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Ist Deutschland noch zu retten?
 
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Ist Deutschland noch zu retten? (Taschenbuch)

von Hans-Werner Sinn (Autor)
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,95 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 3. Aufl. (Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548367119
  • ISBN-13: 978-3548367118
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 275.493 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer sich gegenwärtig über den Zustand des deutschen Gemeinwesens mit den Worten "So darf es nicht weitergehen" äußert, braucht nicht zu befürchten, auf großen Widerspruch zu stoßen. Gewiss, unsere öffentlichen Kassen sind leer, und wir stehen vor einem minütlich in immer unermesslichere Dimensionen anwachsenden Schuldenberg. Unser Rentensystem ist nach dem Krieg auf Sand gebaut worden, jetzt steht es vor dem Zusammenbruch. Auch unser Bildungssystem ist ganz sicher alles andere als ein Erfolgsmodell. Ob man es gleich in Bausch und Bogen als "miserabel" verwerfen muss, sei dahingestellt. Unabweisbar jedenfalls ist, dass unsere Schüler im internationalen Vergleich keine besonders gute Figur machen. Die Liste unserer Unpässlichkeiten ließe sich fortsetzen.

"Wir müssen radikal umdenken", bringt Hans-Werner Sinn seine düstere Gegenwartsdiagnose auf den Punkt, und wieder nicken wir und heißen den Münchner Wirtschaftsprofessor willkommen in der großen Schar derer, die endlich Klartext reden wollen. Aber mit welchen Rezepten will er uns denn nun den Weg aus der Malaise weisen? Mit einem "6+1-Programm", das manches Richtige, aber nichts Neues enthält. "Weniger Macht für die Gewerkschaften", schallt der Ruf aus der Münchner Studierstube. Dem wollen wir gerne zustimmen. Wie aber soll man das erreichen? Und wieso sollte nach Jahrzehnten gleichlautender Forderungen ausgerechnet jetzt eine wirklich radikale, also an die Wurzel gehende Steuerreform gelingen?

Und wieso, so fragen wir, sollten die Deutschen der Sinn'schen Aufforderung folgen, wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen? Nur um die Richtigkeit seiner Gleichung "Mehr Kinder, mehr Rente mehr Fortschritt" in der Praxis zu beweisen? Oder um sich ohne Not dem Risiko der Verarmung auszusetzen, währenddessen sich die Kinderlosen in all dem Schlamassel weiterhin recht behaglich einrichten? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist keine leichte Aufgabe; sie müssen wahrscheinlich sogar immer spekulativ bleiben. Der wirtschaftswissenschaftliche Ansatz bietet sicherlich interessante Anregungen, kann aber wohl für dieses komplexe Thema leider auch keinen Königsweg aufzeigen. --Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Deutschland ist zum kranken Mann Europas geworden. Das Bildungssystem ist miserabel, die Wettbewerbsfähigkeit katastrophal. Die demografische Entwicklung lässt uns einknicken, die sozialen Sicherungssysteme sind marode und produzieren noch mehr Arbeitslosigkeit. Politiker, Wirtschaft und Gewerkschaften schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Wie konnte es so weit kommen? Hans-Werner Sinn gibt aufrüttelnde Antworten und zeigt in einem wegweisenden "Zehn-Punkte-Programm für die Erneuerung der Wirtschaft", was sofort getan werden muss, um Deutschland zu retten.

