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Irreversibel

Monica Bellucci , Vincent Cassel , Gaspar Noé    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 34,90
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Produktinformation

  • Darsteller: Monica Bellucci, Vincent Cassel, Albert Dupontel
  • Regisseur(e): Gaspar Noé
  • Komponist: Thomas Bangalter, Ludwig van Beethoven
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 5. Juli 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00028X07A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.386 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Die Zeit zerstört alles: IRREVERSIBEL ist die Geschichte einer einzigen Nacht - der Nacht, die das Leben aller Beteiligten für immer verändert wird.
Alex, ihr Partner Marcus und ihr Ex-Freund Pierre wollten nur einen fröhlichen Abend verbringen, doch falsche Entscheidungen im falschen Moment führen geradewegs in die Katastrophe. Alex wird vergewaltigt und grausam zugerichtet. Die Suche nach dem Täter gerät für Marcus und Pierre zu einer Reise durch den dunkelsten Schlund der Hölle, an dessen Ende ein unvorstellbar bestialischer Racheakt steht.

Produktbeschreibungen

Universum Film Irreversibel, USK/FSK: 18+ VÃ--Datum: 05.07.04

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dramatisch, intensiv, erschütternd, fesselnd 8. September 2008
Format:DVD
Dieser Film ist sicherlich nichts für schwache Gemüter, soviel ist sicher. Um ihn zu verstehen, muss man ihn so nehmen wie er ist und das sehen, was der Regisseur zeigen will. Der Film strahlt eine Intenität aus, die man nur selten sieht und schafft eine Atmosphäre, die gerade wegen der explitzit dargestellten Gewalt, realistisch wirkt. Man kann sich fragen, ist die Vergewaltigungsszene notwendig? Ich meine ja. Und das aus einem Grund. Es entspricht der Realität! Der Regisseur nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in die Abgründe menschlichen Handelns. Seien es die anfänglichen Szenen im Schwulenclub, wo abgründige Sachen gezeigt werden oder Vergewaltigungsszene selbst. Er zeigt sie ungeschönt, so wie sie sind und so, wie sie vorkommen! Jeder der meint, das sie fehl am Platz sind, will die Wirklichkeit nicht wahrhaben. Natürlich schauen wir bei solchen Szenen lieber weg. Genauso wie wir in der Realität wegschauen (würden). Aber das ist es gerade. Hier wird aufgefordert zuzusehen, nicht vor der Wirklichkeit zu fliehen und das rechne ich ihm hoch an. Er zeigt, wie ein Leben (oder besser zwei Leben, denn sie war ja zu dem Zeitpunkt schwanger, wie wir am Ende erfahren) zerstört wird und der falsche dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Damit verdeutlicht er die Sinnlosigkeit und die ist leider sehr häufig bei den schlimmsten Geschehnissen präsent.
Der Film ist wie ein Weckruf aus dem gewohnten, gesitteten Kino, dass uns der Realität beraubt.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Suche nach der ursprünglichen Kausalität 27. November 2006
Format:DVD
Am leichtesten täte man sich bei einer Rezension über diesen Film, könnte man ihn nur aus einem einzigen Blickwinkel betrachten. Man könnte ihn leicht bewerten, ließe man die Handlung gänzlich beiseite und konzentrierte sich nur auf die Handwerkliche Begabung des Regisseurs. Als Gesamtkonzept erfordert dieser Film gewisse Spitzfindigkeiten des Rezensenten, ihn nicht als allzu einseitig dazustellen. Ich hoffe sehr, dieser Anforderung auch nur im Entferntesten gerecht zu werden.

Die Handlung beginnt in einem kleinen Zimmer bei gedrückter Atmosphäre, wo sich zwei Charaktere über irgendwelche Banalitäten unterhalten (einer von beiden ist der Protagonist aus Noes erstem Film „Menschenfeind“). Nach kurzer Zeit wird deren Gespräch von etlichen Polizeisirenen übertönt und die Handlung nimmt ihren Lauf, indem die Kamera dem bedrückenden Szenario, wie eine Fliege, durch das offene Fenster entwischt.

Die Kamera ist bei diesem Film eine Art unmittelbarer Erzähler. Gaspar Noe erfindet mit der hektischen Art der Kameraführung das Rad zwar nicht neu, aber er modifiziert es doch beträchtlich und gleicht es an seine Bedürfnisse an. Der Betrachter sieht zunehmend wie sich Fachbuchwissen mit persönlicher Kreativität vermischt und erfreut sich aus diesem gedanklichen/ bildlichen Cocktail aus verschiedenen Stilmixen. Noch dazu wird diese erwähnte Hektik sehr gut von der Filmmusik untermalt, die letztlich den letzten Funken Spannung aus den einzelnen Szenen heraus kitzelt.

