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Islam. Kunst und Architektur
 
 
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Islam. Kunst und Architektur [Gebundene Ausgabe]

Markus Hattstein , Peter Delius
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 639 Seiten
  • Verlag: Könemann, Köln; Auflage: 10. Aufl. (Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895088463
  • ISBN-13: 978-3895088469
  • Größe und/oder Gewicht: 32,2 x 28,1 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 247.302 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Islam, die zweitgrößte und jüngste unter den Weltreligionen, hat die Welt seit dem Auftreten des Propheten Muhammad im 7. Jahrhundert entscheidend geprägt und verändert. Das Buch folgt den historischen Entwicklungslinien der islamischen Dynastien und Regionen und zeigt die Vielfalt ihrer künstlerischen Ausdrucksformen von den Anfängen bis heute. Vom Baudekor, über die Kalligrafie bis hin zur Verzierung von Gebrauchsgegenständen zeigt sich die wohl charakteristischste islamische Kunstform, die Ornamentik, in den verschiedensten Ausdrucksformen. Bedeutende Wissenschaftler lassen in ihren Beiträgen vor unseren Augen eine Kultur entstehen, die neben dergriechischen und römischen Antike zu den Säulen unserer modernen Gesellschaft gehört. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Die Herausgeber Markus Hattstein und Peter Delius versammeln in diesem Band Beiträge von renommierten Wissenschaftlern der Fachrichtungen Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie und Architektur, die ihr Fachwissen der islamischen Kunst kompetent und anschaulich vermitteln. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Umfassend, aber mit Fehlern 9. Dezember 2000
Format:Gebundene Ausgabe
In dem ansonsten sehr gut gemachten Buch über die Geschichte und die Kultur der Kunst und der Architektur im Islam, geordnet nach Epochen und Regionen der Welt, mit vielen sehr schönen Abbildungen und meist zutreffenden Kommentaren, springt dem Kenner leider die eine oder andere Abbildung von Kalligrafien in arabischer, persischer oder osmanischer Schrift ins Auge, die spiegelverkehrt abgebildet wurden. Ein weiterer peinlicher Fehler, ist die Behauptung, die ABbildung auf dem Buchdeckel würde den islamischen "Schlachtruf" Allah u Akbar" darstellen. Vielmehr handelt es sich um die Preisungsformel "Mascha Allah". Bei einem Werk diesen Umfanges, solten solche Fehler eigentlich nicht vorkommen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das buch ist genial 8. Januar 2009
Format:Broschiert
ich merke,dass negative rezensionen richtig alt sind , und ich bin der meinung , die herausgeber haben die probleme schon behandelt .

also ich habe nach 3 monate vom einkauf keine umkehrte abbildungen oder ähnliches gemerkt !!
zum inhalt kann ich leider nicht vieles sagen .. ich bin kein historiker , und kann deswegen auch nicht bewerten ob noch fehler da sind .. aber paar fehler sind keine katastrophe !!!! besonders wenn man das riesige buch als ganzes betrachtet .......

kurz gesagt : tollllllllllllllle bilder , umfangreiche informationen und ein geiles buch über alle islamische aerchitektur-stile der welt

unbedingt zum sofortigen kaufen , es ist jeden cent wert !!
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ungenauigkeiten und Fehler 16. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Beim ersten Blick in das umfängliche Werk bestechen die zahlreichen Abbildungen hoher Qualität, die dem Leser interessante und vielfältige Ansichten islamischer Kunst und Architektur bieten. Diese Erwartung wird noch genährt, wenn man die Liste der Autoren betrachtet, die - u.a. mit Oleg Grabar - hervorragende Fachleute islamischer Kunstgeschichte nennt.

Der umfassende Charakter des Bandes ließ es dem Rezensenten geraten erscheinen, sich inhaltlich zuerst den Abschnitten zuzuwenden, die er aus eigener Beschäftigung mit der islamischen Kunst gut zu kennen glaubt: Sizilien und Unteritalien im 11.-13. Jh. und den Kontakten zwischen Abend- und Morgenland im gleichen Zeitraum. Leider trübte sich nun der erste positive Eindruck zusehends ...

