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Ist Intelligenz erblich?: Eine Klarstellung [Gebundene Ausgabe]

Dieter E. Zimmer
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

16. Januar 2012
Bei kaum einer Frage dürften die vorherrschenden Meinungen in Öffentlichkeit und Fachwelt so weit auseinanderliegen wie bei der Erblichkeit von Intelligenz. Dieter E. Zimmer beschäftigt sich als Wissenschaftspublizist seit über dreißig Jahren mit dem Thema. In diesem Buch schildert er, wie die Forschung zu dem Nachweis gekommen ist, dass Intelligenzunterschiede weitgehend durch die Gene bedingt sind. Und er klärt weitere wichtige Fragen: Was ist Intelligenz überhaupt, und wie misst man sie? Wie viel Raum lässt die Erblichkeit den Einwirkungen der Umwelt? Lässt die Intelligenz mit dem Alter nach? Lässt sie sich steigern? «Ein sehr lesenswertes, aufklärendes Buch.» Frankfurter Allgemeine Zeitung «Ein packendes Wissenschaftsbuch.» Basler Zeitung «DIETER E. ZIMMER GEHÖRT ZU DEN BEDEUTENDSTEN WISSENSCHAFTSJOURNALISTEN.» Weltwoche «Dieses Buch klärt auf. Unideologisch.» ZEIT Wissen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2 (16. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498076671
  • ISBN-13: 978-3498076672
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,5 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 170.901 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein sehr lesenswertes, aufklärendes Buch." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Ein packendes Wissenschaftsbuch." (Basler Zeitung)

"Dieter Zimmer gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftsjournalisten." (Weltwoche)

Über den Autor

Dieter E. Zimmer, geb. 1934, ist freier Autor und Übersetzer. Von 1959–1999 war er Redakteur bei DIE ZEIT, davon 1973–1977 Leiter des Feuilletons, danach als Wissenschaftsjournalist mit den Schwerpunkten Psychologie, Biologie, Medizin und Linguistik. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den Preis für Wissenschaftspublizistik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Bei Rowohlt ist er u. a. als Herausgeber und Übersetzer für die Nabokov-Gesamtausgabe verantwortlich.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lulu TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dieter Zimmer hat mit "Ist Intelligenz erblich?" ein auch sprachlich sehr gut formuliertes, leicht lesbares und sauber argumentierendes Buch zur immerwährenden Debatte über die Erblichkeit von Intelligenz, die seit dem Erscheinen von Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen einmal mehr an Aktualität hinzugewonnen hat, vorgelegt. Man bekommt nicht nur die wesentlichen Forschungsresultate und -methoden und den aktuellen Forschungsstand erläutert, sondern es werden auch Fragen zum Erbe-Umwelt-Verhältnis und zur Steigerungsfähigkeit von Intelligenz erörtert.

Manch einer wird sich vielleicht fragen, warum überhaupt ein solches Aufhebens um eine dermaßen einfache Fragestellung gemacht wird, wo doch schon ganz normale Eltern erwarten und wissen, dass ihnen ihre Kinder im Allgemeinen auch geistig ähneln. Dennoch wird die Debatte oft mit einer enormen Schärfe geführt: Rassismus, Eugenik und Sozialdarwinismus sind noch die harmlosesten Vorwürfe, die man gegenüber den Erblichkeitsbefürwortern erhebt. Wird etwa befürchtet, sie könnten Menschen stigmatisieren, indem sie Zugehörige der bildungsfernen und sozial schwachen Schichten von vornherein Dummheit unterstellen?

Nein, denn es geht bei der Erblichkeitshypothese - genauso wie in der Evolutionstheorie - immer nur um statistische Aussagen, niemals jedoch um Aussagen über Einzelpersonen. Deshalb ist es falsch, Individuen mit einer statistisch gefärbten Brille zu betrachten. Das wissen auch die Erblichkeitsbefürworter. Auch kann man weniger günstige Anlagen oftmals durch einen eisernen Erfolgswillen noch mehr als ausgleichen, wie z. B. in Lernen macht intelligent: Warum Begabung gefördert werden muss überzeugend erläutert wird.

