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Ist Deutschland noch zu retten? [Gebundene Ausgabe]

Hans-Werner Sinn
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2003
Deutschland ist zum kranken Mann Europas geworden. Das Bildungssystem ist miserabel, die Wettbewerbsfähigkeit katastrophal. Die demografische Entwicklung lässt uns einknicken, die sozialen Sicherungssysteme sind marode und produzieren noch mehr Arbeitslosigkeit. Politiker, Wirtschaft und Gewerkschaften schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Wie konnte es so weit kommen? Hans-Werner Sinn gibt aufrüttelnde Antworten und zeigt in einem wegweisenden »Zehn-Punkte-Programm für die Erneuerung der Wirtschaft«, was sofort getan werden muss, um Deutschland zu retten. Wenn Sie Hans-Werner Sinn als Redner buchen möchten, klicken Sie bitte hier. Für alle weiteren Anfragen wenden Sie sich bitte an unser Veranstaltungsteam oder die Presseabteilung.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 572 Seiten
  • Verlag: Econ; Auflage: 7. aktual. (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430185335
  • ISBN-13: 978-3430185332
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 464.227 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wer sich gegenwärtig über den Zustand des deutschen Gemeinwesens mit den Worten "So darf es nicht weitergehen" äußert, braucht nicht zu befürchten, auf großen Widerspruch zu stoßen. Gewiss, unsere öffentlichen Kassen sind leer, und wir stehen vor einem minütlich in immer unermesslichere Dimensionen anwachsenden Schuldenberg. Unser Rentensystem ist nach dem Krieg auf Sand gebaut worden, jetzt steht es vor dem Zusammenbruch. Auch unser Bildungssystem ist ganz sicher alles andere als ein Erfolgsmodell. Ob man es gleich in Bausch und Bogen als "miserabel" verwerfen muss, sei dahingestellt. Unabweisbar jedenfalls ist, dass unsere Schüler im internationalen Vergleich keine besonders gute Figur machen. Die Liste unserer Unpässlichkeiten ließe sich fortsetzen.

"Wir müssen radikal umdenken", bringt Hans-Werner Sinn seine düstere Gegenwartsdiagnose auf den Punkt, und wieder nicken wir und heißen den Münchner Wirtschaftsprofessor willkommen in der großen Schar derer, die endlich Klartext reden wollen. Aber mit welchen Rezepten will er uns denn nun den Weg aus der Malaise weisen? Mit einem "6+1-Programm", das manches Richtige, aber nichts Neues enthält. "Weniger Macht für die Gewerkschaften", schallt der Ruf aus der Münchner Studierstube. Dem wollen wir gerne zustimmen. Wie aber soll man das erreichen? Und wieso sollte nach Jahrzehnten gleichlautender Forderungen ausgerechnet jetzt eine wirklich radikale, also an die Wurzel gehende Steuerreform gelingen?

Und wieso, so fragen wir, sollten die Deutschen der Sinn'schen Aufforderung folgen, wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen? Nur um die Richtigkeit seiner Gleichung "Mehr Kinder, mehr Rente mehr Fortschritt" in der Praxis zu beweisen? Oder um sich ohne Not dem Risiko der Verarmung auszusetzen, währenddessen sich die Kinderlosen in all dem Schlamassel weiterhin recht behaglich einrichten? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist keine leichte Aufgabe; sie müssen wahrscheinlich sogar immer spekulativ bleiben. Der wirtschaftswissenschaftliche Ansatz bietet sicherlich interessante Anregungen, kann aber wohl für dieses komplexe Thema leider auch keinen Königsweg aufzeigen. --Hasso Greb

