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Ist Gott nur eine Wahnvorstellung


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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.01.2010 22:11:26 GMT+01:00
Stanley meint:
http://www.youtube.com/watch?v=gx2R9ghcOWs&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Y4Q-nG9HNe8&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=IYRi62eeTr8&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=7epyWHRulcE&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Ini8aarM_oA&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=6LMbWWWPNcM&feature=related

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.01.2010 22:28:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2010 22:29:11 GMT+01:00
M. Müller meint:
Ich hab mir diese Diskussion schon vor ein paar Wochen angesehen.

Hier noch was:

"Woran glauben wir?"
http://www.youtube.com/watch?v=mTybaJoZPlc
http://www.youtube.com/watch?v=ETBpIiBEi20

"Aufstand der Ungläubigen"
http://www.youtube.com/watch?v=9kICXGaGgmM

Veröffentlicht am 01.06.2010 03:51:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.06.2010 04:08:21 GMT+02:00
Hans Wurmann meint:
Gott ist keine Wahnvorstellung, sondern der verzweifelte Wunsch von Menschen nach etwas besserem, als das was sie in dieser Welt erleben. Das von großen und kleinen Religionsgemeinschaften dieser Wunsch bis hin zu Verbrechen mißbraucht wird, ist sehr bedauerlich, aber nach wie vor Tatsache. Auch die Hoffnung das Menschen, durch ihre Gläubigkeit bessere Menschen zu werden, als Atheisten, ist Blödsinn. Das ist wirklich eine Wahnvorstellung. Ich habe jedenfalls keinen Unterschied im Sozialverhalten z.B. zwischen Christen und Atheisten festgestellt und ich bin schon ein paar Jahre (62) auf der Welt. Ich persönlich bin von der Existenz eines Schöpfers, der schon immer da war und immer da sein wirde überzeugt, mache mir aber keinerlei Vorstellungen von ihm. Das bedeutet, ich mache mir nicht nur kein äußeres Bild von ihm, sondern ich stelle mir auch nicht seine Handlungsweisen oder ähnliches vor. Das überlasse ich gerne den Religionen. Das ist deren Arbeit mit der sie zu Überleben gedenken.

Veröffentlicht am 02.01.2011 23:34:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2011 00:09:34 GMT+01:00
jedes tier - auch der mensch ist ja eines - verfügt durch die selektive evolution über einen ausgeprägten selbsterhaltungstrieb, da die ausbildung eines solchen einen klaren selektionsvorteil darstellt. auf grund der fähigkeiten, die unsere gehirne entwickelt haben, können wir nun über unser dasein reflektieren und wissen, dass unser tod unausweichlich ist, es muß also ein ausweg her.
diese auswege gibt es in allen formen von götter- oder jenseitsvorstellungen. das ist natürlich pures wunschdenken.
wenn man voraussetzt, dass die urknallmaschinerie nicht ewig ist, warum sollte es dann ein schöpfergott sein? warum sollte ein unendliches wesen endliches erschaffen?
wenn man zudem dem gedanken nachhängt, dass nichts existieren kann ohne geschaffen worden zu sein, dann stellt sich natürlich auch die frage, wer gott erschaffen hat.
ein nahezu unendliches zufallsprinzip bringt solche dinge wie zb unser universum eben irgendwann zustande, dazu braucht es keinen schöpfer.

wenn man zb auf einer CD alle möglichen word-dateien erstellt - auf der ersten CD sind lauter nuller, auf der letzten lauter einser, dazwischen alle möglichen kombinationen - dann sind unter einer riesigen menge an ausschuß aber auch alle bücher dabei, die jemals geschrieben wurden und noch werden ohne dass es eines schöpferischen geistes bedarf...
davon abgesehen könnte ein schöpfer nur ausserhalb dieses physikalischen universums existieren, innerhalb würde er den physikalischen gesetzen, zb der raumzeit unterliegen. jeder physiker wird wissen, was ich damit meine.
es konnte ja auch noch nie irgendein göttliches wirken beobachtet oder wissenschaftlich nachgewiesen werden.

