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Ist Deutschland noch zu retten? [Taschenbuch]

Hans-Werner Sinn
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Dezember 2004
Deutschland ist zum kranken Mann Europas geworden. Das Bildungssystem ist miserabel, die Wettbewerbsfähigkeit katastrophal. Die demografische Entwicklung lässt uns einknicken, die sozialen Sicherungssysteme sind marode und produzieren noch mehr Arbeitslosigkeit. Politiker, Wirtschaft und Gewerkschaften schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Wie konnte es so weit kommen? Hans-Werner Sinn gibt aufrüttelnde Antworten und zeigt in einem wegweisenden »Zehn-Punkte-Programm für die Erneuerung der Wirtschaft«, was sofort getan werden muss, um Deutschland zu retten. Wenn Sie Hans-Werner Sinn als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur. Für alle weiteren Anfragen kontaktieren Sie bitte unser Veranstaltungsteam oder die Presseabteilung.

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Ist Deutschland noch zu retten? + Kasino-Kapitalismus: Wie es zur Finanzkrise kam, und was jetzt zu tun ist + Die Target-Falle: Gefahren für unser Geld und unsere Kinder
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 579 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 3. Aufl. (1. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548367119
  • ISBN-13: 978-3548367118
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.076 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Wer sich gegenwärtig über den Zustand des deutschen Gemeinwesens mit den Worten "So darf es nicht weitergehen" äußert, braucht nicht zu befürchten, auf großen Widerspruch zu stoßen. Gewiss, unsere öffentlichen Kassen sind leer, und wir stehen vor einem minütlich in immer unermesslichere Dimensionen anwachsenden Schuldenberg. Unser Rentensystem ist nach dem Krieg auf Sand gebaut worden, jetzt steht es vor dem Zusammenbruch. Auch unser Bildungssystem ist ganz sicher alles andere als ein Erfolgsmodell. Ob man es gleich in Bausch und Bogen als "miserabel" verwerfen muss, sei dahingestellt. Unabweisbar jedenfalls ist, dass unsere Schüler im internationalen Vergleich keine besonders gute Figur machen. Die Liste unserer Unpässlichkeiten ließe sich fortsetzen.

"Wir müssen radikal umdenken", bringt Hans-Werner Sinn seine düstere Gegenwartsdiagnose auf den Punkt, und wieder nicken wir und heißen den Münchner Wirtschaftsprofessor willkommen in der großen Schar derer, die endlich Klartext reden wollen. Aber mit welchen Rezepten will er uns denn nun den Weg aus der Malaise weisen? Mit einem "6+1-Programm", das manches Richtige, aber nichts Neues enthält. "Weniger Macht für die Gewerkschaften", schallt der Ruf aus der Münchner Studierstube. Dem wollen wir gerne zustimmen. Wie aber soll man das erreichen? Und wieso sollte nach Jahrzehnten gleichlautender Forderungen ausgerechnet jetzt eine wirklich radikale, also an die Wurzel gehende Steuerreform gelingen?

Und wieso, so fragen wir, sollten die Deutschen der Sinn'schen Aufforderung folgen, wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen? Nur um die Richtigkeit seiner Gleichung "Mehr Kinder, mehr Rente mehr Fortschritt" in der Praxis zu beweisen? Oder um sich ohne Not dem Risiko der Verarmung auszusetzen, währenddessen sich die Kinderlosen in all dem Schlamassel weiterhin recht behaglich einrichten? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist keine leichte Aufgabe; sie müssen wahrscheinlich sogar immer spekulativ bleiben. Der wirtschaftswissenschaftliche Ansatz bietet sicherlich interessante Anregungen, kann aber wohl für dieses komplexe Thema leider auch keinen Königsweg aufzeigen. --Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Präsident des renommierten ifo Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Er war Vorsitzender des traditionsreichen Vereins für Socialpolitik und Präsident des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler (IIPF). Er hat unzählige Fachartikel und -bücher geschrieben. Als Finanzexperte ist er ein gefragter Gesprächspartner in Politik und Medien.

Wenn Sie Hans-Werner Sinn als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur. Für alle weiteren Anfragen kontaktieren Sie bitte unser Veranstaltungsteam oder die Presseabteilung.

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Kundenrezensionen

3.1 von 5 Sternen
3.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sinn oder Unsinn - das ist hier die Frage 27. Mai 2012
Von CK
Der Titel dieses Buches sprach mich sofort an und ich erhoffte mir ein Buch, in welchem auf die sozialen und finanziellen, innen- und außenpolitischen Schwierigkeiten von Deutschland eingegangen wird und verschiedene Lösungsansätze aufgezeigt werden.
Leider wurde ich enttäuscht.

