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Ist die Kirche noch zu retten?
 
 

Ist die Kirche noch zu retten? [Kindle Edition]

Hans Küng
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die ausführliche Diagnose einer 'kranken Kirche'.«, Frankfurter Rundschau, 29.04.2011

»Die Lektüre dieses Buches ist unbedingt zu empfehlen, jenen, die sich Sorge um die Kirche machen, aber auch jeden die mit ihr gar nichts am Hut haben. Ganz einfach deshalb, weil es blendend geschrieben, klug und spannend zu lesen ist.«, Neues Volksblatt (A), 31.03.2011

»Auch wenn das Buch auf die Katholische Kirche gemünzt ist, so muss man doch feststellen: Eine solche kritische, aber kompetente Stimme wie dieses ist wichtig für jede Religionsgemeinschaft. Sie fordert die Etablierten heraus. Sie zwingt zum Nachdenken. Das Buch lässt sich an vielen Stellen auf andere Religionsgemeinschaften übertragen. Es bietet gläubigen Menschen wichtige Anregungen und Hilfestellungen. Auch als Nicht-Katholik fühlt man sich an vielen Stellen mit dem Autor verbunden.«, Deutschlandradio Kultur, 22.04.2011

»Dieses Buch enthält auf nur 260 Seiten die komplette Anleitung für eine umfassende Kirchenreform. Brillante Gedanken, die die Kirche wieder zukunftsfähig machen könnten, weil sie verkrustete Strukturen aufbrechen und dem Kirchenvolk mehr Macht verleihen, weil sie auf Einheit der Christen statt Trennung setzen.«, 3sat, 19.03.2011

Kurzbeschreibung

»In der gegenwärtigen Situation kann ich es nicht verantworten zu schweigen«, sagt Hans Küng: Die katholische Kirche ist krank, vielleicht sterbenskrank. Statt zu verharmlosen, zu vertuschen, zu verschweigen, muss man eine ehrliche Diagnose vornehmen und wirksame Therapien vorschlagen.
Sein Leben lang hat Hans Küng der katholischen Kirche gedient (allerdings nicht immer zur Freude der Päpste): als weltweit geachteter Theologe, als Priester und vielgelesener Autor. Jetzt erweist er ihr wieder einen Dienst, indem er klar ausspricht, woran die Kirche krankt. Deren Krise geht weit über die Missbrauchsfälle und deren Vertuschung hinaus: Es handelt sich um eine grundlegende Systemkrise. Eine Kirche, die weiterhin an ihrem Machtund Wahrheitsmonopol, an ihrer Sexual- und Frauenfeindlichkeit festhält, sich Reformen und der aufgeklärten modernen Welt verweigert, wird nicht überleben – das ist Hans Küngs Fazit. Deshalb legt er eine Agenda für ein »Zukunftsgespräch« vor.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 388 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 264 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3492054579
  • Verlag: Piper ebooks; Auflage: 2 (29. März 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WSQA32
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #107.253 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Es treibt ihn noch einmal um, was aus seiner Kirche wird.
Der "lamentable Zustand" der Kirche unter Papst Ratzinger, der sich immer klarer gegen das ökumenische Konzil stellt, lässt ihn leiden. Warum dann nicht Austritt wie Eugen Drewermann oder Gotthold Hasenhüttl? Das kommt für Küng nicht in Frage, wenn er an die andere Kirche, die Gemeinschaft von Gläubigen und Engagierten denkt.

Küng beschreibt, wie das römische Papsttum sich schrittweise immer mehr Macht sicherte. Es gab dann das 10. Jahrhundert, das "finstere Jahrhundert" mit Intrigen und Kämpfen, Morden und Gewalttaten unter Beteiligung von Päpsten und Gegenpäpsten. Es folgte die Durchsetzung des päpstlichen Macht- und Wahrheitsmonopols, alles wenn nötig mit Gewalt (Inquisition, Verbrennungen, Kriegen, Kreuzzügen). Nach Reformen gab es dann wieder Zeiten der Dekadenz, die von der Reformation im 16. Jh. beendet wurde. Die römische Reformverweigerung führte dann zur Spaltung der Kirche.

Die Sexual- und Frauenfeindlichkeit, die sich in der Kirchengeschichte im Westen bis hin zum Zölibatsgesetz durchgesetzt hat, ist keine Glaubenswahrheit und gehört wieder abgeschafft.

