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Israels Invasion in Gaza
 
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Israels Invasion in Gaza [Broschiert]

Norman G. Finkelstein
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der Politologe Norman Finkelstein hat über den Gaza-Krieg ein gerechtes Buch verfasst.« (Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung)

»Mit nicht weniger als 413 Fußnoten belegt Finkelstein die Vorgeschichte, den Verlauf und die Bewertung des Gaza-Krieges in der Weltpresse. Anschließend behandelt er die Reaktionen in den USA und den Bericht des südafrikanischen Richters Richard Goldstone. (...) Finkelstein referiert die kontroversen Standpunkte detailliert, aber ohne eigene Wertungen. In einem Bericht über seine Reise nach Gaza tut er kund, dass er sich der Hamas anschlösse, wäre ich ein Bewohner Gazas . Dieses Bekenntnis tangiert jedoch die insgesamt faire Darstellung nicht.« (Rudolf Walther, Süddeutsche Zeitung)

»Finkelsteins Buch macht ein weiteres Mal deutlich, wie wichtig der Frieden ist. Das zeigt die schonungslose und oft schwer zu ertragende Darstellung des Leidens. In dieser Hinsicht ist es ein wichtiger Beitrag zur Debatte, gerade auch nach den jüngsten Äußerungen von Richard Goldstone.« (Helge Buttkereit, Deutschlandfunk)

Kurzbeschreibung

Norman G. Finkelstein schildert und analysiert die israelische Gaza-Invasion von 2008/2009, bei der rund 1.400 Palästinenser und 13 Israelis getötet wurden. Dabei lässt er Vertreter und Verteidiger Israels ausgiebig zu Wort kommen, nur um ihre Argumente umso eindrucksvoller zu zerpflücken. Er tut dies etwa unter Berufung auf den Goldstone-Bericht und Amnesty International, zieht aber auch Aussagen israelischer Soldaten heran. Oft genug entlarven sich die israelischen Amtsträger selbst. So prahlte Außenministerin Zipi Livni: »Die Israelis haben sich bei der jüngsten Operation wie richtige Hooligans aufgeführt, so wie ich es mir ausbedungen hatte.« Was wollte Israel damit bezwecken? Finkelstein dokumentiert das Geschehen mit der Akribie, für die er berühmtberüchtigt ist, und analysiert es mit der ihm eigenen Schärfe. Da das Blutvergießen in Gaza das Weltgewissen wachgerüttelt hat, ist Finkelstein zuversichtlich, dass die USA und Israel dazu gebracht werden können, endlich Vernunft anzunehmen und zum Wohle von Palästinensern und Israelis eine Konfliktlösung zuzulassen, die beiden Parteien gerecht wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von JayJay
Finkelsteins Analyse der Operation 'Gegossenes Blei' ist zunächst einmal eine minutiöse Darstellung von Vorgeschichte, Verlauf und Bewertung des Gaza-Massakers. Dabei knöpft er sich in erster Linie israelische und israelfreundliche Rechtfertigungen vor, um sie dann genüsslich als Ideologie zu entlarven. Dabei wird deutlich, dass vor allem das Argument, Israel hätte sich gegen die Raketenangriffe der 'radikal-islamischen' Hamas verteidigen müssen, einer näheren Prüfung nicht standhält. Denn die Raketenangriffe waren in dem der Invasion vorausgehenden, von Jimmy Carter vermittelten, etwa halbjährigen Waffenstillstand praktisch zum Erliegen gekommen. Es war - im Gegensatz zur landläufigen Meinung - Israel, das den Waffenstillstand in der Nacht zum 5. 11. 2008, als die Welt wegen der amerikanischen Präsidentenwahl abgelenkt war, brach. Darauf hat u. a. Carter in der Washington Post aufmerksam gemacht. Zweck der brutalen Kriegsführung gegen eine hilflose Zivilbevölkerung - allein die Zahl der 1400 Opfer auf palästinensischer Seite gegenüber nur etwa einem Dutzend israelischer Opfer spricht für sich - war es, die aufgrund der gescheiterten Libanon-Invasion 2006 gesunkene Abschreckungsfähigkeit Israels, sprich: die Furcht vor dem zionistischen Staat - 'Israels wichtigste Waffe' (Ariel Sharon) -, wiederherzustellen. Finkelstein zitiert hier israelische Stimmen, die diese Sicht zweifelsfrei belegen.
Das zweite ausschlaggebende Motiv für den Gaza-Krieg war, so Finkelstein, die Abwehr der drohenden palästinensischen Friedens- bzw. Verhandlungsbereitschaft. Die Hamas, die sich an den Waffenstillstand gehalten und sich darüber hinaus wiederholt bereit erklärt hat, einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 zu akzeptieren - auch dies wird in unseren etablierten Medien weitgehend unterschlagen -, sollte als möglicher Verhandlungspartner ausgeschaltet werden, denn sonst hätte ja ein Frieden 'gedroht', der von Israel den Rückzug aus den besetzten Gebieten verlangt, wozu es offenkundig nicht bereit ist - wie man gerade in diesen Tagen von Netanyahus Besuch in den USA wieder feststellen kann -, denn in dessen Folge wird nicht zu Unrecht ein innerisraelischer Bürgerkrieg befürchtet.
Wer dem Juden (!) Finkelstein - wie hardyhans - hier groteskerweise einen 'antisemitischen Impetus' unterstellt, beweist nur seine Hilflosigkeit gegenüber der brillanten, jeder empirischen Prüfung standhaltenden Untersuchung eines Autors, dem der Jude Raoul Hilberg, Begründer und Doyen der Holocaust-Forschung, schon am 9. 5. 2007 ("Democracy Now") "Scharfsinn und analytische Kraft" bescheinigte, die "ihm seinen Platz in der Geschichtsschreibung sichern ...Die Wahrheit wird am Ende triumphieren, und er wird unter denen sein, die Anlaß zum Triumph haben werden, auch wenn er dafür einen hohen Preis gezahlt hat."
Und der israelische Historiker Avi Shlaim, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität von Oxford, eine der weltweit führenden Autoritäten des israelisch-arabischen Konflikts, hält Finkelstein "für einen sehr eindrucksvollen, sehr gelehrten und sorgfältigen Geisteswissenschaftler... einen seriösen, blendend informierten und schlagkräftigen Kritiker der israelischen Praktiken der Besatzung und der Vertreibung der Palästinenser."
Soviel zur ahnungslosen Bemerkung von hardyhans: "Einer mit dem Namen und der Historie [Finkelsteins] darf wohl alles."
Manche Leute weigern sich augenscheinlich aufzuwachen und zur Kenntnis zu nehmen, was für Verheerungen eine rückwärtsgewandte, chauvinistisch-kolonialistische Ideologie wie der Zionismus in der Realität Palästinas seit mittlerweile mehr als hundert Jahren nach sich zieht, wobei die Mitschuld Europas, insbesondere Deutschlands, an dem ganzen Wahnsinn - Stichwort: Antisemitismus und Holocaust (beides gab es im arabischen Raum nicht!) - außer Frage steht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Z1406
Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist Norman Finkelstein wieder einmal gelungen, mit Zahlreichen, authentischen Quellen darauf hinzuweisen, dass die offizielle Berichterstattung eine bewusst
manipulierte Nachrichten sind. Jeder Leser hat in diesem Buch die Gelegenheit, die Quellen nach zu prüfen und, das ist das entscheidende in diesem Buch!
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