Die Thesen dieses Buches sind mehr als fragwürdig und in den meisten Fällen fehlen doch die Nachweise. Herr Sinn berichtet von Deutschland als den "kranken Mann Europas". Er vergleicht das Wirtschaftswachstum mit Wachstumsländern - alleine dieser Gedankengang kann zumindest von mir nicht nachvollzogen werden, denn selbstverständlich haben Länder, die sozusagen gerade beginnen sich zu entwickeln, einen höheren Wirtschaftswachstum aufzeigen.

Die schwierigste Aussage erscheint mir, aufgrund meines beruflichen Hintergrunds, allerdings die Diskussion bzw. den vertretenen Standpunkt bezüglich der Lohnhöhe und des Kündigungsschutzes. Inwieweit kann ein Sozialstaat sozial sein, wenn Lohndumping und Wegfall des Kündigunsschutzes eintreten würden - diese Thesen werden unter anderem in diesem Buch umschrieben.

Aus diesem Grund handelt es sich bei diesem Buch auch nicht um eine wissenschaftliche Untersuchung oder um Darlegung von Tatsachen, sondern um die Meinungsbekundung eines Menschen - dem Autor selbst. Der Titel ist aus diesem Grund falsch gewählt und müsste eigentlich heißen: "Wie sieht Herr Sinn Deutschland im innen- und außerpolitischen Sektor?"

Da viele Thesen dieses Buches meines Erachtens realitätsfremd sind, kann ich es leider nicht auf meine Liste der empfehlenswerten Bücher aufnehmen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft statt Ideologie 30. Dezember 2011
Da es schon viele Rezensionen zu diesem Buch gibt, brauche ich nicht ausführlich zu werden. Aber ich möchte doch meine "fünf Sterne" hinterlassen, die eigentlich viereinhalb sind, weil mich das Rentenkonzept des dreifachen Vaters nicht ganz überzeugt. Hier meine ich, dass die Renten völlig von der demographischen Entwicklung abgekoppelt werden müssten. Sonst aber ist es ein ausgezeichnetes, verständlich geschriebenes Buch, das sich ideologiefrei schlicht an den Fakten und an der Realität orientiert - im Gegensatz zu den Rezensenten, die hier nur einen Stern vergeben haben. Aber es polarisiert eben nichts so sehr wie die Wahrheit.
Die Wirtschaftswissenschaft hat Antworten, aber die wenigsten Politiker wollen sie zur Kenntnis nehmen. Seit dem Erscheinen des Buches sind einige Jahre vergangen, und mit Ausnahme der Arbeitslosigkeit hat sich die schon damals katastrophale Lage noch weiter verschlechtert. In unserem Staat regieren nicht Fachleute, sondern Ideologen. Völlig zu Recht konstatiert Prof. Sinn, dass unser System näher beim Sozialismus als bei der Marktwirtschaft steht.
Die Krise des Kapitalismus ist keine Krise der Marktwirtschaft; man darf das nicht in einen Topf werfen. Es gibt nun einmal Gesetzmäßigkeiten wie die, dass ein Staat, der fürs Nichtstun bezahlt und die weltweit höchsten Arbeitskosten hat, Arbeitslosigkeit erntet. Dass ein Staat, der Ausländern von Anfang an Sozialleistungen zukommen lässt, Leute ins Land holt, die Kosten verursachen anstatt produktiv etwas beizutragen. Dass die permanenten Milliardengeschenke an den Osten den Westen ausbluten, und dass eine europäische Sozialunion ganz Deutschland ruinieren würde.
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42 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen dummdreiste Lobbyarbeit 5. Februar 2005
wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie man die Republik publizistisch mit falschen (neoliberalen) Propagandaergüssen sturmreif schießt um anschließend abkassieren zu können, hat die Deutsche Bank diese Woche geliefert:

Es werden dankbar die Steuergeschenke eingesackt, die man sich mittels gutbezahlten und willfährigen Wirtschaftspublizisten 'poititisch erarbeitet' hat. Anstatt die nun dadurch kraftig sprudelnden Gewinne für (lt. der Theorie von W. Sinn:) "neue Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen" einzusetzen, werden diese unter den "smartholdern" untereinander aufgeteilt.

Das SINN in einer früheren Ausgabe dieses Buches Import-/und Export bei seiner Theoriebildung schlicht verwechselt hatte (wie ihm Bofinger nachweisen konnte), ist nur eine kleine Anekdote am Rande. Wer weis wieviele Journalisten und voreingenommene Leser diese falschen Tatsachen einfach übernommen und 'SINN-frei' nachgeplappert haben.