Luthers Forderungen "allein die Schrift", "allein Christus", "allein die Gnade" ernstgenommen hätten die Kirchenspaltung verhindert. Nicht der Reformator Luther, sondern das reformfeindliche Rom tragen Hauptverantwortung für die Spaltung.

Die Wissenschaftsfeindlichkeit der katholischen Kirche, die sich etwa zeigte im Inquisitionsprozess gegen Galileo Galilei, wurde nur halbherzig revidiert, so wurde noch 1950 in einer Enzyklika des Papstes Pius XII. von den Irrtümern des Charles Darwin geschrieben.
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96 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EINE STERBENSKRANKE KIRCHE? 12. März 2011
Format:Gebundene Ausgabe
In einer Startauflage von 50.000 Exemplaren ist das sicherlich aufrüttelndste Buch aus der Feder von Hans Küng, einem der weltweit bedeutendsten Theologen und Ökumeniker unserer Zeit, der am 19. März seinen 83. Geburtstag feiert, erschienen. In einem Alter, wo viele Menschen schon fast 20 Jahre ihren Ruhestand genießen, hat Hans Küng als verantwortungsvoller Christ in einer einzig-artigen kirchenhistorischen Systemanalyse ein römisch geprägtes Glaubens- und Herrschaftssystem durchleuchtet und als Buch herausgebracht, das er eigentlich nicht schreiben wollte. Seine Agenda ist ausgefüllt mit vielen wichtigen Projekten, die ihm mehr Freude machen würden, als die Agonie der römisch-katholischen Kirche zu beschreiben.

Hans Küng benutzt in seiner mit enormer Sorgfalt dokumentierten Anamnese einer absolutistisch herrschenden päpstlichen Monarchie in seinen anschaulich formulierten Kapiteln Überschriften wie: "'Von der winterlichen zur kranken Kirche'", '"Fieberschübe'", "'Sieben Reaktionen auf die Kirchenkrankheit'", '"Sterbehilfe oder Reanimation'", "'Wie die offene Wunde heilen?"', "'Virus: kirchliche Wissenschaftsfeindlichkeit'", "'Virus: kirchliche Fortschrittsfeindlichkeit'," '"Virus: kirchliche Demokratiefeindlichkeit'", "'Virus: römisch-katholische Restaurationsbegeisterung"', '"Index der Volksverdummung"', '"Wunder- und Heiligeninflation"', "'Leitbild zur Sanierung der Kirchenleitung"', "'Osteoporose des kirchlichen Systems?"', "'Zwangstherapie erforderlich?'".

In der Einleitung zu seinem Spät-Meisterwerk schreibt Hans Küng:

"'Die Skandale um Sexualmissbrauch im katholischen Klerus sind nur das jüngste Symptom.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist die Kirche noch zu retten? 8. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Hans Küng weiß wovon er spricht und er geht mit der derzeitigen Kirchenführung hart und schonungslos ins Gericht. Die Diagnose ist ausführlich und gründlich, da kommt die Therapie etwas zu kurz. Was er vorschlägt, ist für reformorientierte Christen nicht wirklich neu und einleuchtend. Die Sorge, die sich im Titel ausdrückt, erscheint echt und berechtigt.

Das Buch ist - für ein theologisches Werk - sehr gut und flüssig geschrieben und relativ leicht zu lesen. Konservative werden mit der Lektüre sicher keine Freude haben, Fortschrittlichen kann es ohne Einschränkung empfohlen werden.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kirchentherapie 26. November 2011
Von Notna
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Alle meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein Hoffnungsschimmer zu den Möglichkeiten einer Therapie für die totkranke Kirche, um zur Wahrheit zurückzukehren. Möge der Geist Gottes die dringend nötige Hilfe mit Macht walten lassen.
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23 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Salz der Erde 5. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
"Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz dumm wird, womit soll man's salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn dass man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten." (Matth. 5, 13)

Und nun ist dieser Fall tatsächlich eingetreten: das Salz ist dumm geworden und erkennt die Zeichen der Zeit nicht. Derweil sich das gemeine Kirchenvolk redlich abmüht und immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommt, vom eigenen Klerus.

Jeder Organismus wird geboren, erlebt seine Blüte, seine Kulmination, seine Dekadenz und zum Schluss sein Ende. Das gilt genauso für Organisationen, wie Staaten oder Firmen - oder eben auch Religionen.
"Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt", bemerkte einst Jean Paul Sartre.

