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Die 10 Irrtümer der Globalisierungsgegner. Wie man Ideologie mit Fakten widerlegt
 
 
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Die 10 Irrtümer der Globalisierungsgegner. Wie man Ideologie mit Fakten widerlegt [Gebundene Ausgabe]

Markus Balser , Michael Bauchmüller
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 234 Seiten
  • Verlag: Eichborn (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821839929
  • ISBN-13: 978-3821839929
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.000.112 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Widerlegte Feindbilder der Globalisierung Von der Wohltat des Freihandels Willy Zeller Das Modethema der Globalisierung ist seit Jahren Gegenstand einer fast inflationär anschwellenden Literatur. Dabei dominiert die Kritik am Vorgang der rapide zunehmenden weltwirtschaftlichen Verflechtung. Die pauschalen Vorwürfe reichen weit: von der Ausbeutung und Knechtung von Entwicklungsländern, von der Schändung der dortigen Umwelt und Kultur über Sozialdumping und Arbeitsplatzvernichtung in den Industrieländern bis zur Ausschaltung legitimer politischer Instanzen durch den Missbrauch wirtschaftlicher Macht. Mit Vorliebe trifft der Tadel multinationale Konzerne sowie internationale Organisationen wie die WTO, den IMF oder die Weltbank, und er kulminiert in der plakativen Floskel von den immer reicher werdenden Reichen und den immer ärmer werdenden Armen. Zumeist erscheint als die grosse Sünderin schlechtweg die Marktwirtschaft. Öffnung und Wachstum Solche Feindbilder haben gleichsam selber eine globalisierte Popularität erlangt. Ihre Widerlegung erfordert Sachkunde, erheischt Belege, verlangt Differenzierung. Diesen Anforderungen stellt sich ein neues Fachbuch, das von zwei ökonomisch geschulten Journalisten, Markus Balser und Michael Bauchmüller (beide in der Wirtschaftsredaktion der «Süddeutschen Zeitung»), stammt. Dem Band ist liberales Gedankengut eigen, das von der klassischen Freihandelslehre ausgeht und deren wohlstandsstiftenden Nutzen für die globalisierte Gegenwart nachweist. Genannt werden auch Mängel der verfochtenen Ordnung, etwa der Agrarprotektionismus grosser Teile der Ersten Welt, die lückenhafte internationale Wettbewerbsordnung, die unzureichende Finanzmarktüberwachung oder die Schwächen der Korruptionsbekämpfung. Doch damit verbinden sich in grosser Zahl Nachweise positiver Wirkungen überall dort, wo Volkswirtschaften sich nach aussen öffnen zum freien Austausch von Waren, Dienstleistungen und Investitionskapital. Als wachstumsrelevant werden überdies die grundlegenden Normen freier Gesellschaften gezeigt, darunter menschenrechtsgemässe Demokratie, Privateigentum, Vertragsfreiheit und ihr Schutz, ein zurückhaltender Fiskus und stabiles Geld. Wo solches fehlt, bilden Stillstand oder Wohlstandseinbussen die Regel. Ein Strauss von Irrtümern Das journalistisch gehaltene (aber leider ohne Quellenverzeichnis publizierte) Buch ist auf Kontrapunkte zu Hauptelementen der Globalisierungskritik gerichtet, illustriert an zehn von deren Irrtümern. In manchem erscheint die Arbeit als Gegenpol zur «Globalisierungsfalle», einer etwas älteren Schrift, die im Lauf der thematischen Diskussion starke Beachtung gefunden hat und gleichfalls von zwei Journalisten, nämlich «Spiegel»-Mitarbeitern, stammt (Hans-Peter Martin und Harald Schumann: Die Globalisierungsfalle. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1996). Von den dortigen apodiktischen Verurteilungen der Globalisierung heben sich Balser und Bauchmüller fortlaufend ab, und ihre Nachweise reichen bei weitem aus, um zu zeigen, dass die Globalisierung bei freiheitlichen Bedingungen Armut zu lindern, Entwicklung zu fördern, Wachstum zu beschleunigen, Strukturwandlungen fruchtbar zu machen und soziale Gegensätze zu verringern vermag. Dabei scheint auf Anforderungen etwa von Sozialverträglichkeit und Umweltgerechtigkeit gerade dort Verlass, wo sich die Erfüllung solcher Postulate als Stärke unternehmerischer Wettbewerbsfähigkeit einsetzen lässt.

