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Irrwitziges aus der Wissenschaft: Von Leuchtkaninchen bis Dunkelbirnen
 
 
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Irrwitziges aus der Wissenschaft: Von Leuchtkaninchen bis Dunkelbirnen [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Zankl
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 269 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 1. Auflage (14. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527321144
  • ISBN-13: 978-3527321148
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 523.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Heinrich Zankl
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Heinrich Zankl hat in seinem Buch die schönsten Eulenspiegeleien und Schildbürgerstreiche aus allen Bereichen der Wissenschaft zusammengetragen. Ein kurzweiliges Buch, das mit einem Augenzwinkern auf den oft all zu ernsten Wissenschaftsbetrieb blickt."
RoSearch (8/2010)
 
"Loriots Steinlaus oder Murphys Gesetz mögen als Späße der Wissenschaft allgemein bekannt sein. Das dies nicht die einzigen Kuriositäten sind, zu denen ernsthafte Zeitgenossen fähig sind, hat der Autor in seinem Werk in hervorragender Art zusammengestellt. ..."
RFL - Rundschau für Fleischhygiene (06/2010)
 
"Falls Sie glauben, dass die Wissenschaft eine langweilige, trockene Sache und nur für eigenwillige Menschen ist, dann sollten Sie 'Irrwitziges aus der Wissenschaft' von Heinrich Zankl unbedingt lesen ? denn dieses Buch wird Sie eines Besseren belehren? Wenn Sie der 'trockenen' Wissenschaft einmal mit Lachtränen-nassen Augen begegnen wollen, dann sollten Sie sich 'Irrwitziges aus der Wissenschaft' von Heinrich Zankl auf keinen Fall entgehen lassen."
Buchkritik.at (9.7.09)
 
"Der Autor hat schon mehrfach bewiesen, dass er einen kritischen Blick auf den Wissenschaftsbetrieb pflegt? Es geht im Buch ebenso darum, wie Wissenschaftler Kollegen und Öffentlichkeit hinters Licht führen. Der zu Papier gebrachte Humor lässt sich indes nicht von allen teilen, denn die Kapitel sind so verfasst, dass man als fachfremder Leser manchmal nicht so recht weiß, wo die Grenze zwischen Wahrheit und lustiger Lüge verläuft. Ein Fazit des Buches vielleicht: Traue keiner Quelle."
ekz-Informationsdienst
 
"Der Biologe und Wissenschaftspublizist Heinrich Zankl stellt in "Irrwitziges aus der Wissenschaft" eine reiche Auswahl dieser augenzwinkernden Erkenntnisse vor."
Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton 29.06.2008, 11:33 Uhr
 
?Einen höchst vergnüglichen Band hat der Kaiserslauterer Emeritus Heinrich Zankl geschrieben: Er ist der Frage nachgegangen, was aus Forschungen und Forschern manchmal wird, wenn es Missverständnisse gibt oder sich jemand einen Scherz erlaubt... In allen Ecken des Wissensbetriebs hat Zankl gestöbert und zusammengetragen, was ihm in die Hände fiel. Herausgekommen ist ein Buch, das vor Augen führt, dass in den Labors und Denkstuben dieser Welt nicht nur verknöcherte Fanatiker sitzen, sondern mitunter auch Schelme, deren Humor subversiven Sand streut ins Getriebe der Wisserei.?
Pirmasenser Zeitung (10.11.08)

