Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Isaacs Sturm
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Isaacs Sturm [Gebundene Ausgabe]

Erik Larson
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  
Hörkassette --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 373 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100448065
  • ISBN-13: 978-3100448064
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 432.749 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Stürmen ist das so eine Sache: Jedem ist bekannt, dass es sie gibt, alle wissen um ihre Stärke, aber dass es einen selbst treffen kann, daran glaubt niemand -- schließlich gibt es ja die Wettervorhersage. Wozu sich also Sorgen machen? So dachten auch die Einwohner der texanischen Hafenstadt Galveston im Jahre 1900. Doch dieses Jahr sollte der Stadt das fürchterlichste Unglück bescheren, das sie je traf. Und mittendrin der Mann vom Wetterdienst, Isaac Cline, selbst völlig überrascht von einem Hurrikan, der die Stadt nahezu komplett auslöschte.

So weit die Geschichte dieses Romans und so weit auch die Wirklichkeit. Denn was Erik Larson hier zu einem ungemein packenden Buch gemacht hat, ist bittere Realität. Den Sturm gab es ebenso wie den Meteorologen. Höchst geschickt hat Larson dessen Geschichte mit der des Hurrikans von 1900 und Episoden aus der Sturmforschung verwoben. Bedrohlich baut sich der Sturm über dem Atlantik auf und zieht Richtung nichts ahnendes Galveston. Als er dann über die Stadt hereinbricht, schildert Larson dies so eindringlich, dass man die Wucht des Sturmes geradezu spürt.

Das alles ereignete sich zu einer Zeit, als man euphorisch an die Unfehlbarkeit der Technik glaubte: "In diesem Zeitalter schien die Natur selbst kein großes Hindernis zu sein", beschreibt Larson das damalige Denken. Nur 12 Jahre später sollte der Untergang der "Titanic" endgültig beweisen, dass dies ein Trugschluss war. Doch der Glaube an die menschliche Allmacht hat sich letztlich nicht geändert, denn auch heute glauben die Einwohner Galvestons höchstwahrscheinlich wieder an ihre Sicherheit -- in der sturmgefährdetsten Stadt der USA. --Joachim Hohwieler

Neue Zürcher Zeitung

Hurrikan

süt. Ein Buch über einen Sturm? Dazu eins von mehr als 300 Seiten? «Isaacs Sturm» liest man nicht zuletzt deshalb mit wachsender Spannung, weil der Autor, Erik Larson, mit ausgeprägtem Sinn für Dramatik verschiedene Geschichten alternierend erzählt. Am 8. September 1900 verheerte ein Hurrikan die texanische Küstenstadt Galveston, Tausende verloren ihr Leben. Larson rekonstruiert den Weg dieses Hurrikans, von ersten Beobachtungen im Atlantik bis zu seinem Verschwinden in Sibirien Wochen später. Erläutert werden in diesem Zusammenhang Entstehung und Verlauf tropischer Stürme – zumindest das, was man darüber weiss, denn diese Vorgänge sind für die Meteorologen noch heute in mancher Hinsicht rätselhaft. Der andere Fokus des Buches liegt auf Isaac Cline, dem Meteorologen von Galveston. Dessen Lebensgeschichte und wie dieser Mann durch den Hurrikan, in dem er seine schwangere Frau verlor, verändert wurde, weitet sich aus zu einer Reflexion über Machbarkeitsphantasien und Wissenschaftsgläubigkeit einer optimistischen Zeit. Larson rekonstruiert im Weiteren die persönlichen Fehden und politischen Rankünen im Nationalen Wetteramt der USA, die nicht unwesentlich dazu beitrugen, dass keine Hurrikan-Warnung an Galveston erging. Die Dienstleistungen dieses noch jungen Amtes wurden damals skeptisch eingeschätzt, es musste sich legitimieren. Um Korrektheit zu demonstrieren, hütete man sich demzufolge vor übertrieben wirkenden Vorhersagen. Paradoxerweise hat aber die Verkennung der drohenden Katastrophe von Galveston dem Wetteramt kaum geschadet. Die packendsten Seiten widmet Larson der minuziösen Schilderung des Hurrikans in Galveston. Es sind die anschaulichen Details, die den Horror einer solchen Katastrophe ahnbar machen – bei Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde und mehr wurden Holzteile zu tödlichen Geschossen. Giftschlangen retteten sich auf Bäume, wo sie Zufluchtsuchende zu Tode bissen. Im Interesse einer erhöhten Anschaulichkeit rekonstruiert Larson auch die Schicksale mehrerer Familien in Galveston, deren Leben durch jenen Kataklysmus auf immer verändert wurde.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Kadel
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Von Katrina und dem Untergang von New Orleans, sozusagen zur Entspannung von einem interessanten, aber leider langatmigen und strapaziösen Buch The Great Deluge: Hurricane Katrina, New Orleans, and the Mississippi Gulf Coast, schweifte ich zu Isaacs Sturm ab: Einem spannenden Bericht über die Überschwemmung und Zerstörung von Galveston/Texas durch einen Hurrican, verwoben mit der Biographie des örtlichen Meterologen und einem Blick auf die Anfänge der modernen Meterologie.

