Friedrich Guldas Ausflüge in den Jazz sind lange nicht so bekannt wie seine Aufführungen klassischer Musik. Die hier vorliegenden Aufnahmen entstanden im Februar 1970 und waren die ersten Duo-Aufnahmen des Pianisten. Mitspieler war Klaus Weiss, Schlagzeug, der zuvor unter anderem von 1961 bis 1965 in Klaus Doldingers Quartett gespielt hatte.
Die ersten vier Stücke bilden eine Suite, wobei die "Aria" eine Arie ohne Worte bleibt. Das fünfte Stück, "Meditation III", erklingt über einem Motiv von Fritz Pauer. Mit "Blues Fantasy" wird das Album beschlossen.
Friedrich Gulda spielt auf dem Klavier und auf dem Electra Piano, einem elektromechanischem Klavier der Firma Hohner. Das Wechselspiel zwischen den beiden Tasteninstrumenten ist besonders in den schnellen Passagen faszinierend, und die Art, mit der Gulda auf dem Electra Piano die Bassbegleitung spielt, ist gut anzuhören. Dazu kommt das hervorragende Schlagzeugspiel von Klaus Weiss.
Bei den Stücken der Suite wurde übrigens zunächst das Klavier mit dem Schlagzeug aufgenommen und das E-Piano darüber gelegt, bei "Blues Fantasy" begann man mit E-Piano und Schlagzeug und bei "Meditation III" diente das E-Piano als Basis.
"It's all One", der Titel des Albums, besagt, dass alles Musik ist, sei es Jazz, Klassik oder ein anderer Stil.