Miriam ist traurig: Ihre Oma ist gestorben, und sie kann noch gar nicht fassen, dass sie für immer fort sein soll. Wo ist die Oma jetzt? Gemeinsam mit ihrer Lieblingspuppe macht Miriam sich auf eine Traumreise, um sie zu suchen.
Mit Hilfe ihrer Erinnerungen überwindet Miriam den größten Kummer. Die Oma hat sie bereits auf ihren Tod vorbereitet und ihr versprochen, dass sie sich keine Sorgen um sie machen muss. Dennoch schmerzt der Verlust, und ihr Schmerz wird respektiert und nicht verharmlost. Miriam ist über längere Zeit traurig, und das darf sie auch sein. Sie darf einfach im Bett liegen oder auf der Hängematte, traurig sein und von der Oma träumen.
Ein trauriges, aber tröstliches Buch für kleine Kinder, die ihre Oma oder auch ihren Opa verloren haben. Weil ich den Illustrationsstil nicht besonders ansprechend finde, vergebe ich nur 3 Sterne.