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 27.09.2003
Die Globalisierung soll an der Misere der Dritten Welt schuld sein? Unsinn. So lautet jedenfalls das Fazit der Wirtschaftsjournalisten Markus Balser und Michael Bachmüller, die in dem vorliegenden Buch "die zehn beliebtesten Vorurteile von Attac-Aktivisten und Anti-Weltbank-Spontis" systematisch "zerpflücken", erklärt der Rezensent Hans-Jörg Vehlewald. Es stimme weder, dass "Globalisierung nur der Ausbeutung der Entwicklungsländer dient", noch dass die Globalisierung die Umwelt in der Dritten Welt schädige. Interessant findet der Rezensent, dass laut Balser und Bachmüller die Globalisierung die Kinderarbeit nicht etwa fördere, sondern eher abbaue. Die Argumentation der Autoren scheint ihn jedenfalls überzeugt zu haben. Dieses Buch zeichne ein "positives Zukunftsbild" und bemühe sich um die sachgerecht komplexe Erfassung einer komplexen Problematik. So laute auch das Fazit der beiden Anti-Globalisierungsgegner: "Die Globalisierung hat nicht nur komplexere Unternehmen, sondern auch größere Märkte und mehr Wettbewerb hervorgebracht. Sie ist Fluch und Segen für Unternehmen zugleich. Wer die Macht der Konzerne eingeschränkt wissen will, sollte sich für die Globalisierung stark machen, nicht gegen sie."

© Perlentaucher Medien GmbH

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Format:Gebundene Ausgabe
Dem eigenen Anspruch, Ideologie mit Fakten zu widerlegen, werden die Autoren nicht gerecht. Argumente der Globalisierungskritiker werden verkürzt und oft ohne Quelle vorgetragen, Beispiele werden als Einzelfälle dargestellt oder Verbesserungsbedarf eingestanden - was man auch als Bestätigung der Argumente nehmen könnte.
In einigen Fällen Antwort die Autoren selbst mit (neoliberaler) Ideologie: So glauben Sie, dass den großen Firmen ihr Ruf so wichtig sei, dass sie niemals Lohndumping, Umweltverschmutzung, Kinderarbeit etc. akzeptieren würden und das Unternehmen höhere Löhne wollen, damit sich die Arbeitenden mehr leisten können (das war vllt. mal im vor Jahrzehnten zu Ende gegangenen Fordismus so). Zudem unterstellen Sie Gewerkschaften, sie unterstützen ihre Kollegen in Entwicklungsländern nur aus reinem Egoismus, um diesen Standortvorteile zu nehmen. Als Grund für den Niedergang der Weltwirtschaft von 1870-1945 werden die zwei Weltkriege nicht einmal erwähnt, da lt. den Autoren der Protektionismus die schuld trägt.

Das Buch enthält interessante Infos, mittlerweile an der Praxis gescheiterte Thesen (z.B. die Stabilität des Finanzsystems --> siehe Immobilienblase, Banken- und Eurokrise...) und ist letztendlich leider ziemlich einseitig.
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15 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die beiden letzten Jahrzehnte gehörten der Globalisierung - und ihren Gegnern: Aktivisten blockieren die Treffen der Mächtigen, Kampagnen werden gestartet, Bücher geschrieben. Die Autoren haben sich die zehn wichtigsten Argumente der Globalisierungsgegner zur Brust genommen, um sie zu widerlegen. Das gelingt z. T. sehr flott und gut lesbar. Mitunter mutet die Argumentation der Autoren aber etwas seltsam an, weil sie sich mit ihren Argumenten selbst ein Bein stellen: Da beschreiben sie z. B., wie sich Umweltschützer gegen ein Knebelpatent für eine bestimmte Maissorte eines Chemieriesen einsetzen - und beweisen damit im Grunde nur, dass die Kritiker völlig richtig liegen: Multinationale Konzerne seien eben nur durch eine knallharte Kontrolle auf dem Pfad der Tugend zu halten. Diese "Transparenz aus Zwang" dann aber als Errungenschaft der Globalisierung zu beschreiben, ist schon ziemlich gewagt. Ganz nach dem Motto: Die Globalisierung löst Probleme, die gar nicht da wären, wenn es sie nicht gäbe. Solche logischen Schwächen sind bedauerlich, weil so die tatsächlichen Errungenschaften des Welthandels blass erscheinen. Wer nach Pro-Globalisierungs-Argumenten sucht, dem legen wir dieses Buch dennoch ans Herz.
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25 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenig beeindruckend! 22. Oktober 2003
Von Carsten
Format:Gebundene Ausgabe
Dass manche Globalisierungskritiker einseitig argumentieren und mit ihren Schuldzuweisungen auch mal übers Ziel hinausschießen, ist bekannt. Doch die Autoren dieses Buches machen es nicht besser - nur eben mit umgekehrten Vorzeichen. Ihre Gegenoffensive entspricht der Geisteshaltung derer, die von der Globalisierung und dem zu erwarteten entsozialisierten Gesellschaftssystem zu profitieren hoffen.
Wer angesichts des deutschen wirtschaftlichen Niedergangs die Globalisierung immer noch schönreden will, trägt nun wirklich wenig zur Versachlichung des Themas bei.
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