Über den Autor

Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft und Präsident des renommierten ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München. Er war Vorsitzender des traditionsreichen Vereins für Socialpolitik und ist Präsident des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler (IIPF). Er hat unzählige Fachartikel und -bücher geschrieben. Als Finanzexperte ist er ein gefragter Gesprächspartner in Politik und Medien. Wenn Sie Hans-Werner Sinn als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur. Für alle weiteren Anfragen kontaktieren Sie bitte unser Veranstaltungsteam oder die Presseabteilung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
55 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine brillante Diagnose für einen kranken Staat. 18. November 2003
Von Volkmar Weiss TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In „Wer ist John Galt?" („Atlas Shrugged") schildert Ayn Rand einen Staat, der alle kreativen Kräfte immer stärker drangsaliert und die Gewinne der Unternehmen sozial umverteilt. Die Unternehmer fliehen schließlich nacheinander alle in ein entlegenes Gebirgstal, dorthin - wo nur noch die Leistung zählt. Das führt zum Zusammenbruch des Sozialstaats. - Der Rezensent hat im Osten 15 bis 20 Jahre lang den wirtschaftlichen Niedergang erlebt, die ersten 5 Jahre fast unmerklich, dann immer fühlbarer und schließlich mit dem Untergang des staatswirtschaftlichen Systems endend. Nach der Wiedervereinigung kann er seit etwa 10 Jahren erneut alle Zeichen des Niedergangs beobachten, die ersten fünf Jahre fast unmerklich, inzwischen schon für jedermann erkennbar. Die kreativen Kräfte verlassen das Land. Oder sie haben sich, wie in den neuen Bundesländern, gar nicht erst ausreichend angesiedelt. Das Kapital flieht den Standort Deutschland. „Nicht weniger als 59% der mittelständischen Unternehmen haben bereits Standorte in anderen EU-Ländern errichtet ... 40% des ungarischen Bruttoinlandsprodukts werden mittlerweile in Unternehmen mit deutschen Eigentümern erarbeitet.", lesen wir bei Sinn.
Die Ursachen macht der Verfasser in der Hochlohnpolitik der Gewerkschaften, in einem überzogenen Sozialstaat und einer ausufernden Steuerbelastung fest. Die Höhe der deutschen Sozialleistungen lockt Einwanderer und Familiennachzug an und drängt im Niedriglohnsektor geringqualifizierte und ältere deutsche Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit. Das Rentensystem vollbringt eine gigantische Umverteilung der Leistungen der Familien mit Kindern zugunsten der Kinderlosen.
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75 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum hab ich mir das nur angetan? 11. Oktober 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich mich nun tagelang durch das 500seitige Buch gequält habe frage ich mich, warum eigentlich? Habe ich etwas Neues erfahren? Eigentlich nicht! Sinn spricht auch nur das aus, was seit Jahren durch die Medien geistert, egal, ob es nun richtig oder falsch ist. Dass ein gutsituierter Wohlstandsmensch das Heil im Sozialabau sieht, kann auch nicht wirklich verwundern. Dass Sinn immer noch meint, ein „reformiertes" Deutschland kann im freien Markt auf Dauer mit den Billiglohnländern konkurrieren, sollte auch den letzten Leser stutzig machen.
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51 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Macht keinen Sinn... 18. Februar 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Hans Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo - Instituts und neoliberaler, von den Medien hofierter Vordenker einer Umverteilung von unten nach oben, zeigt in seinem neuen Buch wieder einmal, wie man mit Halbwahrheiten und irreführenden Statistiken die Realität so zurechtzimmern kann, das es für die eigene Position „Sinn" macht.
In seinem Kapitel über die Globalisierung, die seiner Meinung nach den Wohlstand aller erhöhen würde, behauptet er, dass „der Anteil der Menschen, deren Realeinkommen unter einer standardisierten Ein-Dollar-pro-Tag-Grenze liegt, (ist) vom Jahr 1980 bis zum Jahr 2000 von 44% auf 13% gefallen" (Seite 87). Dabei bezieht Sinn sich auf die bei Neoklassischen beliebte Statistik des indischen Wirtschaftswissenschaftlers Surjit Bhalla.
Diese Behauptung sowie Bhallas Statistiken sind objektiv falsch und irreführend, wie ein Blick in den „Bericht über die menschliche Entwicklung 2003" der UNDP (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) zeigt: Im Jahr 2000 liegt der Anteil der Menschheit mit einem Durchschnittseinkommen unter einem Dollar bei 23,3%. (UNDP 2003 Seite 51). Rechnet man China, die nahezu am stärksten wachsende Volkswirtschaft der Erde heraus, so liegt der Anteil bei 25%.
Hier noch ein weiteres Beispiel für Sinns „Ars poetica" im Umgang mit der Statistik: „Die Globalisierung ist ein erheblicher Beitrag zur Überwindung der Teilung der Welt in Arme und Reiche. Vor 20 Jahren bestand die Welt aus den 14% Reichen, die in den OECD - Ländern lebten, und den 86% Armen im Rest der Welt.
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34 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen in didaktisch gelungener Weise treffend analysiert 1. Januar 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Nunmehr liegt - recht bald nach den Erstauflagen - eine korrigierte Auflage vor. Erfreulicherweise ist der Teil des Buches, der vormals einen Fehler bei der Darstellung des Anteils Deutschlands und der USA am Weltexport enthielt, grundlegend überarbeitet worden, sodass der Leser ein rundum gelungenes Buch bekommt, welches - meist kurzweilig mit spitzer Feder, nur vereinzelt etwas dröge und trocken - nicht nur Deutschlands wirtschaftliche (und wirtschafts-, bildungs- und gesellschaftspolitische) Misere analysiert, sondern auch mit - wie ich finde durchaus machbaren - Therapievorschlägen aufwartet.