Was dann folgt ist die episodenhafte Schilderung der Vorkommnisse. Dabei bedient sich der Erzähler/ Regisseur der Kunst, seine Geschichte in eine retrospektive Chronologie zu bannen. Vom Ende der Geschichte durchlebt der Betrachter alle Episoden einer zusammenhängenden Handlung. Im Gegensatz zu sonstigen Filmen, wird der Spannungsbogen sogleich wissentlich vom Regisseur zerstört. Wartet man bei anderen Filmen auf ein fulminantes Ende, so wird bei diesem Film das Ende unmittelbar nach Beginn verraten. Der Betrachter wird viel eher dazu gezwungen darüber nachzusinnen, inwieweit die rückwärts ablaufenden Episoden zusammen hängen und wo der tatsächliche Fluchtpunkt liegt, in dem die Handlung eine Rechtfertigung erfährt. Der Betrachter sucht somit nach der ersten, möglichen Kausalität, - obwohl ihm das Ende/ oder deren Resultate schon längst bekannt sind. Die Handlung selbst erneut zu schildern, würde keinen großen Sinn machen, denke ich.

Der Grundtenor des Werkes scheint von Anfang an ein trister zu sein, spielt doch der gesamte Film (bis auf die vorletzte Szene) nachts. Neben den bereits erwähnten Attributen, welche dieses Werk auszeichnen (Kamera, Plot, Musik), ist wohl die schauspielerische Leistung der Agierenden wohl der größte Pluspunkt. Monica Bellucci und Vincent Cassel verleihen dem Film ein ganz eigentümliches Flair, - v.A. wenn man bedenkt, dass sie im echten Leben verheiratet sind und ein gemeinsames Kind haben.

Fazit:

Nichts für Hollywoodcineasten! Ein recht beachtlicher Film über das Spektrum menschlicher Abgründe, gekonnt verpackt und von großartigen Schauspielern in Szene gesetzt.
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40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörend und tragisch 30. August 2007
Von Schwedin
Format:DVD
Verstörender als "Irreversivel" kann ein Film nicht sein. Rückwärts erzählt wird dem Zuschauer die Dynamik und die Tragik dieses Abends erst klar. Wenn man dann die Schlusssequenz gesehen hat, wähnt man sich in einem Albtraum. Der reichlich belanglose Abend, der die Geschichte eines jungen Paares und des Exfreundes der Hauptdarstellerin schildert, findet nach einem Streit eine grauenhafte Wendung. Die Vergewaltigungsszene in ihrer Detailliertheit und Länge geht an die Nieren. Der folgende Racheakt, die Selbstjustiz der beiden Männer, die von blinder Wut geleitet wird, ist verstörend und surreal. Dass am Ende der Vernünftige der beiden Männer, der Exfreund, zum Täter wird, macht das Ganze noch dramatischer.

Dieser Film ist in keinem Fall leichte Kost, aber er zeigt, wie schonungslos das Leben sein kann. Er zeigt, dass Gewalt und Hass vor niemandem Halt machen. Es kann jeden treffen, in jeder Situation. Und die Angehörigen der Opfer werden selbst zu Tätern.

Die Freigabe ab 18 Jahren ist vollkommen gerechtfertigt. Das ist kein Kuschel- oder Popcornkino, das ist erschreckend glaubwürdig und beinahe zu nah am tatsächlichen Leben. Dennoch: Empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Irreversibel
Leider hat mir der Film überhaupt nicht gefallen.

1. Die Idee, den Film rückwärts ablaufen zu lassen ist zwar nicht neu, aber bei guter Umsetzung recht... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Nati veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vorsicht hart und realistisch
Ein filmisches Meisterwerk. Diesen Film auf keinen Fall mit einer Frau ansehen. Die Szenen sind einfach zu hart. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Golgo13 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Irreversibel
Die Dvd ist in einen top Zustand aber der Film selbst ist recht langweilig. Es passiert viel zu wenig dramatisches. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jens Schmidt veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen der langweiligste Pyschothriller den ich je gesehen habe
Also ich habe noch nie so einen langweiligen und schlechten Film gesehen wie diesen.
Der Film beginnt Rückwärts, daher versteht man eine ganze Weile nicht um was es... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hedwig Pötzsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wer den Film gesehen hat wird ihn nicht vergessen
Für mich ist der Film deshalb mit 5 Sternen zu bewerten, weil man ihn nie wieder vergessen wird. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jens Schumacher veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Verstörerisch, intensiv, herzzerreißend
Ich bin hier kein geübter Rezensient, also verzeiht wenn ich auf manche Sachen nicht so eingehe wie es andere Geübtere tun. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von R. Koch veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht gut gemacht
Dieser Filom ist in meinen Augen einfach nicht gut gemacht. Erzählerisch und handwerklich in meinen Augen ganz weit weg von dem was mich am Bildschirm hält. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Timo M. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Himmel und Hölle
Ein Film der zeigt wie nah sich Idylle und Katastrophe sein können.
Man sollte deswegen nicht ausser Acht lassen, welches Gewicht auch auf den schöen Momenten des... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Ich veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehenswert ja, abweichend ja, nachhaltig ja, schön nein.
Vorweg:

Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf den Film - wer Informationen zum beworbenen Film-Paket und den enthaltenen Extras sucht, kann meine... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von r3sort veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Polarisierend
Dieser Film ist mein Erstkontakt mit Gaspar Noe.

Der Film ist stilistisch gesehen grandios. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Baumstern veröffentlicht
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