also: wenn ausserhalb unserer wahrnehmungsgrenzen so ein wesen existieren sollte, wäre das für uns ohne bedeutung und umgekehrt. überhaupt völlig absurd ist die vorstellung, ausgerechnet durch den tod irgendwie dorthin zu gelangen. sind wir doch mit diesem leben - in anbetracht des vorhandenen gen-pools entsteht ja nur ein winziger bruchteil aller möglichen tiere - zufrieden, mehr werden wir nicht bekommen. die, die erst gar nicht werden, bekommen nicht einmal das.
götter sind eine erfindung der menschen, deshalb gab und gibt es auch soviele verschiedene. mit welcher naivität an legenden wie zb jesus geglaubt oder aus uralten märchenbüchern zitiert wird, erstaunt mich in der heutigen zeit immer wieder auf's neue.
aber es gibt wohl menschen, die ohne solche vorstellungen nicht zurechtkommen. deshalb werden sie aber weder wahrscheinlicher noch sinvoller.

Veröffentlicht am 03.01.2011 14:52:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2011 15:05:34 GMT+01:00
Motörfader meint:
http://www.youtube.com/watch?v=V3zyPBC0-w0

> wenn man zb auf einer CD alle möglichen word-dateien erstellt - auf der ersten CD sind lauter nuller, auf der letzten lauter einser, dazwischen alle möglichen kombinationen - dann sind unter einer riesigen menge an ausschuß aber auch alle bücher dabei, die jemals geschrieben wurden und noch werden ohne dass es eines schöpferischen geistes bedarf...

Nur dass diese Word-Dateien sich selbst gar nicht wahrnehmen würden. Und was hat eigentlich die Bedingungen eingerichtet, dass sich alle möglichen Multiversen austoben können?

> es konnte ja auch noch nie irgendein göttliches wirken beobachtet oder wissenschaftlich nachgewiesen werden.
Wunder können per definition nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden, sonst wären sie keine Wunder, sondern experimentell nachvollziehbar. Das Gott "nicht in Zauberwundern" zu finden ist kommt eher daher, dass ein solcher Lückenbüßergott bisher niemals Bestand hatte - vermeintliche Zauberwunder stellten sich als natürlich erklärbar heraus. Ich denke eher in die Richtung, Gott könnte derjenige sein, der dafür sorgt das Naturgesetze, Qualia und Emergenz überhaupt stattfinden können. Viele Theologen (auch einige des Alten Testaments) haben Gott sogar so definiert: das Sein Selbst, Ich bin der ich bin bzw. ich werde der ich werde. Und er kann wahrgenommen werden, wenn man sein eigenes Sein GEISTIG spürt - dann ist man in Gott und Gott in einem.

> überhaupt völlig absurd ist die vorstellung, ausgerechnet durch den tod irgendwie dorthin zu gelangen.
Ach, wer an Multiversen als Daseinserklärung glaubt kann sicher auch glauben dass in irgendeinem Universum zufällig sich alle Moleküle wieder richtig zusammensetzen und es eine Wiederauferstehung gibt, oder Zeitreisen, simuliertes Bewusstsein - denken Sie mal ihr CD-Beispiel etwas weiter ;) - ein solches Multiversum kann wirklich alles erklären und somit erklärt es nichts. Wissenschaft fängt da an, wo man nicht mehr nur an reinen Zufall glaubt, sondern das Prinzip sucht, welches dahintersteckt. Die einfache Totschlag-Multiversumstheorie ist in dem Sinne quasi das Ende aller Wissenschaft (sogar jede Wissenschaftliche Erkenntnis ist einfach nur Neuronenrauschen das irgendwo irgendwie stattfindet - oder von wo soll die "höhere" Einsicht kommen!?)

