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Kommentar: 14,6 x 9,6 x 1,2 cm, Taschenbuch Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag, 1986. 184 Seiten Remittendenexemplar , Kanten evtl. etwas bestoßen, als Mängelexemplar gekennzeichnet / vorrätig, schneller und zuverlässiger Versand garantiert ! modAnOn 9783150089712
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Irrungen Wirrungen Taschenbuch – 1986

4.2 von 5 Sternen 50 Kundenrezensionen

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.



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Format: Taschenbuch
Adliger Leutnant und kleine Näherin, eine Liebesgeschichte, die in wilhelminischer Zeit keine Zukunft haben kann, am Ende gar Konfektionsware der Sparte Rührseligkeiten? So sieht's nur auf den ersten Blick aus, denn Fontane verwendet diese klischeeüberfrachteten Versatzstücke, um eine Gesellschaftskritik der etwas anderen Art zu verfassen.
Das Bemerkenswerte an diesem Roman ist nämlich das, was n i c h t passiert: Die unstandesgemäß verliebte Lene wird nicht unehrenhaft schwanger, sie stirbt auch nicht an gebrochenem Herzen oder der Schwindsucht, sie stürzt sich nicht verzweifelt in den Landwehrkanal, endet nicht in Schimpf und Schande, entpuppt sich aber auch nicht im letzten Moment als verloren geglaubte Herzogstochter, sondern macht eine "gute Partie" -- Fontane streut zwar immer wieder Hinweise, die diese und ähnliche Entwicklungen hätten einleiten können (und sie bei einem schlechteren Autor auch eingeleitet hätten), aber das sind falsche Fährten, deren Bedeutung sich erst vor dem zeitgenössischen Hintergrund klärt. Enttäuschte Lesererwartungen als das eigentliche Spannungsmoment, so könnte man es vielleicht formulieren.
Die Liebesgeschichte zwischen dem für einen preußischen Offizier der 1870er Jahre erstaunlich geistreichen und unarroganten Botho von Rienäcker und seiner Lene endet vordergründig so, wie man es erwartet: Am Ende heiratet jeder in seinem Stand und trauert der einzigen Liebe nach.
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Format: Taschenbuch
Theodor Fontane ist einer der klassischen Meister des gesprochenen Wortes und der präzise charakterisierten Figuren. In seiner genauen Beobachtung der Gesellschaft seiner Zeit zum Ausgang des 19. Jahrhunderts hin gelingt ihm immer wieder eine treffende Enthüllung vorherrschender, enger Normen und damit eine ironisierende Form der Gesellschaftskritik. Durch seine Nähe zum "Puls der Zeit" in Berlin (die meisten seiner Erzählungen und Romane spielen in Berlin) fließen genaue Betrachtungen jeweils aktueller Zeitströmungen und menschlicher Befindlichkeiten in seine Geschichten ein.

1887 erscheint sein Buch "Irrungen, Wirrungen" zunächst als Abdruck in einer Zeitung, 1888 dann als Band 5 seiner "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Das Buch traf umgehend auf Ablehnung und heftige Kritik.

Die unstandesgemäße Liebe zwischen Baron Botho von Rienäcker und der Schneiderin Magdalene, genannt Lene, ihr heimlicher Genuss aneinander, ihre Unwillig-, aber auch Unfähigkeit, beiderseits die Standesgrenzen zu überwinden und ihre jeweilige Entscheidung, "passendere" Ehen einzugehen mit der Folge eines mäßig glücklichen Lebens ist die Geschichte des Romans, die mit der ausgesprochenen Enttäuschung über die eigene Unfähigkeit und die allgemeine Unmöglichkeit zum Leben der "unstandesgemäßen" Liebe gegen Widerstände endet.

Der wunderschöne Sprachstil Theodor Fontanes trägt die Geschichte über die Zeit hinweg, auch wenn gegenwärtig nicht mehr vorstellbar ist, warum die Protagonisten ihre jeweiligen Entscheidungen treffen und warum die Kritik am Buch sich 1888 in solch überbordender Form darstellte.
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Format: Broschiert
Theodor Fontanes Roman ‚Irrungen, Wirrungen’ spielt im kleinbürgerlichen Berliner Milieu der siebziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts. Kern des Romans ist die gesellschaftliche Ächtung unstandesgemäßer Beziehungen. Fontane sollte das Thema in den nachfolgenden Romanen ‚Stine’ und ‚Frau Jenny Treibel’ wieder aufgreifen und vertiefen.

In allen drei zuvor genannten Werken ist der Liebhaber adliger Herkunft und die Geliebte stammt aus bürgerlichen Verhältnissen (Graf Waldemar und Stine Rehbein im Roman ‚Stine’; Leopold Treibel und Corinna Schmidt im Roman ‚Frau Jenny Treibel’; Botho von Rienäcker und Lene Nimptsch im Roman ‚Irrungen, Wirrungen’). Es gibt aber auch Unterschiede zwischen den drei Werken. Sowohl in ‚Stine’ als auch in ‚Irrungen, Wirrungen’ ergreift der Liebhaber die Initiative. In ‚Frau Jenny Treibel’ hingegen variiert Fontane das Motiv. Nun ist Corinna Schmidt die treibende Kraft, welche mit der adligen Verbindung ihren gesellschaftlichen Aufstieg einleiten will. Während die Liebenden in den Romanen ‚Stine’ und ‚Frau Jenny Treibel’ langfristige Pläne schmieden - die dann allerdings zerbrechen - sind sich Botho und Lene der Endlichkeit und Zerbrechlichkeit ihres Glückes bewusst und beide genießen den Augenblick. Liebe ohne Reue, Genus des Augenblicks, das klingt alles sehr modern.

Botho schätzt Lenes Natürlichkeit und Offenheit. Sie ist einfach, aber weltoffen, stolz und eigenwillig: „Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck“. Bothos Charakter dagegen wird als „schwach und bestimmbar“, weich aber herzensgut von seinen Freunden beschrieben. Er gibt sich entscheidungsfreudig.
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