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Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch
 
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Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch [Restexemplar] [Taschenbuch]

Murad W. Hofmann
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Diederichs; Auflage: 2. Auflage (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720521249
  • ISBN-13: 978-3720521246
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.387 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Murad Wilfried Hofmann
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Therapie, die den Westen vor sich selbst rettet, möchte der zum Islam konvertierte Ex-Diplomat und Autor des Bestsellers Der Islam als Alternative, Murad Wilfried Hofmann, auch mit seinem neuen Buch Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch aufzeigen. Gesellschaftskritisch diagnostiziert der Autor das Scheitern der westlichen Moderne in der Absicht, Symptome wie Irreligiosität, Sittenverfall und Orientierungslosigkeit bewusst zu machen. Dabei sind ihm vier fiktive Studenten als Vertreter einer neuen Generation behilflich, denen er seine eigenen Gedanken in den Mund legt. Zuerst schildert er den "Aufbruch in den Westen", der von zwei höchst unterschiedlichen, jungen Muslimen gewagt wird. Während der integrationsfreudige Student, Hofmann nennt ihn einen Kultur-Muslim, sich nach amerikanischer Fortschrittlichkeit sehnt und anpasst, sieht der andere, der überzeugte kritische Muslim nur die Schattenseiten und kommt zu einem vernichtenden Urteil über die westliche Kultur.

Ähnlich kontrovers setzt Hofmann den "Aufbruch in den Osten" in Szene. Für den ersten aus dem Westen stammenden, auswanderungswilligen Muslim hält der Autor ein Plädoyer über die Vorzüge von Solidarität in der islamischen Großfamilie, Gastfreundschaft, fehlender Kriminalität und nicht zuletzt vom gelebten, allgegenwärtigen Glauben. Kein Wunder, dass dieser Student sich im islamischen Orient bald heimisch fühlt. Weniger rosig schätzt der zweite westliche Konvertit seine neue Umgebung ein. Er dankt Gott dafür, dass er Muslim wurde, bevor er die muslimische Welt kennen lernte. So habe er sich die maßgebliche islamische Theorie nicht durch eine fragwürdige Praxis verdunkeln lassen. Die muslimische Welt wirkt auf diesen Studenten in erster Linie als Entwicklungsland.

Kann Hofmann nach diesen inhaltlich weit auseinanderliegenden Statements zu seiner Eingangshypothese zurückkehren und den Islam als nach wie vor notwendiges Allheilmittel anpreisen? Zumindest versucht er es, ohne freilich die Schattenseiten des heutigen Islam zu verschweigen (wie etwa den Kopftuchzwang in einigen islamischen Ländern). Nahezu zwangsläufig ergeben sich Überschneidungen mit seinem früheren Buch. Provozierend und überaus aktuell regt Der Islam im 3. Jahrtausend zu eigenen Überlegungen an. --Larissa Carina Seelbach