Kurzbeschreibung

Ernst ist das Leben, heiter die Kunst, wie Friedrich Schiller treffend zu formulieren wusste. Aber wie verhält es sich mit der Wissenschaft? Darauf gibt dieser Band eine eindeutige Antwort: Sie kann nicht nur amüsant, sie kann mitunter sogar zum Schreien komisch sein. Das Buch präsentiert Kuriositäten aus verschiedensten Wissensgebieten: skurrile Begebenheiten, unfreiwillig Komisches oder "Fakten", die im Laufe der Jahre verdreht und falsch wiedergegeben wurden. Zu den dargebrachten Merkwürdigkeiten zählen unter anderem "Das Phänomen der verschwindenden Teelöffel", "Sir Herschels angebliche Mondstudien" und "die Methode Mittelstress". Aber auch der Haschischkonsum von Schiller und Goethe ist ein Thema des Buches. Die Geschichten und Anekdoten aus Natur- und Geisteswissenschaften lassen sich in einem Rutsch oder auch abschnittweise, gleichsam zwischendurch lesen und wollen vor allem eines: ihre Leser, ob Wissenschaftler oder Laien, zum Lachen bringen - denn das Leben ist ernst genug.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mein Bemühen, die unterschiedlichen Arten von Irrwitz, die in diesem Buch dargestellt sind, in Kategorien zu ordnen, hat die folgende Liste ergeben:
- Aprilscherze, die ernst genommen wurden;
- Satiren, mit denen Missstände angeprangert werden, wobei aber die Satiren nicht als solche erkannt wurden;
- absurde Theorien, die von bornierten Wissenschaftlern mit viel Energie verfolgt wurden
- Fehlleistungen aufgrund mangelnder Bildung, z.B. ein Gesetz über eine Methode zur Quadratur des Kreises;
- fiktive Personen, die jemand aus didaktischen Gründen erfunden hat, die aber später als real existierend dargestellt wurden;
- humorvolle Geschichten zur Charakterisierung abstrakter Konzepte,
z.B. mathematische Transformation zum Löwenfangen

Für mich ist dieses Buch in dreierlei Hinsicht wertvoll - und das wird sicher auch für viele andere Leser gelten:
(1) Im Vorwort formuliert der Autor Zankl die Absicht, die er mit diesem Buch verfolgt: ... den geneigten Leser für ein paar Stunden zum Schmunzeln zu bringen." Dies ist ihm bei mir voll und ganz gelungen. Und ich bin sicher, dass ich wieder schmunzeln werde, wenn ich nach einer gewissen Zeit erneut in dem Buch schmökern werde.
(2) Das Buch gehört ab jetzt zu dem Repertoire, aus dem ich auswähle, wenn ich jemandem etwas schenken will.
(3) Das Buch enthält eine Fülle von zitierbarem Material, das ich zur Auflockerung von Vorträgen und Festreden verwenden kann. An dieses Material würde ich sonst nur gelangen können, indem ich viel Zeit in die Recherche, insbesondere in die Recherche im Internet stecken würde. Diese aufwändige Arbeit hat mir der Autor Zankl abgenommen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fröhliche Wissenschaft 15. August 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Sie jagen Elementarteilchen hinterher, entschlüsseln das
menschliche Genom und verfassen beeindruckende Werke über
Ökonomie und Philosophie. Nichts davon lässt erahnen, dass
sich hinter der Fassade von manchem ernsthaften
Wissenschaftler ein ausgemachter Spaßvogel verbirgt, dem
kräftig der Schalk im Nacken sitzt. Heinrich Zankl, der
Autor einer ganzen Reihe von wissenschaftsjournalistischen
Büchen, hat mit seiner neuen Arbeit: "Irrwitziges aus der
Wissenschaft. Von Leuchtkaninchen bis Dunkelbirnen" eine
wunderschöne Sammlung von Streichen und koboldhaften
Eskapaden zusammengestellt, die zum Schmunzeln, manchmal
aber auch zum Nachdenken anregen. Die auf rund 260 Seiten
ausgebreiteten "Kurz-"Geschichten sind ein bunter
Querschnitt aus unterschiedlichen Zeiten und durch alle
Disziplinen. So muß man nicht etwa glauben, dass Physiker
weniger humorvoll als etwa Biologen oder Pädagogen sind.
Eine ernsthaft betriebene "Nikolausphysik" ist ebenso
kurios wie die von Schulpädagogen intensiv betrieben
"Lolationsforschung".

Es sind beileibe aber nicht bloß Aprilscherze, die H.
Zankl aufgespießt und zusammengetragen hat. Es sind Stücke
hintergründigen Humors, mit den schon mal unliebsame
Kollegen oder eine unbedarfte Öffentlichkeit vorgeführt
und aufs Korn genommen werden; es sind aber auch
Geschichten voller Selbstironie wie etwa der Appell in
Zukunft ein "Lean brain management" zu praktizieren.
Besonders schön zu lesen sind die Ausgeburten blühender
Fantasie, die mit großem Ernst z.B. von Tierarten
berichten, die es schlicht nicht gibt. Hier zeigt sich die
ganze Fabulierlust, der Spaß, der eigenen Kreatvitivät
freien Lauf zu lassen und mit den Regeln der Wissenschaft
kunstvoll zu spielen.

