Silvester, der letzte Tag im Jahr 2012, der 31.12.2012 und so wie es aussieht, muss Sophia alleine auf das neue Jahr anstossen. Und schon am Neujahrstag, am 1.1.2013 wird sie zurückreisen nach Zürich, dort wartet Lia die Tochter beim Vater auf Mami.
Die Welt ist nicht untergegangen am 21.12.2012 wie durch Presse, Film und auch im Web immer wieder vorausgesagt wurde, von einem Maya-Forscher erfunden aber nie wissenschaftlich belegt, nie vom Maya-Ältestenrat bestätigt.
Damals, im Mai 2009 auf der Insel Filicudi die im Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens liegt hatte alles begonnen, Lia war erst dreieinhalb Jahre alt als sie mit einem gedrungenen, blasshäutigen Mann im Schlepptau zu Mami an den Tisch kam. Sophia kannte diesen Mann nur flüchtig, seine Aufmerksamkeit richtete sich entweder auf ein Buch oder auf einen kleinen weissen Netbook, der Weite des Meeres oder seinen eigenen Gedanken.
Gedanken, Gerüche, Gefühle, Geschmack, Gemeinsamkeiten und auch Gemeinheiten werden in diesem Buch beschrieben, erzählen uns eine Geschichte von Leidenschaft, Liebe, Verlassenheit, Erfolg, Trauer, Verzweiflung und Glück, so wie es war, ist und sein wird, auf der ganzen Welt, rund um den Globus.
Spannend! Sophia richtet für den gedrungenen, blasshäutigen Mann, Dr. Nathan Janais eine Videokonferenz Schaltung ein, zum Weissen Haus, Valerie Jarett, Freund und Senior Berater an der Seite der Obamas. Es zeigt sich deutlich, dass die wissenschaftlichen Berechnungen Dr. Janais` richtig sind, der Maya-Kalender diente als Grundlage. Selbst die Wahl von Barak Obama zum Presidenten der Vereinigten Staaten war "vorhersehbar".
Noch spannender und berührend: Sophia muss sich wehren, eine Mutter für die Tochter, eine berufstätige Frau die viel reisen muss wird angezweifelt: Tut sie alles richtig zum Wohl der Tochter? Der Vater von Lia will es wissen, die Jugendbehörde klärt ab.
Entspannend auch: Für Zeitungsleser und Fernsehende, jeden Tag lesen und hören wir über Katastrophen, Unglücke, Tragödien. Wir fürchten uns von einer Pandemie, wo wird sie auftauchen, wie viele müssen sterben? "Die Seuche ist vorbei." Sagen die Maya-Ältesten. Immer mehr Menschen schöpfen ihre Hoffnung in der den spärlichen und trotz allem umfassenden Aussagen der Maya.
Achtung: In diesem Buch wird auch scharf geschossen, Menschen werden verwundet, die Polizei muss eingreifen. Es ist also wie im richtigen Leben? Nein, es ist besser, wahrer, genauer. Die Autorin "malte" die Geschichte auf einen wahren Hintergrund, ein wahrhaft tolles Buch.