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It's a Free World
 
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It's a Free World

Kierston Wareing , Juliet Ellis , Ken Loach    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Kierston Wareing, Juliet Ellis, Leslaw Zurek
  • Regisseur(e): Ken Loach
  • Komponist: George Fenton
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 26. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001U05WPM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.979 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Angie mag in der Schule keine Leuchte gewesen sein, aber sie hat Energie, Pfiff und Ambition. Und sie befindet sich in der Blüte ihres Lebens. Sie weiß, dass jetzt ihr Moment gekommen ist, dass sie jetzt ein bisher eher verpfuschtes Leben wieder in die Bahn bringen kann. Mit ihrer Wohngenossin Rose gründet Angie in ihrer Küche eine private Arbeitsvermittlung - und das mitten in einem heruntergekommenen Viertel, das in erster Linie von Gangs behaust wird, aber eben auch von Einwanderern aus Osteuropa auf der Suche nach Jobs.

Video.de

Nach seinem Bürgerkriegsdrama "The Wind That Shakes the Barley", das ihm in Cannes eine Goldene Palme bescherte, kehrt der alte Kämpfer Ken Loach in die Jetztzeit zurück, um einmal mehr nach einem Drehbuch von Paul Laverty - seine siebte Zusammenarbeit mit Loach! - eine wie aus dem Leben gegriffene Geschichte über einfache Menschen zu erzählen, die sich von einer zunehmend feindseligen, globalisierten Welt nicht unterkriegen lassen wollen. Fans des Regisseurs werden nicht enttäuscht werden, neue Begeisterte werden kaum dazukommen.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
"It's a free world" - das ist der Slogan sowohl all derer, die sich mutwillig auf Kosten anderer bedienen, als auch all derer, die das zulassen, weil das Recht des Stärkeren für sie selbstverständlich scheint. Der 71-jährige britische Regisseur Ken Loach setzte 2007 die problematischen Themen Leiharbeit und ill*gale Arbeit anhand der Londoner Szene mit Menschen aus der Ukraine und Polen um, aber genauso gut hätte der Film in jeder größeren deutschen Stadt spielen können.

Für die Hauptfigur Angela hat man mit der bis dahin eher erfolglosen Engländerin Kierston Wareing (30) eine geniale Besetzung gefunden, denn die gnadenlose Konsequenz, mit der Angela ihren Erfolg sucht, nimmt man ihr selbst in Szenen, in welchen sie ihren Körper benutzt oder gar der Gewalt aussetzt, ohne den geringsten Zweifel ab. Das Buch von Paul Laverty unterlegt die Figur aber auch nachvollziehbar durch die kruden familiären Verhältnisse Angelas.

Zweifel kommen eher an der Darstellung der Immigranten auf, die zu pauschal als liebe, harmlose Opfer gezeigt werden, denen man selbst dort, wo sie im Film eine Entführung und einen Überfall inszenieren, noch über den Kopf streicheln möchte. In der Realität bilden Immigranten längst gewaltbereite Staaten im Staat und melden unverhohlen Ansprüche auf die Macht in ihren Gastländern an. Ungeachtet dessen: die Täterseite wird perfekt skizziert und detailliert, wobei man sich allerdings auf die unteren Etagen beschränkt und sowohl das Management als auch die Politik auslässt. Doch solche Beschränkung bekommt dem Film gut, der sich erfolgreich auf die Person der Angela konzentriert.

Dabei lässt die Erzählung keine Zweifel, dass Angela sich auf ihrer zweifelhaften Karriere selbst zerstört, weil sie sich ihrer Menschlichkeit entledigt. Auch lernt man, dass aus Rücksichtslosigkeit zwangsläufig Gewalt entsteht. Im Film hätte man sich gewünscht, Angela hätte die Gewalt nach oben gekehrt, aber damit hätte man wohl den Bereich des Märchens betreten. So läuft es darauf hinaus, dass Angela aus jeder Demütigung, die sie erleidet, für sich rechtfertigt, selbst noch härter aufzutreten.

Aber nicht nur die Probleme von Brachial-Kapitalismus und ill*galer Leiharbeit werden gut herausgearbeitet - auf der positiven Seite sieht man auch, dass es möglich ist, aus scheinbar aussichtsloser Situation durch bedingungslosen Einsatz und Durchsetzungsvermögen zum Erfolg zu kommen. Man hätte der Angela des Film nur gewünscht, dafür einen Weg zu suchen, der weder andere noch sie selbst beschädigt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von I. Schaum
Format:DVD
Ich habe diesen Film in Frankfurt gesehen mit anschließender Podiumsdiskussion mit Ken Loach.
Der Film ist sehr erschreckend und mich hat er traurig gemacht, beleuchtet er wiedereinmal den Charakter dieser Welt und den Menschen, die in oder unter diesen Strukturen leben, leiden und ausgebeutet werden.
Neu an diesem Film war für mich, dass kein anonymer Konzernchef der Übeltäter ist (wobei er das natürlich immer ist), sondern eine sympathische, alleinerziehende Mutter, die man am Ende des Filmes moralisch ablehnt, sich aber die Frage aufdrängt, wie man selbst in dieser Situation handeln würde bzw wie viel von dieser Skrupellosigkeit in einem selbst drin steckt.
Zusätzlich bekommt man angesichts der Rückgängigmachung aller Errungenschaften der Gewerkschaften in Deutschland, direkte existentielle und direkte Realitätsangst durch diesen Film "Ins Gedächnis gerufen".
Ein sehr zu empfehlender Film!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Nachdem Angie (Kierston Wareing), Anfang dreißig, mal wieder, ausgebeutet und sexistisch behandelt, den Job verloren hat, gründet sie mit ihrer Freundin Rose (Juliet Ellis) eine Arbeitsvermittlungsagentur. Sie lockt Ausländer in einen Hof nahe einer Schnellstraße am Rande einer englischen Großstadt, die dann per Lieferwagen in Fabriken und Großküchen gekarrt werden, um sich dort gegen Hungerlöhne abzurackern. Das Geschäft ist schwierig, Angie und Rose werden von einem Menschengroßhändler um ihr Geld betrogen und sehen sich wütenden Arbeitern gegenüber. Angie zieht Rose immer tiefer in illegales Handeln hinein, sie vermitteln Ausländer ohne Papiere. Angie stiftet gar die Behörden an, ein Wohnwagenlager räumen zu lassen, das sie für eine Truppe ukrainischer Arbeiter benötigt.

"It's a free world" soll vermutlich zeigen, wie die harten Mechanismen der globalisierten Arbeitswelt den zum Schwein machen, der darin erfolgreich sein will. Nur leider funktioniert das mit der Figur Angie nicht: Sie ist von Anfang an zu kühl und berechnend, setzt Sex für ihr Geschäft ein, zeigt kaum Brüche und sympathische Züge. Die noch schwächere Figur Rose kann die Lücke nicht schließen, denn ihre Skrupel bleiben völlig konsequenzlos. Auch die Darstellung der Arbeiter gerät nicht gerade vielschichtig. Das größte Fragezeichen setzt der Film allerdings mit dem Ende, was gar keines ist. Insgesamt eine Geschichte, die eher ins Fernsehen gehört.
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