Einen Druckfehler wie "Cefalù Diana" (S. 161, statt Cefalà Diana) mag man noch verschmerzen, obwohl für den nicht fach- oder ortskundigen Leser die Verwechslung mit Cefalù durchaus zu Verwirrungen führen könnte, weil nicht in allen Reiseführern dieses Bad - und damit der Ort - der Erwähnung für wert befunden wird. Es sei Spezialisten für den Orient auch noch nachgesehen, wenn sie die (2.) Krönung Friedrichs II. zum deutschen König (1215 in Aachen), bei der er den Kreuzzug gelobte, mit seiner Kaiserkrönung (1220 in Rom) verwechseln (S. 168). Vielleicht könnte der Hinweis, Friedrich II. sei 1229 "in der Grabeskirche zum König von Jerusalem gekrönt" (S. 168) worden, ebenfalls noch als läßliche Ungenauigkeit angesehen werden, denn es wird zwar in den Quellen übereinstimmend berichtet, daß sich der Kaiser die Krone selbst aufsetzte, über den genauen Charakter dieser Handlung aber ist sich die Wissenschaft nicht einig. Den Titel führte er jedenfalls schon seit seiner Hochzeit mit Isabella von Brienne (1225) und da Friedrich als Gebannter einen Gottesdienst in der Grabeskirche sorgfältig vermied, kann man sich die nach mittelalterlicher Vorstellung religiöse Handlung einer Krönung kaum vorstellen. Doch darf wohl bei Kennern islamischer Geschichte das Wissen vorausgesetzt werden, daß es sich bei dem 1229 abgeschlossenen Waffenstillstand auf 10 Jahre, 5 Monate und 40 Tage (ab 24.02.1229, nach dem Bericht des Makrizi) nach damaligem Verständnis des Verhältnisses zwischen Christen und Muslimen keinesfalls um einen "Friedensvertrag" (S. 168) handeln konnte.

Auf das Fehlen einer kapitelübergreifenden Abstimmung zwischen den Autoren läßt z.B. die Erwähnung einer "Auswanderung der Muslime" (S. 172) von der Insel Sizilien im 13. Jh. schließen, während einige Seiten vorher (S. 159) historisch korrekt die von Friedrich II. durchgeführten Deportationen beschrieben werden. Nur am Rande fiel dem Rezensenten die Verwendung des Begriffes "Reconquista" (S. 172) für die normannische Periode (und die Stauferzeit ?) auf, die üblicherweise nur für Spanien angewandt und auch im Glossar (S. 627) so erläutert wird.

Wer unter der Überschrift "Geschichte" einen Überblick über die bewegte Historie Siziliens erwartet, dürfte einen falschen Eindruck von der Schwierigkeit der normannischen Eroberung gewinnen, wenn er liest, daß Roger de Hauteville "1060 Sizilien [eroberte]" (S. 159). Abgesehen davon, daß er vor allem in der Anfangsphase gemeinsam mit Robert Guiskard das Heer führte, zog sich die Eroberung der Insel insgesamt bis 1091 hin, selbst nach der Eroberung der Hauptstadt Palermo (1072) war also der muslimische Widerstand noch lange nicht gebrochen.

Auf der gleichen Seite findet man den berühmten Mantel aus dem Kronschatz des Heiligen Römischen Reiches als "Krönungsmantel Rogers II." (S. 159) bezeichnet. Wie das inschriftlich 1133/34 datierte Kleidungsstück bei der Erhebung Rogers II. zum König im Jahre 1130 Verwendung finden konnte, wird nicht näher erläutert. Dem Rezensenten schien es bisher auch gesichert, daß es sich bei der Außenseite um bestickte rote Seide handelt, und nicht um "mit Gold- und Silberfäden durchwirkte" (S. 159). Schließlich werden die "den Saum zierenden Stickereien" (S. 159) in der Literatur als Wirkereien beschrieben, was sich auch an der danebenstehenden hervorragenden Detailaufnahme (S. 158) gut erkennen läßt.

Abschließend sei noch einmal Friedrich II. zitiert, der in seinem berühmten Falkenbuch über das Zustandekommen dieses Werkes schrieb: "Wir verschoben jedoch, obgleich Wir Uns seit langer Zeit vorgenommen hatten, Gegenwärtiges zu verfassen, Unseren Vorsatz, es schriftlich niederzulegen, fast dreißig Jahre lang ..." (zit. nach Klaus J. Heinisch: Kaiser Friedrich II. in Briefen und Berichten seiner Zeit. - Darmstadt 1978 [6. Aufl.]. - S.260). Da überliefert ist, daß im Jahre 1248 bei der Eroberung von Victoria eine Prachthandschrift des Falkenbuchs verlorenging, darf man annehmen, daß sich Friedrich II. spätestens seit Anfang der 20er Jahre mit der Absicht trug, dieses Buch zu schreiben. Er dürfte also beim Zusammentreffen mit dem Emir Fakhr ad-Din (nicht "Fakh ad-Din") im Zusammenhang mit seinem Kreuzzug (1228-1229) bereits so weit mit dieser Form der Jagd vertraut gewesen sein, daß ihn dieser nicht erst "in die Kunst der Falknerei ein[führen]" (S. 160) mußte.

Angesichts so vieler Ungenauigkeiten, ja offensichtlicher Fehler, auf so wenigen Seiten wird man es dem Rezensenten wohl nicht verübeln, daß er auf eine weitere Lektüre des Buches verzichtete. Gerade bei einem Werk, das sich offensichtlich nicht nur an ein Fachpublikum wendet, darf man von den Autoren besondere Sorgfalt und Faktentreue erwarten - oder zumindest Hinweise auf bestehende Unsicherheiten des aktuellen Forschungsstandes.

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