit der ich überhaupt nicht einverstanden bin. Die meisten Songs ertrinken in ihrem eigenen Hall oder unter sphärischen Klangteppichen aus elektronischen Störgeräuschen, so dass es zunehmend schwer fällt, einzelne Instrumente wie Gitarre und Klavier herauszuhören. Dabei finde ich persönlich Badly Drawn Boy in seinen akustischen Momenten häufig am stärksten. Laut Vermerk im Booklet wurden die Streicherarrangements sogar von einem echten Orchester eingespielt, hören sich aber trotzdem über weite Strecken an wie aus dem Computer, meiner Meinung nach besonders eklatant im Song "Too many miracles". Auch nach knapp zwei Monaten "Einhörzeit" kann ich mich mit dieser merkwürdigen Diskrepanz zwischen symphonischem Pomp auf der einen Seite und Lo-Fi-Produktion auf der anderen Seite nicht wirklich anfreunden.
Trotzdem schön zu hören, dass dem Badly Drawn Boy nach längerer Pause und mittelschwerer Bedeutungskrise nicht die berührenden Melodien ausgegangen sind. Ich bin gespannt auf die nächsten Veröffentlichungen der angekündigten Alben-Trilogie.

(Die möglichen Bonus-CDs zu diesem Album sind übrigens weitgehend überflüssig. Es gibt eine Version mit einem rund 20-minütigen Albumremix von Andy Votel, der komplett unmusikalisch und nervtötend ist. Die andere CD-Veröffentlichung hält als Bonus-CD 14 Neu-Arrangements bzw. Remixe der Songs vom Album durch lokale Künstler aus Manchester bereit, die allerdings abgesehen von der "In safe hands"-Version von den Real Dolls allesamt extrem viel schlechter als die Originale sind. Im Zweifelsfall sollte also die 1-Disc-Edition vollkommen ausreichend sein.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jack
Format:Audio CD
Melancholisch und wehmütig ist das neue Album von Badly Drawn Boy.Dabei sehr stimmungsvoll und mit vielen tollen Songideen. Manchmal fühlt man sich sogar an Morrissey erinnert. Einziger Kritikpunkt: der Titeltrack ist etwas schnarchig. Da dieses Album der Beginn einer Trilogie ist, kann man sich auf baldigen Nachschub freuen. Alles in allem ein wirklich großrtiges Album, dem ich viele Hörer/Käufer wünsche!!
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Deluxe-Edition empfohlen 16. Dezember 2010
Von M. Heinze
Format:Audio CD
Badly Drawn Boy-Alben sind für mich Pflichtkäufe und immer besser als ca. 95 % des aktuellen Chartgeschehens.
Leider muss ich feststellen, dass sein neues Album mich nach dem ersten Hören etwas ratlos zurückgelassen hat. Der Gesang ist beispielsweise für meinen Geschmack zu oft mit Hall unterlegt, der das Ganze etwas unwirklich klingen lässt. So wäre das Album nach dem ersten Hören vermutlich zugunsten anderer Platten (es gibt einfach zuviel gute Musik da draussen) schnell im Regal verschwunden.
ABER: die BonusCD der Deluxe-Version (die mit den 14 Remixen bzw. alternativen Versionen, den bereits benannten Mix kenne ich nicht) hat diese Platte gerettet. Sie hat mich dazu gebracht, mich doch noch näher mit dem eigentlichen Album zu beschäftigen. Der Avalanches-Mix von The Shining bleibt zwar unerreicht, aber dennoch finden sich einige Versionen, die mir persönlich sogar besser gefallen als die Originale. Allerdings rücken die Titel zum Teil in einen elektronischeren Kontext, zwar eher behutsam, aber man muss es mögen.
Fazit: Für mich ist das neue Album nur komplett mit dem "Bonus-Material". Bin gespannt wie es weitergeht.
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