> götter sind eine erfindung der menschen, deshalb gab und gibt es auch soviele verschiedene.
Von Gott als Sein-Selbst kann gar kein Plural gebildet werden. Ihre Diskussion eines mythischen Gottes kommt theologisch 300 Jahre zu spät, ich kann Ihnen lediglich zugestehen dass einige Gläubige und die Kirchen-Katechismen dennoch noch ein derartiges Gottesbild haben (jedoch nur noch 23% der protestantischen Kirchgänger glauben so, worauf ihnen MSS das Christ-sein abgesprochen hat - auch ein Wunschdenken seinerseits, scheint mir ;)

> mit welcher naivität an legenden wie zb jesus geglaubt oder aus uralten märchenbüchern zitiert wird
Beschäftigen Sie sich mit Theologie, anstatt die Bibel wörtlich-fundamentalistisch zu lesen, dann können Sie es vielleicht verstehen.

> wenn man voraussetzt, dass die urknallmaschinerie nicht ewig ist, warum sollte es dann ein schöpfergott sein? warum sollte ein unendliches wesen endliches erschaffen?
Die Zeit ist erst mit dem Urknall entstanden (Theorie des Standardmodells). Das "relativiert" die Frage.

Im übrigen haben Sie den wichtigsten Einwand gegen einen mythologisch-supranaturalistischen Zaubergott vergessen: die Theodizee. Sie ist der Schlüssel zu einem weiter entwickelten adualen Gottesbild.

Buchtipp: Hans Kessler "Evolution und Schöpfung in neuer Sicht".

Veröffentlicht am 03.01.2011 17:58:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2011 18:16:39 GMT+01:00
"Nur dass diese Word-Dateien sich selbst gar nicht wahrnehmen würden."
was ja grundsätzlich nichts an der tatsache ändert, ich verstehe das argument von der logik her nicht. andere intelligenzen, die weit entfernt oder in einem anderen zeitfenster leben, nehmen uns auch nicht wahr und vor unserer geburt und nach unserem tode nehmen auch wir nichts mehr wahr...

"Und was hat eigentlich die Bedingungen eingerichtet, dass sich alle möglichen Multiversen austoben können?"

niemand - wenn es sie gibt (ich halte das für weit plausibler als ein schöpferwesen) dann gibt es die so ewig wie es ihrer ansicht nach den viel unwahrscheinlicheren schöpfergott schon ewig gibt. nur das wir diese auswirkungen sehen und anfassen können, im gegensatz zu ihrem imaginären freund.

"ein solches Multiversum kann wirklich alles erklären und somit erklärt es nichts"
"Die Zeit ist erst mit dem Urknall entstanden (Theorie des Standardmodells). Das "relativiert" die Frage."

sorry, dieser logik kann ich nicht folgen. hier sind sie meiner meinung nach nur nicht in der lage ihr argumentationsgefüge von aussen anzusehen und ernsthaft zu hinterfragen, wollen das wohl auch gar nicht.
mit theologie mag ich mich gar nicht beschäftigen, ich halte alle glaubensmodelle für pures wunschdenken. auf mein argument, dass ein schöpfergott, wie sie oder andere ihn sich vielleicht - natürlich abweichend - vorstellen, gar nicht innerhalb unseres physikalischen universums stehen könnte, sind sie leider nicht eingegangen.

ich halte es für gut und wichtig, sich von gottesvorstellungen und glaubensdogmen zu lösen. erst dann ist freies denken und verantwortungsvolle selbstbestimmung und auch eine seriöse selbstfindung möglich.
dass die meisten dazu nicht in der lage sind, ist ein anderes thema.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.01.2011 18:39:09 GMT+01:00
Motörfader meint:
> niemand - wenn es sie gibt (ich halte das für weit plausibler als ein schöpferwesen) dann gibt es die so ewig wie es ihrer ansicht nach den viel unwahrscheinlicheren schöpfergott schon ewig gibt. nur das wir diese auswirkungen sehen und anfassen können, im gegensatz zu ihrem imaginären freund.

Sie bemühen unendlich viele Multiversen um unsere Existenz zu erklären. Das ist nach Ockham kaum plausibler als ein übergeordnetes nicht-zufälliges Prinzip. Und die Auswirkungen einer Schöpfung können Sie auch sehen und anfassen.

