Nachdem Busta sich nach "Anarchy" einem Label-Wechsel und damit einer Stilveränderung unterzogen hatte, legte er nun mehr Wert auf harte Beats als auf seine abgedrehten und kaum verständlichen Raps. Er wirkt auf "It Ain't Safe No More" noch reifer und weiter entwickelter als auf "Genesis", auch oder vielleicht gerade wegen der fehlenden Chartbreaker ("Make It Clap" und "I Know What You Want" mal ausgenommen). Mein Highlight ist ganz klar "We Goin To Do It To Ya", ein Track der während der Srrophen mit einem schlichten Beat und im Hook mit einem Soundfeuerwerk glänzt. Das selbe Rezept wurde auch bei dem orientalisch angehauchten "Take It Off Pt.2" angewendet, was auch recht geil kommt. Auch "Taste It" gelingt mit einem ähnlichen ruhigen Beat, aber auch ruhigem, coolen Refrain. Chillige und runde Songs sind hingegen "Hey Ladies", "Together" und "I Know What You Want", die mit etwas witzigeren Songs wie "The Struggle Will Be Lost" für Abwechslung sorgen. Auch der Remix von "Make It Clap" mit Sean Paul ist echt geil geworden und sogar besser als das Original. Sonst überzeugt Busta mit den gewohnt harten Trackz, auf denen glücklicherweise nicht all zu viele Features seiner Gurkentruppe Flipmode Squad vertreten sind. Schwächere Lieder sind für mich "What Up", "Call The Ambulance" und "It Ain't Safe No More", die einfach unmelodisch sind und nerven. Alles in allem ein sehr gutes, ungewöhnliches, aber dennoch aktuelles HipHop-Album, das deutlich besser ist als so manch anderes von ihm.