Bei mancher von ihm erzählten Humoreske merkt man dem
Chronisten des wissenschaftlichen Humors an, dass er
selbst in Zweifel gerät, ob die aufgetischte Geschichte
nur ein schlechter Scherz oder eine wahre Begebenheit ist.
Hier wird der Autor regelrecht zum Dedektiv, sozusagen
immer der Pointe auf der Spur.

Passend zur Lektüre des Buches sollte man zur Abwechslung
als Leselampe mal die "Dunkelbirne" ausprobieren. Was das
ist? Das steht in Zankls Buch. Also den Mantel vom
"Lufthaken" nehmen und schurstraks in die nächste
Buchhandlung eilen, sonst ist zum Schluß noch das Werk
über die fröhliche Wissenschaft weg. Dann entgeht einem der
Humor?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Idee im Schlafrock 20. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Beim Stöbern in einer Fachbuchhandlung, fiel mir - es werden seither schon 20 Jahre vergangen sein - eine zoologische Monographie über die "Rhinopoden" in die Hand. Rhinopoden? Nasenfüßler? Mit einiger Verwunderung blätterte ich durch das Werk, welches diese seltsame Wesen beschrieb. Kannte ich bislang doch nur Morgensterns Nasobeme, die bekanntlich nicht real sondern aus dessen Laute entsprangen. Meine Verwunderung steigerte sich: das Buch lag bereits in der 3. Auflage vor. Ich legte die Schrift wieder verwirrt zur Seite und wunderte mich darüber, was alles verfasst und eben auch verkauft wird.
Tatsächlich handelte es sich dabei um eine zoologisch detaillierte Beschreibung von Fantasietieren. Mittlerweile dürfte die Petrophaga lorioti, die durch ihren Eintrag in der 256. Auflage des Pschyrembels für Aufmerksamkeit sorgte, den Rhinopoden an Bekanntheit weit vorausgeeilt zu sein.

Im vorliegenden Buch trug Heinrich Zankl eine Vielzahl solch skuriller wissenschaftlichen Schriften, Nihil-Artikeln, Erfindungen, die geradezu die Physik revolutionierten, nicht existenten Personen des Weltgeschehens und dergleichen mehr zusammen, die nur eines gemeinsam haben. Sie schafften den Weg in bekannte Lexika und Enzyklopädien oder erregten in Massenmedien für Aufmerksamkeit. Darunter musikalische Koryphäen wie Bachs jüngster Sohn P.D.Q. mit geradezu reziproker musikalischer Begabung, den Politiker Mierscheid, Dunkelbirnen, die beim Einschalten den Raum verdunkeln'

Potential für unbeschwerte Unterhaltung wäre also vorhanden gewesen. Dennoch langweilt das Buch über weite Strecken. Warum? Stellen Sie sich vor im Guiness-Buch der Rekorde wäre jeder Rekord über 2-3 Seiten abgehandelt worden. Was interessiert an der längsten Wurst der Welt mehr als deren Länge und wer diesen Rekord verwirklichte. Zankl beschreibt nicht nur den Streich, der mit fiktiven Artikeln gespielt wird sondern bläst seine Kapitel wortreich auf. Langatmig schildert er komplette fiktive Lebensläufe, erklärt Reaktionen seiner Protagonisten auf erfundene Ereignisse. Das ermüdet mit zunehmender Lektüre, selbst wenn vereinzelt unterhaltsame Husarenstücke eingeflochten werden.
Weniger wäre in diesem Falle mehr gewesen oder anders ausgedrückt: mehr Eulenspiegeleien in kürzeren Artikeln hätten dem Buch sicher geholfen. Der Aufsehen erregendste Schelmenstreich der vergangenen Jahrzehnte, die Geschichte der Hitler-Tagebücher, fehlt ganz.

Schade, eigentlich'
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