Wissenschaftlich werden Sie Gott nicht wegdiskutieren können. Nichtmal den dogmatischen Schöpfer/Zaubergott.

> auf mein argument, dass ein schöpfergott, wie sie oder andere ihn sich vielleicht - natürlich abweichend - vorstellen, gar nicht innerhalb unseres physikalischen universums stehen könnte, sind sie leider nicht eingegangen.

Ein Zaubergott könnte unbemerkt und unnachweisbar im Quantenzufall eingreifen. Er tunnelt sich durch eine der 11 Dimensionen der String-Welt in sein Rechenzentrum und lässt Jesus übers Wasser gehen o.ä.

> erst dann ist freies denken und verantwortungsvolle selbstbestimmung und auch eine seriöse selbstfindung möglich.
Das geht auch mit Religiosität und Spiritualität. Und wo sie von verantwortungsvoll sprechen - Verantwortung vor wem oder was?

Veröffentlicht am 03.01.2011 19:09:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2011 21:28:11 GMT+01:00
ja, die multiversumtheorie ist wesentlich plausibler als die eines schöpferwesens. zumal es dafür handfeste anhaltpunkte gibt und ihr gott den status eines unsichtbaren und unwirksamen geisterwesens hat.
sie passt auch zu den bisherigen erkenntnisverlauf. am anfang dachte man, es gibt nur unseren kontinent der wie eine scheibe im wasser schwimmt und von der größe des universums haben wir erst seit kurzem eine vage vorstellung (kann man sich 500 milliarden galaxien und ein alter von 17 milliarden jahren wirklich vorstellen?)
hier werden wir ja vielleicht in den nächsten jahren wieder mehr darüber wissen. und in den nächsten jahren wieder mehr. wahrscheinlich werden wir feststellen, dass die urknallmaschinerie noch viel größer ist.
und: sie haben recht - gott werden wir nie näherkommen, das liegt in der natur von imaginären gestalten, von denen man auch noch ob ihrer eigenschaften ganz unterschiedlicher ansicht ist. was es nicht gibt wird man niemals finden oder erforschen können. alles andere schon, wenn nicht heute, dann morgen oder übermorgen.

finden sie es nicht interessant, dass nur schwachsinnige hirtenmädchen marienerscheinungen haben, dass alle gottesbotschaften nur via dubioser propheten transportiert werden/wurden, dass noch nie einem beinamputierten in lourdes der fuss nachgewachsen ist?

ich will aber ihren gott gar nicht wegdiskutieren, bei einer diskussion muss ja am ende keiner recht haben oder überzeugt sein, es geht um das klarmachen von standpunkten.

"Ein Zaubergott könnte unbemerkt und unnachweisbar im Quantenzufall eingreifen. Er tunnelt sich durch eine der 11 Dimensionen der String-Welt in sein Rechenzentrum und lässt Jesus übers Wasser gehen o.ä."

die lächerlichkeit dieser argumentation ist ihnen aber schon bewußt, oder?
wenn er uns zeigen will, dass es ihn gibt, gäbe es wohl bessere wege als copperfieldaktionen, aussserdem: hat der nichts anderes zu tun?

welche veantwortung? ganz einfach: die jedem lebewesen und mir selbst gegenüber, dieses einzige leben, das alle lebewesen haben, so friedlich, konfliktfrei und gut wie möglich über die runden zu bringen. deshalb esse ich zb. so gut wie kein fleisch.
mit religion geht das nicht, man braucht nur täglich den teletext lesen oder sich ansehen was homo sapiens sapiens mit andersgläubigen, diesem planeten (macht euch die erde untertan) und seinen mitbewohnern aufführt...

letzliches wohl eine auswirkung der ständigen gehirnwäsche, dass menschen etwas anderes als tiere sind.

jeder seriöse wissenschaftler wird seine meinung sofort ändern, wenn sie nicht mehr haltbar ist, wird einer anderen theorie aufgeschlossen gegenüberstehen, wird freudig an weltweiten projekten mit hellen köpfen aus jedem kulturkreis mitarbeiten.

zu all dem sind gläubige nicht fähig und es wird langsam wirklich zeit, den gespensterglauben dorthin zu verbannen, wo er hingehört, in die mottenkiste nämlich, zur späteren belustigung einer aufgeschlosseneren menschheit.

weshalb das unheilig-video? finden sie musik und text etwa gut?

