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Irrlicht

Irrlicht

29. Juni 1987

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 29. Juni 1987
  • Erscheinungstermin: 29. Juni 1987
  • Label: Brain
  • Copyright: (C) 1987 Universal Music Domestic Division, a division of Universal Music GmbH
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 50:30
  • Genres:
  • ASIN: B00E0XFGZM
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.844 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Dezember 1999
Format: Audio CD
Klaus Schulze, der bei Blacher, Ligeti und Dahlhaus experimentelle Komposition studiert hat, und zunächst Mitglied der Anfänge von Tangerine Dream war, suchte nach dem ersten Album dieser Formation neue Wege um seine eigene musikalische Kreativität widerspruchslos ausleben zu können. Auf seinem ersten Werk "Irrlicht", das mit "Quadrophonische Symphonie für Orchester und E-Maschinen" untertitelt ist, bedient er in drei Sätzen (Ebene, Gewitter und Exil Sils Maria) E-Maschinen (Ringmodulatoren, Sinusgeneratiren), Orgel, Gitarre, Zither und Schlagzeug sowie Stimme und Chor!! Ferner "spielen" auf dieser Platte die Berliner Symphoniker mit 28 Mitgliedern, die auf der Plattenhülle aber nicht genannt werden wollen, da die Nennung diskriminierend sein könnte, denn Schulze verlangte von ihnen zunächst nur einen Ton, der sich erst nach zehn Minuten veränderte. Man kann nicht feststellen, ob der gehörte Klang vom Orchester stammt oder synthetisch erzeugt wird; auch Chor und Schlagzeug werden verfremdet und nahezu unkenntlich in den Gesamtklang eingeschmolzen. So wird die Starre der rein elektronischen Musik aufgelockert und der Klang erhält Wärme. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Toshé TOP 500 REZENSENT am 15. Mai 2008
Format: Audio CD
K.Schulzes Erstling besticht durch viel Substanz und läßt reichlich Raum zur Imagination. Schwere, schwelgerische Klänge bestimmen das Geschehen und die Verschmelzung analoger Elektronen mit den eigenartigen Orchesterparts entwickelt sehr viel spezielle Stimmung. Das muß damals sehr fremdartig gewirkt haben. Heute wäre das es in etwa der Standard für progressive "Anders-töner". Eine große Leistung, wenn man das Alter der Platte berücksichtigt. Sie klingt immer noch sehr relevant. Womöglich ist sie gar zeitlos.
Ich möchte sie dem geneigten Interessenkreis wärmstens empfehlen!
Grüße und viele intensive Momente damit.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jörg Löher am 14. Februar 2009
Format: Audio CD
Manchmal fragt man sich, warum musikalische Meisterwerke wie Irrlicht (1972) von Klaus Schulze(1947-2250)bei manchen Personen nicht ankommen. Denn wenn ich mir die beiden negativen Rezensionen angucke kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Denn dieses Werk hier ist wirklich seiner Zeit voraus gewesen, für 1972 klingt diese Cd genial und futuristisch.Es gibt kaum Cds aus diesem Zeitraum die man auf die selbe Stufe stellen könnte, besonders im Krautrock Sektor (Ausnahme die Platten von Faust, Can, Neu und Popul Vuh).

Dieses Album ist eine Mischung aus einer Bach-Overtüre, Tibetan-Style Droning, Wagnerianische polyphonische Architektur, Pink Floyd kosmischer Psychedelia, Gregorianischer Lithurgie und John Coltranes metaphysischen Jazz Werken (besonders A Love Supreme).

Insgesamt ein anspruchsvolles, elektronisches Werk. Wobei ich zustimmen kann das es für Personen die noch nie Constance Demby, Stars of the lid oder Supersilent gehört haben vielleicht nichts ist, aber dennoch finde ich, ist dies kein Grund hier nur 1 Stern zu geben.

Irrlicht ist wie Musik vom anderen Stern! Galaktisch gut!
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Von P. J. Madarasz am 7. Februar 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Hier hat Schulze etwas wirklich Neues geschaffen; diese kreative Hochphase hat er nie wieder erreicht. Mehr braucht man von ihm nicht kennen, wenn man auch Eno, Eberhard Schoener und TD (Virgin-Phase) mag; um ihn kennen zu lernen, ist es der perfekte Einstieg.
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