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82 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine brillante Diagnose für einen kranken Staat., 18. November 2003
Von Volkmar Weiss - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
In „Wer ist John Galt?" („Atlas Shrugged") schildert Ayn Rand einen Staat, der alle kreativen Kräfte immer stärker drangsaliert und die Gewinne der Unternehmen sozial umverteilt. Die Unternehmer fliehen schließlich nacheinander alle in ein entlegenes Gebirgstal, dorthin - wo nur noch die Leistung zählt. Das führt zum Zusammenbruch des Sozialstaats. - Der Rezensent hat im Osten 15 bis 20 Jahre lang den wirtschaftlichen Niedergang erlebt, die ersten 5 Jahre fast unmerklich, dann immer fühlbarer und schließlich mit dem Untergang des staatswirtschaftlichen Systems endend. Nach der Wiedervereinigung kann er seit etwa 10 Jahren erneut alle Zeichen des Niedergangs beobachten, die ersten fünf Jahre fast unmerklich, inzwischen schon für jedermann erkennbar. Die kreativen Kräfte verlassen das Land. Oder sie haben sich, wie in den neuen Bundesländern, gar nicht erst ausreichend angesiedelt. Das Kapital flieht den Standort Deutschland. „Nicht weniger als 59% der mittelständischen Unternehmen haben bereits Standorte in anderen EU-Ländern errichtet ... 40% des ungarischen Bruttoinlandsprodukts werden mittlerweile in Unternehmen mit deutschen Eigentümern erarbeitet.", lesen wir bei Sinn.
Die Ursachen macht der Verfasser in der Hochlohnpolitik der Gewerkschaften, in einem überzogenen Sozialstaat und einer ausufernden Steuerbelastung fest. Die Höhe der deutschen Sozialleistungen lockt Einwanderer und Familiennachzug an und drängt im Niedriglohnsektor geringqualifizierte und ältere deutsche Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit. Das Rentensystem vollbringt eine gigantische Umverteilung der Leistungen der Familien mit Kindern zugunsten der Kinderlosen. Deshalb ist ein dringender Reformvorschlag von Sinn, die Kinderlosen aus der Rentenversicherung weitgehend herauszunehmen und zu einer Kapitalansparung zu veranlassen. Noch dürfte es dem Durchschnitts-Westdeutschen schwer fallen zu begreifen, wohin die Reise längst geht, noch geht es ihm viel zu gut. Noch. Jahrzehntelang hatte man sich daran gewöhnt, in Europa Spitze zu sein. So wird möglicherweise ein politisches Umsteuern schwer oder unmöglich sein. (Jetzt müßte man sich z.B. auch weigern, weiterhin der Hauptzahlmeister der EU zu sein.) Es ist zu befürchten, daß das deutsche Einzelkind erst in den Brunnen gefallen sein muß, ehe diese Sinn-Botschaft verstanden wird. - Das Buch ist in einfachen und verständlichen Worten geschrieben und vom Verlag gut aufgemacht, mit farbigen Diagrammen, Sachregister und Quellenhinweisen. Es ist so gut, daß es zur Pflichtlektüre eines jeden Politikers gehören und von Studenten und politisch Interessierten aller Richtungen diskutiert werden sollte. Als ergänzende Literatur können „totgedacht" von Baader, „Die IQ-Falle" und „Die demographische Zeitenwende" empfohlen werden.
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72 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Warum hab ich mir das nur angetan?, 11. Oktober 2004
Nachdem ich mich nun tagelang durch das 500seitige Buch gequält habe frage ich mich, warum eigentlich? Habe ich etwas Neues erfahren? Eigentlich nicht! Sinn spricht auch nur das aus, was seit Jahren durch die Medien geistert, egal, ob es nun richtig oder falsch ist. Dass ein gutsituierter Wohlstandsmensch das Heil im Sozialabau sieht, kann auch nicht wirklich verwundern. Dass Sinn immer noch meint, ein „reformiertes" Deutschland kann im freien Markt auf Dauer mit den Billiglohnländern konkurrieren, sollte auch den letzten Leser stutzig machen.
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39 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gegen die Wand reden, 29. März 2005
Von Klaus Grunenberg (97447 Gerolzhofen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Professor Hans-Werner Sinn hat ja recht mit seinem Verdacht, daß die sogen. Hochlohnpolitik bei uns der ausschlaggebende Faktor ist, der alles quasi im Griff hat und wodurch eben kein rechter Schwung in die innerdeutsche Sache, in den Aufschwung kommt.

Nur, die Hochlohnpolitik war auch (und insbesondere!) im Interesse der beiden Parteien (Arbeitgeber und Gewerkschaften), natürlich auch im Sinne der Politik, weil durch hohe Löhne eben hohe Abgaben an den Staat gingen. Das muß man auch sagen.