Es ist traurig, wiewiele Leute immer noch auf so etwas hereinfallen.

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15 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gefährlich! 24. Juli 2010
Von Lars
Urteil:

Sinn's Buch ist ein unfundiertes, eines Wissenschaftlers nicht ansatzweise würdiges und dazu auch noch sprachlich krudes Machwerk.

Begründung:

1. Sinn verbreitet billigste Polemik und schlimmen Alarmismus. So konfrontiert er die Leser z.B. im Eingangskapitel mit einem Titel, der schlimme Zukunftsängste produzieren soll: "Schlusslicht Deutschland". Sinn versucht sich hier als Chronist eines deutschen Abstiegs: "Vom Wirtschaftswunderland zum kranken Mann Europas". Allein: Für diese Grundthese fehlen die Belege! Deutschlands Wirtschaft erarbeitet sich nach wie vor extreme Exportüberschüsse. Die Wirtschaft ist bis heute (2010) außerordentlich wettbewersfähig. Auch der Umstand, dass Deutschland relativ gut aus der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise gekommen ist, zeigt den Wettbewerbsvorteil. Richtig ist, dass es weitreichender Reformen bedarf, um diese Wettbewerbsfähigkeit für die mittlere Zukunft zu erhalten. Diese Reformen liegen aber in ganz anderen Bereichen, als Sinn vermutet.

2. Sinn arbeitet mit zutreffenden Ausgangsthesen, führt sie aber keinen zukunftstauglichen Lösungen zu. So schreibt er z.B. ein Kapitel über "Die Flucht der Mittelständler nach Osteuropa". Im Ausgangspunkt kann niemand bestreiten, dass bestimmte Arbeitsplätze verlagert werden. Aber entscheidend ist doch, worin die Lösung dieses Problems besteht. Sinn versteht schlechterdings nicht, dass sich eine solche Flucht in billigere Produktionsstandorte in einer globalisierten Weltwirtschaft nicht verhindern lässt, indem man die Gewerkschaften hier abschafft und die Arbeitskosten senkt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen wegweisende analyse für die nächsten jahre und jahrzehnte
Wer Hans Werner Sinn in Talkshows erleben durfte, wird ihn nicht unbedingt sympathisch finden. Da kommt er eher oberlehrerhaft und humorfrei rüber, manchmal auch etwas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2009 von helmut seeger
1.0 von 5 Sternen Sinnkrise
Haha, ein Buch vom Lobbyisten Nr.1 für die Wiedereinführung der Sklaverei - das muss man gar nicht unbedingt gelesen haben, um es runterzumachen!
Veröffentlicht am 5. Januar 2009 von Amazonas
1.0 von 5 Sternen Prof. Unrat
Jaja, so ist er, der Prof. Hans-Werner Sinn.
Klar sind die Gewerkschaften die Bösen. Natürlich hauen die Unternehmen ins Ausland ab, wegen der völlig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2008 von HHarlekin
5.0 von 5 Sternen Brilliant und wegweisend
Prof. Sinn, einer der renommiertesten und brilliantesten Wirtschaftswissenschaftler unserer Tage, zeigt in diesem Buch Lösungen aus der deutschen Krise auf. Prof. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2008 von Malente69
1.0 von 5 Sternen (Un-)Sinn
...hätte man den Titel lieber nennen sollen. So ein professoraler Unsinn gehört in die Tonne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2007 von Meine Meinung
4.0 von 5 Sternen Vernünftige Situationsbeschreibung
Neoliberalität hat bei vielen einen schlechten Geruch weil die Politik diesen Begriff fast bis zur Unkenntlichkeit verbogen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2006 von Berthold Grabe
1.0 von 5 Sternen 20 Jahre Monetarismus
Da merkt die Unter- bis Mittel„schicht” seit Jahren, dass das Rezept der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik für sie alles andere als bessere... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2006 von Claus Gmeiner
5.0 von 5 Sternen Grundwissen für Wähler und Gewählte
Endlich!!! Befreiender Ausbruch aus dem Turm der verquasten Sozialstaatsscholastik in die Aufklärung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2005 von "caspar170"
1.0 von 5 Sternen Ist Deutschland noch zu retten?
Wir sind das Land mit den meisten Wirtschaftswissenschaftlern die der Idee bzw. Ideologie des Neoliberalismus verfallen sind. Prominentester Vorreiter ist heute Hans-Werner Sinn. Lesen Sie weiter...
Am 9. Juli 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine mögliche Lösung
Prof. Sinn zeigt in seinem Buch auf, was seiner Meinung nach gegen die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland getan werden muss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2005 von Frank Reibold
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