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Aber zum Inhalt:
Cassandra und Tracey sind Schwestern. Cassandra ist die Intellektuelle und "die graue Maus", die ihr ganzes Leben nur über Bücher hockt und Historienromane verfasst, während Tracey als absolute, jedoch oberflächliche, Schönheitsqueen die Titelseiten von Klatsch- und Tratschblättern ziert und als Mutter ihre eigene Tochter Alyssa komplett vernachlässigt.
Während einer Veranstaltung lernt Cassandra den Freund von Tracey kennen, Antonio de la Barca, und verliebt sich in ihn. Das Disaster nimmt Gestalt an, als Cassandra von ihrer Tante Cathrine erfährt, dass die Familien de la Barca und de Warenne, das Geschlecht, aus dem Cassandra und Tracey stammen, ein Fluch verbindet. Perfekt wird das Disaster erst, als Tracey (aus der Not heraus) Cassandra bittet, mit ihr die Ferien bei Antonio in Spanien zu verbringen. Doch die Familien wohnen nicht allein in dem Anwesen von Antonio de la Barca, auch der Geist von Isabel de Warenne lebt dort und treibt die Familien zunehmend in den Wahnsinn, die ersten mysteriösen Unfälle geschehen. Isabel will Rache, Rache an den beiden Familien. Isabel, selbst geborene de Warenne, wurde von ihrem eigenen Onkel für dessen unlauteren politischen Machenschaften benutzt, mit dem spanischen Adelsmann Alvarado de la Barca verheiratet, den sie nie geliebt hat und zum Schluss von ihrem Onkel und allen anderen betrogen und verraten.
Der Roman wird leider erst interessant, als eine zweite Perspektive, in Form von Rückblicken, erzählt wird. Hier handelt es sich um das Leben von Isabel selbst, ihr Leben um 1550, was ihr alles geschehen ist. Davon hätten vielleicht mehr und ausführlichere Passagen enthalten sein sollen.
Deshalb vergebe ich auch die drei Sterne, weil das Buch auf die letzten 200 Seiten sehr spannend und interessant wird. Für die ersten 300 Seiten hätte ich sonst ein bis zwei Sterne vergeben.
Meine Empfehlung:
Wer die Mischung aus Historie und Mystik mag, der sollte das Buch auf jeden Fall lesen. Wer viel Wert auf Historie legt, dem wird dieser Stoff aber zu wenig sein, da gibt es aufschlussreichere Werke. Wer schnell beim Lesen aufgibt, weil die Handlung zu langatmig ist, dann sollte er lieber die Finger von "Isabels Fluch" lassen.
Nun entscheidet selbst.
Fazit: Ein netter Roman, der aus meiner Sicht leider nicht an das Debüt-Werk der Autorin (Kates Geheimnis) anknüpfen kann.
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