Erzählt wird die Geschichte eines Teenagers, der zwar keine großen Katastrophen erlebt hat, den aber die kleinen Unwegbarkeiten des Lebens und des Erwachsenwerdens so aus der Bahn werfen, dass er sich selbst in die Psychiatrie einweist. Diese Entscheidung ermöglicht ihm Begegnungen mit Menschen, die einen großen Einfluss auf sein Leben haben werden.
Erfreulich ist erstmal, dass ein halbwegs realistischer Blick auf die Psychiatrie und auf therapeutische Prozesse geworfen wird, wenn dies auch im Rahmen eines Spielfilms nicht sonderlich tiefschürfend sein kann. Der Film ist ruhig erzählt, hat sehr dramatische Anteile, aber auch durchaus komische Szenen. Der Ton ist insgesamt optimistisch und lebensbejahend, ohne jedoch zu seicht zu werden. Ein kleines Manko sehe ich persönlich im Finale, das hier und da etwas dick aufgetragen ist. Die Erzählweise jedoch ist dabei so frisch und originell, dass man auch darüber hinwegsehen kann. Alles in allem also ein sehenswerter Film. Zudem darf Zach Galifianakis zeigen, dass er nicht nur Comedy beherrscht, sondern auch im Charakterfach gut aufgehoben ist.
Bild- und Tonqualität sind wunschgemäß, die Specials allerdings wenig sehenswert. Wie bei vielen DVDs bestehen die Features im Wesentlichen darin, dass sich die am Film Beteiligten gegenseitig über den grünen Klee loben. Das ist zwar nett, aber nicht sonderlich informativ.