Mit Kopfschütteln liest man von der Überheblichkeit des amerikanischen Wetterdienstes gegenüber den kubanischen Kollegen, die geografisch bedingt besondere Erfahrungen mit und ein besonders großes Interesse an Hurricans hatten. Man fühlt sich an den gegenwärtigen Eigensinn der US-Regierung erinnert, die ein wissenschaftliches Gutachten zum Risiko zukünftiger Naturkatastrophen in Auftrag gab, sich dabei aber verbat, dass der Begriff "Klimaerwärmung" darin vorkomme (Science). Damals wie heute stehen kommerzielle Interessen im Vordergrund, wie auch 2005 kommerzielle Interessen oder Sorgen einer frühzeigen und konsequenten Evakuierung von New Orleans im Wege standen.

Geschmälert wird die Qualität des Buches lediglich durch einige stilistische Entgleisungen. Der Satz über die schwangere Frau des Meterologen "aber jetzt schlief sie tief und fest, ihr Bauch eine fahrende Insel in der Dunkelheit" könnte - mit den Worten Helge Schneiders - den Autor dereinst den Nobelpreis kosten. Und auch die Auskunft, dass ein Kubikmeter Wasser etwa 670 kg wiegt, befremdet - vermutlich hat der Übersetzer bei der Übertragung der Maße ins metrische System gepatzt und der Lektor geschlafen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
'Isaacs Sturm' ist mehr als nur ein ausgezeichneter Tatsachen-Roman. Was dieses Buch besonders auszeichnet, dass es - ohne dies jemals zu behaupten - auch auf einer zweiten Ebene spielt. Der Hurrikan fegt nicht nur die Stadt Galveston hinweg. Er macht auch Schluss mit dem technischen Allmachtsgefühl, wie es am Ende des 19. Jahrhunderts geherrscht hat und mit der instituionellen Arroganz.

Auch sprachlich passt sich 'Isaacs Sturm' einem Hurrikan an. Die trügerische Ruhe vor dem Inferno schlägt sich in ganz einfachen Sätzen nieder, die sich bis zum Finale immer mehr steigern.

