Eigentlich müsste man 5 Sterne geben, denn es ist zum Totlachen. Das Hyperschallflugzeug Starflight One gerät durch eine zu lange brennende Rakete in den Orbit (eigentlich kein Wunder, wenn man das Flugzeug "Starflight" nennt).
Die anschließenden 90 Minuten handeln von den unfassbaren Versuchen der Bodenkontrolle, den Flieger zur Erde zurück zu holen. Dabei startet allein die Raumfähre Columbia ungefähr acht mal innerhalb von 36 Stunden, da werden Leute im Sarg vom Flugzeug zur Raumfähre transportiert (Sarg zu, Käpt'n Colt Seavers klopft auf den Deckel und sagt: "völlig dicht!", und ab das Ding). Er hat recht, wenn er den Drehbuchautoren meint. Weiter geht's: ein Staubsaugerrüssel wird gespannt zwischen der Columbia (die mittlerweile den Sarggereisten kurz zur Erde gebracht hat), die Außenhaut so dünn, dass man die Schuhe ausziehen muss, um sie nicht zu beschädigen - gut, dass das Ding trotzdem mit einem stabilen Luftdruck ausgestattet werden kann, so dass keiner einen Raumanzug braucht. Es wäre eh keiner da gewesen. Dass der Staubsaugerrüssel - im All - dann doch noch lichterloh in Flammen aufgeht, wundert dann nicht mehr.
Wie gesagt, ein Riesenspaß, wenn man sich damit abfindet, dass die Story einfach nur dämlich ist, die Spezialeffekte aus dem Yps-Heft besser sind und die Schauspieler (allen voran Lee Majors als hilfloser Kapitän) einen weltraumschwarzen Film mit einer unterbelichteten Darbietung kongenial begleiten.