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Israel - Österreich. Von den Anfängen bis zum Eichmann-Prozess 1961
 
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Israel - Österreich. Von den Anfängen bis zum Eichmann-Prozess 1961 [Broschiert]

Sabine Falch , Moshe Zimmermann


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Ein besonderes Lob verdient der ausgezeichnete Beitrag von Winfried R. Garscha 'Eichmann: Eine Irritation, kein Erdbeben'.(...) Garscha geht detailiert ein auf das Scheitern der Bemühungen zur Bestrafung der österreichischen 'Eichmänner'. 'Die Erschütterungen der Waldheim-Affäre, die Österreichs Verhältnis zur NS-Vergangenheit neu definierte, erreichen die Justiz nicht. Während gesellschaftliches Bewusstsein einem ständigen Wandel unterworfen ist, können Versäumnisse der Justiz spätestens nach dem Tod der Täter nicht mehr 'repariert' werden.' Hagalil, Karl Pfeifer "Einer der interessantesten Beiträge stammt von dem Wiener Historiker Winfried R. Garscha und behandelt die Berichterstattung österreichischer Zeitungen über den Eichmann-Prozeß. Sein Aufsatz ist auch eine Abhandlung über den Umgang der österreichischen Gesellschaft mit der NS-Zeit, über den Umgang der österreichischen Behörden mit dem Prozeß in Israel, zu dem sie einen eigenen Beobachter schickten, der von Garscha für den Aufsatz interviewt wurde, und über die damalige Rolle Simon Wiesenthals." Freiburger Rundbrief, Evelyn Adunka

Kurzbeschreibung

Nach dem "Anschluss" 1938 flohen Tausende österreichische Juden vor den Nazis nach Palästina. Wie wurden sie aufgenommen, wie integrierten sie sich, welchen Einfluss hatten sie auf das Verhältnis des 1948 neu gegründeten Staates Israel zu ihrer alten Heimat? Israel gestaltete sein Verhältnis zu Österreich äußerst pragmatisch. Trotz Holocaust lautete Israels offizielle Devise bis in die 1960er Jahre: "Österreich ist nicht Deutschland!" Die Beiträge dieses Bandes behandeln zum einen das Schicksal österreichischer Juden in Palästina, ihr Leben und ihre Identität im Exil, zum anderen Prozesse der israelischen "Vergangenheitsbewältigung" und ihre Auswirkungen auf das bilaterale Verhältnis zu Österreich.

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