Absolut lesenswert.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toller Text, wenig Ausstattung 12. Dezember 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Meine Meinung über "Isaacs Sturm" ist ein wenig zwiegespalten. Einerseits versteht Larson es meisterhaft die wissenschaftliche Mentalität zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ihrer unglaublichen Hybris und ihrem Machbarkeits- bzw. Kontrollwahn wiederauferstehen zu lassen, doch andererseits kommen dabei zum Teil die handelnden Charaktere zu kurz. Man bekommt zwar einen Einblick in die groben biographischen Daten und beruflichen Wege der Hauptpersonen, aber dennoch bleiben sie einem zum Teil seltsam fremd, da Larson sich nur und ausschließlich auf überlieferte Fakten konzentriert und jede darüber hinaus gehende Spekulation ablehnt bzw. als solche kennzeichnet. Die menschliche Katastrophe hinter den Ereignissen wird so höchstens angeschnitten.
Für ein Sachbuch ist diese Vorgehensweise zwar durchaus lobenswert, doch dann hätte der Verlag sich darüber hinaus an andere wissenschaftliche Konventionen halten sollen. Mir ist z.B. erst in der Mitte des Buches überhaupt aufgefallen, dass es einen extensiven Anhang mit Endnoten gibt, auf die allerdings im Text ärgerlicherweise nirgends hingewiesen wird.
Darüber hinaus verlieren besonders die Beschreibungen der sich zuspitzenden Wetterlage und der Auswirkungen des Sturms viel von ihrer Kraft, da sowohl Skizzen und Schaubilder als auch Fotos weitgehend fehlen, obwohl diese zuhauf im Internet zu finden sind. In dieser Hinsicht ist Larson's "Der Teufel von Chicago" deutlich besser gelungen.
Mein letzter kleinerer Kritikpunkt bezieht sich auf Larson's Themenauswahl. So interessant die Zeit des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts auch ist, scheint Larson sich im Endeffekt immer mit denselben Phänomenen, sprich: Machbarkeitswahn und Hybris, zu beschäftigen. Im ersten Buch wirkt das noch originell und aufschlussreich, aber bereits nach dem zweiten habe ich das Gefühl, dass Larson mir nun keine wirklich neuen Erkenntnisse mehr vermitteln kann - egal welches Thema er beim nächsten Mal behandelt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Eins meiner Lieblingsbücher...
... und das seit Jahren. Ich lese es immer mal wieder und bin jedes Mal aufs Neue fasziniert von der Kraft der Naturgewalten, die hier äußerst anschaulich dargestellt... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Eine Kundin veröffentlicht
Hochspannend und dramatisch. Ein schreckliches Beispiel menschlicher...
Galveston, Texas, eine aufstrebende Stadt am Golf von Mexico, die, auf einer Halbinsel liegend mit der weiter im landesinneren liegenden Stadt Houston im ständigen Wettstreit... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Thomas Kerstens veröffentlicht
350 Minuten Sturm
350 Minuten Sturm!!! Man meint, dass man aktuelle Warnungen zum Thema Klimaveränderung ect. hört, doch die Story handelt um 1900. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Erwin Wagner veröffentlicht
Ergreifend und Fesselnd
Eine sehr bewegende - und wahre - Geschichte wird von Erik Larson in einer kurzen, treffenden Form präsentiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2009 von Christian Bleis
Endlich!
Ich habe seit Monaten kein Buch mehr gelesen, das mich derart gefesselt hat. Die Story ist abwechslungsreich erzählt, sehr detailliert, sprachlich faszininierend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2006 von Morpheus
Erschrecken realistisch!
In Anbetracht des Hurrikans dieses Sommers, der auch Galveston erfasste, eine erschreckende Schilderung, wie aufgrund menschlicher Fehlentscheidungen und dem Glaube an den Sieg der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2005 von Kianan
Stürmisch
Das Buch beschreibt einen oder gar den Schlimmsten Hurrikan der die USA je traff. Eine ansprechende Rahmenhandlung führt einen langsam zur Katastrophe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2005 von "hanneshoerti"
Spannend
Ein Buch was ich innerhalb von nur 2 Tagen gelesen habe. Larson bescheibt sehr eindringlich das Wirken des Sturms und das tragische Schicksal der Hauptperson Isaac Cline. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2004 von Jens Haupt
War dabei
Ich habe dieses Buch in einem Zug gelesen. Was heißt gelesen?
Ich war dabei, sah den drohenden Hurrikan kommen, konnte ein schützendes Versteck finden und... Lesen Sie weiter...
Am 9. Februar 2004 veröffentlicht
Ärgerliches Buch. Viele Fehler/unsinnige Behauptungen.
Das Buch hat mich geärgert! Es gibt im ganzen Buch nur eine Abbildung, ein Kärtchen mit der Bahn des Hurricans, ohne Längen- und Breitenkreise (obwohl solche im Text... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2000 von Physikus
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar