Clemens Höslinger, Kakanien Revisited, 17.05.2004
[Es ist] Matthias Stadelmann gelungen, nicht bloß den Lebensweg eines sowjetischen Musikers zu beschreiben, sondern darüber hinaus ein fesselndes Zeitbild zu schaffen und ein kaum bekanntes und doch höchst interessantes Kapitel der Stalin-Ära darzustellen.[...] Matthias Stadelmanns Darstellung [...] ist ein Produkt sorgfältigster Recherchen auf einem Gebiet, das vor ihm kaum jemand betreten hat. Seine Arbeit setzt sich aus einer Unzahl von präzise beschriebenen Episoden zusammen, von denen manche geradezu absurd wirken und die fatale Situation eines Unterhaltungskünstlers in einem diktatorischen System offenbaren. Die Unbeirrbarkeit, mit der sich der Verfasser einem scheinbar unergiebigen, abseitigen Thema zugewendet hat, nötigt hohen Respekt ab. Das reiche Ergebnis dieser profunden kultur- und gesellschaftsgeschichtlichen Studie beweist, wie sinnvoll das Thema und seine Ausarbeitung waren. Der Autor hat ein leicht lesbares, spannend geschriebenes Buch verfasst, dem! viele Leser zu wünschen sind.
Gábor T. Rittersporn, Cahiers du monde russe, 44/4 Octobre-décembre 2003
Cet historien a fait une recherche minutieuse pour écrire une étude qui est inégalée dans son genre.