Tatsächlich ist die Erblichkeitsfrage nur Generationen übergreifend von Belang, was auch unmittelbar im Titel von Sarrazins Buch zum Ausdruck kommt. Doch auch damit wirkt sie zurück auf die politischen Weichen, die wir heute stellen. Gender, Gleichstellung von Frauen in allen Bereichen, Priorisierung von weiblicher Erwerbstätigkeit gegenüber Familienarbeit, Quotenregelungen, negative Korrelation zwischen Kinderzahl und Bildungsniveau bzw. beruflichem Erfolg: All das wird nur dann nicht zum Nachteil der kommenden Generationen gereichen, wenn der Erblichkeitsanteil bei der geistigen Leistungsfähigkeit exakt bei null Prozent liegt. Und genau deshalb braucht die Soziologie die Nichterblichkeitsthese. Ihr gesamtes Theoriengebäude wäre sonst gefährdet.
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61 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind Intelligenzunterschiede erblich? 24. Januar 2012
Von Volkmar Weiss TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Als Thilo Sarrazin und sein Buch Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen Anfang September 2010 in den Massenmedien der Lächerlichkeit preisgegeben werden sollten, redeten alle davon, daß ein IQ 115 gegenüber IQ 100 ja 15 % mehr an Intelligenz bedeuten würde. Keiner der beteiligten Journalisten, Minister und sich betroffen Fühlenden - auch Sarrazin selbst nicht - war in der Lage, mit drei klaren Sätzen diesen Unsinn zu stoppen. Der IQ ist keine und erlaubt keine Prozentangabe! Keiner würde ja sagen, wenn die Temperatur von 0 Grad auf 10 Grad oder von 100 Grad auf 110 gestiegen ist, es sei um 10 % wärmer geworden. Jedoch ließ man in den Talkshows kein einziges Mal einen Fachmann zu Wort kommen, der wirklich etwas vom IQ und der Erblichkeit der Intelligenzunterschiede verstand.

Dieter E. Zimmer wäre der einzige deutsche Journalist gewesen, der - wenn man ihn
denn eingeladen hätte - zu einer wirklich qualifizierten Meinungsäußerung fähig gewesen wäre. Zwischen 1974 und 1998 hatte sich Zimmer in einer ganzen Reihe von Artikel und in einigen Büchern - siehe Der Mythos der Gleichheit - "mit der allzeit brisanten Frage der Erblichkeit des IQ befaßt", wie er in diesem Buch selbst schreibt (S. 8). Bei seinem langen Kampf um die wissenschaftliche Redlichkeit stand er dabei auf immer einsameren Posten. Seit 1999 hatte er sich nicht mehr zu der Thematik geäußert. Aber die Aufrufe der SPD-Spitze, "Sarrazin wegen seiner Äußerungen zu genetischen Identitäten" aus der Partei auszuschließen, haben Zimmer so aufgebracht, daß er noch einmal zur Feder griff, um elementare wissenschaftliche Tatsachen und Einsichten zu verteidigen.

Das Schwergewicht seines neuen Buches liegt auf der Deutung der Zwillingsstudien, die Prozentanteile von Umwelt- und Genwirkungen liefern, über die sich trefflich streiten läßt. Denn leider tragen Zwillingsuntersuchungen in keiner Weise dazu bei, die Gene zu finden, die zu Intelligenzunterschieden beitragen. Doch sollte und kann man von dem Wissenschaftsjournalisten, Übersetzer und Schriftsteller Zimmer keinen Beitrag über den derzeitigen Stand der Molekulargenetik der Intelligenzunterschiede erwarten.

An zwei Punkten steht Zimmer seinen Mann, gerade und unverbogen, wie er immer war. Auf S. 68 ff. findet man mehrere Tabellen über den Durchschnitts-IQ zahlreicher Berufe und die Streuungen der Werte innerhalb einer Berufsgruppe. Und auf S. 208 die Durchschnitts-IQ zahlreicher Länder, so wie sie sich aus Intelligenztests und den PISA-Untersuchungen ergeben.

