Aus der Amazon.de-Redaktion
Vor allem die Songs und Sounds, die das so genannte Rat Pack (Dean Martin, Frank Sinatra, Sammy Davis Jr.) einst zur Unsterblichkeit adelte, erleben bei Bublé ein spektakuläres Revival. Der Frauenliebling mit dem samtenen Bariton bewahrt in Klassikern aus dem "Great American Songbook" wie z.B. Cole Porters "I've Got You Under My Skin", dem beliebten "You Don't Know Me" oder auch "A Foggy Day" von den Gershwin-Brüdern überzeugend das Erbe von damals. Ein Traditionspfleger im besten Sinne.
Bublés Begeisterung für die Swing-Ära ist hier in jedem Ton spürbar und glaubhaft. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er bei der Nostalgie keineswegs stehen bleibt. Trotz des Rückblicks in eine untergegangene Epoche wirkt er nie unzeitgemäß. Das ist zum Einen darauf zurückzuführen, dass neben alten Jazzstandards auch Poptitel jüngeren Datums auf der Setlist stehen (Stevie Wonders "You And I", "Can't Buy Me Love" von den Beatles), die ebenfalls in klassische Bigband-Arrangements gepackt wurden. Und das ist zum Anderen den Mitwirkenden unserer Tage zu verdanken, die für viel frischen Wind sorgen. So peppt Nelly Furtado als Duettpartnerin den Latin-Oldie "Quando, Quando, Quando" mächtig auf. Und Produzent David Foster, der schon den Erstling im Studio betreute, zeichnet für ein topmodernes Klangbild verantwortlich, das den Ansprüchen heutiger HiFi-Hörer vollauf genügt. -- Harald Kepler
Über den Künstler
Wie sein weltweit mehrfach mit Platin ausgezeichnetes Album Its Time von 2005, brilliert auch Call Me Irresponsible mit modernen Interpretationen von wundervollen Stücken verschiedenster Epochen.
Im Februar 2008 konnte der in Vancouver geborene Michael Bublé schließlich seinen ersten Grammy entgegennehmen: Call Me Irresponsible wurde in der Sparte Best Pop Vocal Album mit dem begehrten Grammophon geehrt. Und am 6. April 2008 gab es für Bublé wieder ein echtes Heimspiel in Calgary, wo der kanadische Juno-Award vergeben wurde er gewann in der Sparte Fan Choice Award.
Seinen unbeugsamen Spirit, mitreißenden Humor und sein ausgesprochenes Charisma nahm die New York Times zum Anlass, ihn einen "Entertainer, der auf der Bühne absolut zu Hause ist" zu nennen. Tatsächlich ist Bublé live in seinem wahren Element: Allein 2004 haben ihn über eine Viertelmillion Fans auf der Bühne gesehen.
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