Gerade was die Analyse betrifft sind manche Erkenntnisse sicherlich nicht neu - man hat sowieso den Eindruck, dass der aufmerksame Zeitungsleser schon seit Jahren einen deutlichen Erkenntnisvorsprung gegenüber politischen Entscheidungsträgern hat. Das Buch ist allerdings mehr als eine bloße Aneinanderreihung verschiedener Aussagen, die man so oder so ähnlich schon einmal gelesen hat. Dem Autor gelingt es ganz hervorragend, den Gesamtstoff so zu gliedern und aufzubereiten, dass weder überladene Datenflut entsteht noch der Blick auf das Zusammenwirken der verschiedenen politischen, demographischen und marktbezogenen Mechanismen verstellt wird. Wer öfters sowohl wissenschaftliche als auch populärwissenschaftliche Literatur gerader deutscher Autoren zur Hand genommen hat, wird wissen dass dies eine Kunst ist. Die Gedanken des Autors zur europäischen Verfassung und dem Stichwort Sozialunion habe ich noch nirgendwo so gelesen. Auch was das Therapieprogramm Sinns betrifft finden sich dort einige Punkte, die noch nicht oder jedenfalls nicht allzu ausführlich in die tagespolitische Diskussion Eingang gefunden haben....

Das Buch wäre ein nüzliches Geschenk für Stoiber, Merkel, Eichel, Schröder, Clement, Koch und viele andere.....

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Verständlich Deutschlands Probleme auf den Punkt gebracht
Hans-Werner Sinn ist hier ein großes Werk gelungen, das Deutschlands Probleme sehr treffend beschreibt und eigene Lösungen aufzeigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2005 von N. Afflatet
1.0 von 5 Sternen Das neoliberale Mainstream-Imperium schlägt zurück
Man könnte ja über ideologische Machwerke wie dieses vom "Prediger des Untergangs", Hans-Werner Sinn, munter lächeln, wenn es nicht so verdammt traurig wäre. Lesen Sie weiter...
Am 30. Juni 2005 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Neoliberaler UnSinn
Herr Sinn bringt die üblichen veralteten Thesen zu Wort.
- Niedrigere Löhne
- Weniger Sozialleistungen
- Privatisierung von Rente und Gesundheit
-... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2005 von MaschineGun
5.0 von 5 Sternen Projekt Deutschland - eine neue Vision?
Hans-Werner Sinn schildert die gegenwärtige Situation Deutschlands, indem er vielfältige Informationen aus unterschiedlichsten Quellen interpretiert und erklärt. Lesen Sie weiter...
Am 13. März 2005 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Leider muss ich einen Stern vergeben...
Deutschland geht es schlecht, weil es uns an Optimismus mangelt?!
Das es nach dem Lesen noch nicht zu Massenselbstmorden verzwifelter Deutscher kam verwundert mich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2005 von Unterleiten
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkt empfehlenswert
Deutschland ist auf dem besten Weg ins Niemandsland der Weltwirtschaft zu verschwinden. Leider haben das die meisten Bewohner dieses Landes noch nicht gemerkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2005 von T. Goehrig
5.0 von 5 Sternen "Sinn"volles Buch über die derzeitige Situation der BRD
Super Buch, von Star Ökonom Hans Werner Sinn. Er beschreibt ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen die Situation Deutschlands. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2005 von "speeddriver99"
1.0 von 5 Sternen Unsinn von Sinn!
Machen wir es kurz: der Wirtschaftsweise Sinn hat große Schwierigkeiten mit ökonomischen Zusammenhängen. Es tut weh, wie so etwas Experte werden kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2004 von Torsten
5.0 von 5 Sternen Ein VWL-Professor macht sich Sorgen
Den Deutschen geht es gut. Zu gut? Sie haben sich eingerichtet in ihrem Wohlstand, als wäre es eine Insel der Seeligen. Das aber ist Deutschland nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2004 von Rolf Dobelli
5.0 von 5 Sternen Professor Sinn for President!
"Professor Sinn for President", oder wie es wohl hierzulande heißt, "macht Professor Sinn zum Kanzler" oder mindestens zum Wirtschaftsminister! Lesen Sie weiter...
Am 18. Juni 2004 veröffentlicht
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