Daß IQ-Tests und umgerechnete PISA-Werte fast genau dieselben Werte ergeben, war mir 2002 aufgefallen. Da keine deutschsprachige Psychologie-Zeitschrift damals bereit war, das zu drucken, veröffentlichte ich die Umrechnungsformel und die Tabellen in Englisch auf meiner Homepage und machte mit Emails die Fachwissenschaftler in der gesamten Welt darauf aufmerksam. Richard Lynn, siehe IQ and Global Inequality, der die PISA-Ergebnisse mit seinem Computer nicht bei der OECD in Paris abrufen konnte, erhielt sie von mir als Anhänge an Emails. Auch wenn man dann selbst nicht als "Entdecker" eines Zusammenhangs gilt, der mir 2000 noch nicht zur Verfügung stand, siehe Die IQ-Falle. Intelligenz, Sozialstruktur und Politik, freut man sich, wenn er inzwischen weltweit als zutreffend bestätigt wird. Und so auch in Zimmers mutigem und ehrlichem Buch.
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48 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist Intelligenz erblich? Eine Klarstellung 15. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Dieter E. Zimmer hat ein verdienstvolles Buch geschrieben.Angesichts der durch keinerlei Sachkenntnis ausgezeichneten Angriffe von Nahles, Gabriel und der übrigen Gutmenschenszene auf Thilo Sarrazin und sein Buch "Deutschland schafft sich ab" stellt Zimmer mit seinem Buch eine wohltuend sachliche Arbeit vor. Besonders beeindruckend und beweiskräftig ist die Darstellung der Erforschung des Verhaltens eineiiger Zwillinge, die räumlich getrennt aufwuchsen und völlig verschieden erzogen wurden. Zu loben ist ebenfalls die klare und saubere Sprache, in der das Buch geschrieben wurde. Zimmer kommt beinahe völlig ohne die überall gängigen idiotischen Anglizismen aus und beweist damit, daß die Deutsche Sprache auch als Wissenschaftssprache durchaus zu brauchen ist. Es ist allerdings zu befürchten, daß die ideologisch weitgehend links gestimmte Kulturszene das Buch totschweigen wird.
Rudolf Knobbe
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1.0 von 5 Sternen politisch motiviertes Buch
Der Autor gibt an, unvoreingenommen zu argumentieren, d.h. auf rein wissenschaftlicher Basis zu belegen, dass Intelligenz zu 70 bis 80 Prozent erblich ist. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Andreas Winners veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ja!
Die Aussage ist ganz klar, im wesentlichen ist Intelligenz erblich, alle Versuche das Gegenteil zu belegen scheitern und sind gesellschaftspolitisch begründet. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Roland Compte veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Solide
Der Autor will mit diesem Buch den Stand der Intelligenzforschung aufzeigen. Da der Einfluss der Gene zumindest dem Grunde nach in Forschung und Wissenschaft allgemein anerkannt... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bloron veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Intelligenz ist erblich
Für mich steht fest: Intelligenz ist genauso erblich wie z.B. die Körpergröße. Aber der Autor bestätigt das nicht nur, sondern geht in seinem Buch weiter... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Surfer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, sachlich-unideologische Einführung in die...
Zimmer legt mit diesem Buch das sachlich dichteste und am verständlichsten geschrieben (populärwissenschaftliche!) Buch zur Thematik im deutschsprachigen Raum vor. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Henry Maxim veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Intelligente Wissenschaftsliteratur
Der mittlerweile 78 jährige Literatur-und Sprachwissenschaftler Dieter E. Zimmer ist bekannter Publizist und Übersetzer. Bis 1999 war er Redakteur bei DER ZEIT bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Michael Koch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Kaum zu glauben
"Genetische Unterschiede und Intelligenz
Dass es bei Volksgruppen genetische Unterschiede in Bezug auf Intelligenzleistungen geben könnte, ist nach dem gegenwärtigen... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von truckle veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute Diskussionsbasis
Das Buch von Zimmer ist sehr lesenswert, der Autor ist gut informiert und versucht sachlich einiges zur Klarstellung über das heiß diskutierte Thema Erblichkeit von... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Schleiereule veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Man kann es nicht mehr totschweigen
Die wissenschaftliche Debatte über den entscheidenden Einfluß der Gene ist längst entschieden: Die Gene sind für die Vererbung der Intelligenz der wichtigste... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Wood Chuck veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Solide - nicht mehr, nicht weniger
Dieter E. Zimmer ist natürlich als rennomierter Wissenschaftsjournalist, ZEIT-Autor und Nabokov-Herausgeber bekannt. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Heinz Bauer veröffentlicht
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