Kurzbeschreibung


Zukunft Islam?
Ein informatives, fundiertes, aber auch provokatives Buch, das die christliche und die islamische Welt ins Kreuzverhör nimmt. Wohin strebt die hochzivilisierte Welt? Kann der Islam Antworten auf die Fragen geben, die sich die Menschheit an der Jahrhundert- und Jahrtausendwende stellt?
Wie tauglich sind die beiden großen monotheistischen Religionen, um mit ihnen die neue Menschheitsepoche anzugehen? Was sind die wahren Werte, die richtige Moral, die humane Gesellschaftsform, mit denen die Menschheit friedlich und vernünftig überleben kann - und das auch noch in Einklang mit der göttlichen Offenbarung?
Dr. Murad Hofmann, früherer deutscher Botschafter in Algerien und Marokko, analysiert den Zustand und die Zukunftschancen des Christentums und des Islam und geht mit ihnen hart ins Gericht. Obwohl auf beiden Seiten Vor- und Nachteile vorhanden sind, entscheidet er sich dezidiert für den Islam als die große Alternative zum moralischen Verfall unserer westlichen Gesellschaft.Murad Wilfried Hofmann, geboren 1931, promovierter Jurist, arbeitete 33 Jahre im diplomatischen Dienst, zuletzt als deutscher Botschafter in Algerien und Marokko. Heute bereist er als vielgefragter Vortragender vor allem Westeuropa, die USA und muslimische Staaten. Dr.Hofmann konvertierte 1980 zum Islam und veröffentlichte seither zahlreiche Aufsätze und Bücher über interkulturelle und -religiöse Themen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Herr Hofmann setzt sich in seinem nicht nur aufgrund der Tagespolitik aktuellem Buch mit der fehlerhaften gegenseitigen Wahrnehmung von Orient und Okzident auseinander. Mit dem Rückhalt jahrelangem Studiums des Islam und der in diesem Fall notwendigen Einsicht in einschlägige Literatur aus muslimischen und auch nichtmuslimischen Kreisen, schafft er es eindrucksvoll, die historisch gewachsenen Bedenken und Ängste der westlichen Zivilisationen vor dem Islam aufzuzeigen. Hierbei betont er immer wieder, dass der Islam die einzig wachsende Weltreligion ist. Bermerkenswert... Dieses Buch ist ein Muss, für all diejenigen, die täglich durch die Medien mit Anti-Islam(ismus)-Parolen penetriert werden, also praktisch für alle! Zu schade nur, dass lediglich der belesene und gut gebildete Teil der Bevölkerung den anspruchsvollen Text verstehen wird.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Islam im 3.Jahrtausend von Murad Wilfried Hofmann ist ein sehr interessantes Buch für all die, die sich über die Verhaltensweisen von Moslems aufregen und dies mit dem Islam in Verbindung setzen. Er baut Vorurteile gegenüber dem Islam ab, die im Okzident durch Medien geschürt werden. Weiterhin verschafft das Buch einen sehr guten Einblick in die Denkweise eines Moslems, der im Westen lebt. Ich kann dieses Buch sowohl für Moslems als auch für andere Interessierte empfehlen, die sich nicht nur auf Medien verlassen wollen. Bei Medien ist nämlich die Devise im Vordergrund: "Gute Nachricht, keine Nachricht. Schlechte Nachricht, gute Nachricht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von E. Polat
Format:Taschenbuch
Das Buch ist sehr sinnvoll struktuiert und bietet in seiner Prägnanz eine
umfassende Erläuterung,die im besonderen seine Weiterempfehlung unterstreicht.

Der Autor stellt klar,dass der jahrhunderte alter Vorwurf"mit Feuer und Schwert"historisch unzutreffend ist für die Ausbreitung des Islam in binnen weniger Jahre.

Hier ein Auszug aus dem Buch..Innerhalb eines Jahunderts hatte sich der Islam somit von Arabien bis zum Atlantik,nach Mitteleuropa und über Persien bis Zentralasien ausgedehnt und das Byzantische Reich in Anatolien zurückgedrängt.

Zu diesem Erfolg trug sicher die todesmütige Entschlossenheit der muslimischen Kämpfer bei,von denen viele den Tod im Feld suchten,um des Paradieses gewiss zu sein(3:169).

Doch erklärt dies weder die Geschwindigkeit der islamischen Expansion noch ihre Ausdehnung ausreichend.

Die größte Streitmacht,welche die Muslime bis zum Tode des Propheten aufbieten konnte,umfasste nur 12000 Soldaten(Schlacht bei Hunayn).
Mit so kleinem militärischen Potenzial ,das der geringen arabischen Bevölkerung und Wirtschaftskraft entsprach,hätte kein Weltreich erobert werden können.In Wahrheit lief die Bevölkerung im Mittleren Osten,in Persien,Ägypten,Nordafrika und Spanien in Scharen zu den Muslimen über,weil..

1.sie gegenüber religiösen Minderheiten tolerant waren.
2.ihre Steuerverwaltung milder und im rechtsstaatlichen Sinne berechenbar war.
3.viele Christen(Arianer,Donatisten,Nestorianer)der orthodoxen Christologie ohnedies skeptisch gegenüberstanden.Insbesondere Westgoten und Wandalen betrachteten Jesus von jeher nicht als Gott,sondern wie die Muslime als Propheten.
4.die islamische Dogmatik im Vergleich mit der komplizierten Trinitätslehre der Christen beeindruckend einfach war.
5.der Islam als "Religion der Mitte"gegenüber einem asketisch und weltflüchtig gestimmten koptischen Mönchtum den körperlichen und geistigen Bedürfnissen der Menschen keineswegs durch"Feuer und Schwert",sondern Dank seiner Anziehungskraft als Glaube und Zivilisation gleiches Geweicht beimaß.

In keinem einzigen Fall haben islamische Armeen die Bevölkerung als solche bekämft.Anders als Athen und Rom wurden muslimische Städte nicht von Sklaven erbaut.Auch die berühmte Bibliothek in Alexandria wurde nachweislich nicht von Muslimen zerstört.So entfaltete sich der Islam keineswegs durch"Feuer und Schwert"sondern Dank seiner Anziehungskraft als Glaube und Zivilisation.
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