Hans Küng begleitet schon jahrzehntelang als Insider und kritischer Geist "seine" katholische Kirche - und leidet mit ihr, weil sie sich nach seiner Diagnose inzwischen in ihrer akuten Dekadenzphase befindet, von "Fieberschüben geschüttelt", reformunwillig und blind für das, was notwendigerweise zu tun wäre, um zu überleben - und deren Ende dann nur noch eine Frage der Zeit ist. Er nimmt da kein Blatt vor den Mund, beschreibt drastisch ihren gegenwärtigen Zustand. Dumm, wenn das Salz dumm geworden ist - und der Fisch dann vom Kopf her stinkt; da kann sich das gemeine Kirchenvolk noch so abrackern. Die sicheren Zeichen für den bevorstehenden Zerfall sind unübersehbar.
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5.0 von 5 Sternen Eine herbe aber liebevolle Kritik
Wie von Hans Küng nicht anders zu erwarten, ist das Buch von Hans Küng ehrlich und legt viele Wunden der Kirche offen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Otmar Armbrust veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ist die Kirche noch zu retten
Dieses Buch über die Schandtaten der kath Kirche verdient höchstes Lob. Es beschreibt die Verlogenheit der sogenannten Christenheit ,deren Handeln nichts mit Jesus und... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Mersiowsky veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dr. med. Ingrid Borchard
Es handelt sich um einen ausgezeichneten historischen Überblick über die Entwicklung des Papsttums bis in die heutige Zeit. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Dr.med. Ingrid Borchard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die andere Seite der Kirche
Das Buch ist jedem zu empfehlen, der vergessen hat, dass es außer den verknöcherten Leuten an der Spitze der katholischen Kirche auch noch diejenigen gibt, - und... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Klaus Mohr veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zum Nachdenken!
Das beste Buch, das je zu diesem Thema geschrieben wurde!
Der bekannte Vatikan-Kritiker zieht noch ein letztes Mal alle Register, weil er offensichtlich fühlte, daß... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Joachim Woerner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Höchste Zeit
Weil es höchste Zeit ist, aber durchaus nicht aussichtslos, ist dies Buch allen, denen das Schicksal der Kirche am Herzen liegt, zu empfehlen.
Vor 18 Monaten von Gottfried Wolff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen zu rettende Kirche
Wie üblich bei Hans Küng. Auch dieses Buch ist extrem KRITISCH, aber NACHDENKenSWERT: Vieles ist sicherlich in der Kirche verkehrt. Simpel geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Estee Lauder Pleasures veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Hans Küng in voller Fahrt....
Dieses Buch sollte man besser nicht als erstes Buch zum Thema katholische Kirche lesen. Sonst bekommt man vielleicht zu sehr den Eindruck, die katholische Kirche ist nichts weiter,... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Christina B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spitzenbuch
Endlich einer der schreibt was Sache ist. Bleibt zu hoffen, dass die Kirche diese Botschaft versteht und damit beginnt, umzudenken. Lob an Küng für dieses Buch.
Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von Christian
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Werk des Dinosauriers
Ich habe das Buch nur duch Zufall gelesen und war sehr positiv überrascht. Ich habe vorher noch nichts von Küng gelesen, kannte aber seine teilweise nervtötende... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2012 von Mountainbikerin
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Der Papst soll nicht verstanden werden als Halbgott und geistiger Autokrat, nicht als Oberkommandierender oder Konzernchef, sondern als leitender Bischof der katholischen Kirche, mit seinem Pastoralprimat kollegial eingebunden indas Bischofskollegium im Dienst an der gesamten Ökumene. &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern
&quote;
Kirche ist, kurz definiert, Gemeinschaft der an Christus Glaubenden: die Gemeinschaft derer, die sich auf Jesus Christus und seine Sache eingelassen haben und sie als Hoffnung für die Welt tatkräftig bezeugen. Glaubwürdig ist die Kirche, wenn sie die christliche Botschaft nicht in erster Linie anderen, sondern sich selber sagt und dabei die Forderungen Jesu nicht nur predigt, sondern erfüllt. Ihre ganze Glaubwürdigkeit hängt also an der Treue zu Jesus Christus. &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern
&quote;
Christus-Glaube des Petrus und nicht irgendein Nachfolger soll nach der Matthäus-Tradition der »Fels«, das ständige Fundament der Kirche, sein und bleiben (Mt 16, 18). &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern

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