Besonders mutig und richtig finde ich jedoch die Hinweise auf die Minister Blüm und Riester. Vor allem ersterer hat wohl in seiner gesammelten Vollständigkeit, will sagen innerhalb seiner 16 Ministerjahre, alles dazu beigetragen, was zur Hochlohnpolitik gehört und das Draufsatteln von Sozial- bzw. Rentenbeiträgen auf die Löhne und Gehälter (sowie später auch der Pflegebeiträge!) hat eben zu dem geführt, was wir heute beklagen.

Dann noch das unsägliche Übernehmen der Verpflichtungen für die mitteldeutschen Rentenempfänger (auf Kosten des Westens!), das alles trägt dazu bei, daß wir noch lange daran tragen werden.

Bei den Vorschlägen zum Schluß vermisse ich das Eingehen ganz bewußt auf die hohen Zusatzkosten zu den Löhnen und Gehältern. Es ist wahr, ganz allgemein, ein etwas niedrigeres Lohn-und Gehaltsniveau wäre für Deutschland nicht von der Hand zu weisen. Aber bitte mit Maßen.

Doch dazu nur ein Beispiel: In einer recht bekannten ausländischen Pharmafirma in Deutschland, die durch Zusammenlegung (in den Anfängen der 90-er Jahre) ihre 40 Abteilungen halbierte, wollten einige der älteren Mitarbeiter erheblichen Verzicht am Gehalt in Kauf nehmen, nur um noch einige Jahre weiter zu arbeiten.
Das wurde mit allen Mitteln verhindert.

Der Autor dieses Buches macht sich deshalb wohl nicht die richtigen Vosrstellungen, wie es in deutschen Firmen zugeht, wenn er der Hoffnung frönt, Gehalts- oder Lohnverzicht könne Arbeit iniziieren.

Alle Anzeichen sprechen dagegen und so ist es auch nicht verwunderlich, daß in Zukunft genau so verfahren werden wird wie bisher.

Die deutsche Industrie (nicht jeder Betrieb!) hat sich der Profitmaximierung verschrieben und selbst die Herren im Vorwort dieses aufschlußreichen Buches haben (z.T. durch Beratung!) beigetragen zu dem, was wir heute vorfinden.

Da ist alles weniger ein Wunder, wie es ist, es ist oftmals mit Bedacht geschehen, was geschehen ist und das Kind liegt nun wirklich im Brunnen.

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Vor 13 Monaten von helmut seeger veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Sinnkrise
Haha, ein Buch vom Lobbyisten Nr.1 für die Wiedereinführung der Sklaverei - das muss man gar nicht unbedingt gelesen haben, um es runterzumachen!
Vor 13 Monaten von Amazonas veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Prof. Unrat
Jaja, so ist er, der Prof. Hans-Werner Sinn.
Klar sind die Gewerkschaften die Bösen. Natürlich hauen die Unternehmen ins Ausland ab, wegen der völlig überhöhten Löhne,... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Bernd Vogel veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Brilliant und wegweisend
Prof. Sinn, einer der renommiertesten und brilliantesten Wirtschaftswissenschaftler unserer Tage, zeigt in diesem Buch Lösungen aus der deutschen Krise auf. Prof. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Malente69 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen (Un-)Sinn
...hätte man den Titel lieber nennen sollen. So ein professoraler Unsinn gehört in die Tonne. Sehr schade, dass diese Lehren bis in den Uni-Hörsaal gelangen, wo einige der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2007 von G. Busch

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Ich will das, was in Herr Sinn hier in schriftlicher Form in die Öffentlichkeit abgesondert hat, nicht auch noch durch meinen Kommentar aufwerten. Lesen Sie weiter...
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Neoliberalität hat bei vielen einen schlechten Geruch weil die Politik diesen Begriff fast bis zur Unkenntlichkeit verbogen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2006 von Berthold Grabe

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4.0 von 5 Sternen die Wahrheit tut weh...
Aus dem Lehrstuhl von Dr. Sinn kenne ich abartige Abhandlungen moderner Wirtschaftsmathematik. Daher war ich umso begeisterter, dass er auch für das Volk schreiben und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2006 von Andreas Schuster

5.0 von 5 Sternen Verständlich Deutschlands Probleme auf den Punkt gebracht
Hans-Werner Sinn ist hier ein großes Werk gelungen, das Deutschlands Probleme sehr treffend beschreibt und eigene Lösungen aufzeigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2005 von N. Afflatet

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