Veröffentlicht am 03.01.2011 22:28:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2011 22:29:45 GMT+01:00
Motörfader meint:
> weshalb das unheilig-video? finden sie musik und text etwa gut?

Ja.

> mit religion geht das nicht, man braucht nur täglich den teletext lesen oder sich ansehen was homo sapiens sapiens mit andersgläubigen, diesem planeten (macht euch die erde untertan) und seinen mitbewohnern aufführt...

Och, ohne Religion kann homo sapiens sapiens mit andersgläubigen auch einiges anstellen. Ich kann Ihre Wut sogar verstehen, nur leidet ihre Argumentation etwas darunter.

Mein Problem ohne Glaube war z.B., dass ich die von Ihnen beschriebene Verantwortung allem "Lebenden" gegenüber mit einem szientistisch-naturalistischen Weltbild nicht in Einklang bringen konnte, schlimmer noch: wenn man nur die rationaler Ebene zulassen möchte (und das sollte man, sonst ist man laut Neo-Atheisten ja ein schlechter, lächerlicher Mensch, der zudem die Wurzel allen Übels darstellt), leidet Empathie- und Liebesfähigkeit, und die Menschenwürde schrumpelt auf die Würde einer deterministischen Maschine zusammen. Ich bin froh dass die Neo-Atheisten ihre einzig-wahre "objektive" Sichtweise nicht durchsetzen konnten und mir so der Weg zur Überwindung dieser rational-fokussierten Bewusstseinsstufe nicht verbaut war.

> und: sie haben recht - gott werden wir nie näherkommen, das liegt in der natur von imaginären gestalten, von denen man auch noch ob ihrer eigenschaften ganz unterschiedlicher ansicht ist. was es nicht gibt wird man niemals finden oder erforschen können.

Auch Ihre Ethik wird man niemals wissenschaftlich "finden" oder "erforschen" können, und bzgl. des Essens von Tieren gibt es auch ganz unterschiedliche Ansichten. In Ihrem System müssten Sie Ethik daher über Bord werfen oder eben einfach so postulieren. Und wenn Sie mir jetzt antworten wollen, ihre Ethik sei evolutionär entstanden, dann frage ich Sie 1. ob dies dann also normativ ist (und somit die evolutionär enstandene Fleischverdauung des Menschen nicht ebenso normativ gewertet werden muss) und 2. wie dann wohl Religion entstanden ist und wie Sie Religion dann noch ablehnen können.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2013 03:11:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.04.2013 03:39:02 GMT+02:00
un-ist meint:
Wie Religion entstanden ist und wie man die dann noch ablehnen kann?
Als man dahinter kam, wie leicht sich damit die Geistesarmut des Menschen ausbeuten und jedes auch noch so unmenschliche Verbrechen rechtfertigen und damit unermesslicher Reichtum anhäufen lässt, warum sollte man sie nicht zu dem machen, was sie heute noch ist: Ein verbrecherisches System, das sich vor allem durch Kindesindoktrination ständig erneut Abhängige schafft mit dem einzigen Ziel, die Macht-, Ruhm- und Besitzgier ihrer Führungseliten sowie ihrer Teilhaber zu befriedigen, und das in einem klerikalmafiös durchsetztem Staatssystem, von welchem aus man lächelnd zusieht, wie sich hier die vielleicht nicht Denkunschwächsten die Definitionen um die Ohren hauen und somit genügend vom Eigentlichen abgelenkt sind.
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Der Gotteswahn von Richard Dawkins (Taschenbuch - 11. September 2008)
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