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Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde
 
 

Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde [Kindle Edition]

Manfred Lütz
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (189 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Hitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben.

Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. „Normalos“, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien.

Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote.

Bei der neuen „Volkskrankheit“ Alzheimer konstatiert Lütz: „Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.“ Ergo ist die von Lütz angekündigte „heitere Seelekunde“ so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten.

Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle Fälle gilt: „Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig“, wie der Psychiater und Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert!
– Herwig Slezak

Pressestimmen

Lütz erläutert Krankheitsbilder wie Sucht, Depression, Schizophrenie und Alzheimer auf eine Weise, die nicht nur mit Klischees aufräumt und Berühungsängste abbaut. Er vermittelt dem Leser auch eine Ahnung davon, wie die Betroffenen die Welt sehen. (stern Gesund leben )

"Sollten die Leser am Ende vielleicht die eine oder andere Psycho-Macke an sich entdecken, haben sie richtig Glück: Der Autor mag die "Normalos" nicht wirklich. Sie sind doch vergleichsweise langweilig und bieder, sind wohlgeordnet und absolut nicht außergewöhnlich. Die rührenden Demenzkranken, dünnhäutigen Süchtigen oder mitreißenden Maniker sind doch viel spannender! Manfred Lütz nimmt die Leser auf eine Reise ins Land der Verrückten mit – und das macht richtig Spaß!" (Stadtbibliothek Solingen, Claudia Elsner-Overberg )

Der Psychiater Manfred Lütz hat ein launiges, geist- und faktenreiches Buch wider die "Tyrannei der Normalität" geschrieben. Denis Scheck (Der Tagesspiegel )

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Über einzelne inhaltliche Aspekte kann man sicherlich streiten und Herr Lütz scheint jemand zu sein, der diesbezüglich auch nicht so fundamentalistisch eingeschränkte Ansichten hat wie manch ein abwertender Rezensent hier.
Ich möchte in meiner Rezension allerdings nicht auf inhaltliche Details eingehen, sondern einen allgemeine Bewertung des Buches wagen.

Ich habe das Buch als Medizinstudent und Angehöriger einer psychisch erkrankten Person gelesen; sozusagen als Halb-Laie.
Mit "Irre" ist Lütz ein ausserordentlich gut lesbares und versändliches Buch gelungen, in dem eine grober Überblick über die Welt der Psychotherapie gegeben wird und das dank vielen Bezügen zu Gesellschaftkritik, Ethik und Philosophie eine breite Zielgruppe anspricht.
Es werden viele Darstellungen mit lebhaften Geschichten aus dem Klinikalltag und humorvollen Bemerkungen untermalt, so dass man das Buch tatsächlich eine "heitere Seelenkunde" nennen darf, obwohl durchaus ernste Themen angesprochen werden. Das verleiht dem Buch einen sehr menschlichen Charm und die von Lütz oft erwähnte und geforderte Humanität im Umgang mit psychisch Kranken ist eigentlich eine Vorraussetzung, um sich nicht in allzu politischer Korrektheit über dieses Buch zu empören.
Lütz stellt sicherlich gewagte und polarisiernde Thesen auf, die insbesondere in der Kritik an den "Normalen" ein bisschen über das Ziel hinaus schießen; aber wer das Buch nicht vor dem Nachwort empört beiseite legt wird feststellen, dass diese Provokation methodisch gewollt ist um seine Anliegen zu verdeutlichen.

Alles in allem ein wirklich für jeden empfehlenswertes Buch, das seine eigenen Grenzen kennt (es ist kein umfassendes hoch-wissenschaftlich strukturiertes Lehrbuch!), aber innerhalb dieser Grenzen höchsten Ansprüchen genügen kann!
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Miss Word
Format:Gebundene Ausgabe
Meine Freundin, die "nicht vom Fach" ist, hat das Buch nach wenigen Seiten entnervt aufgegeben und mir geschenkt. Bei mir fiel es auf fruchtbaren Boden, da ich mich gerade auf die Heilpraktikerprüfung für Psychotherapie vorbereite. Dafür war es ganz wunderbar. Leicht zu lesen, gewürzt mit Geschichten aus dem Klinikalltag und alle Störungen mal kurz angerissen. Manchmal war es sogar witzig. Ein lustiges Buch ist es aber definitiv nicht, dafür prangert Manfred Lütz zu oft das Menschenbild unserer Gesellschaft an. Das ist auch richtig und wichtig, nur ist dann die Vermarktung des Buches irreführend ("höchst vergnüglich", "Kabarettist", "heitere Seelenkunde").
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89 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anja Meyer VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann Manfred Lütz garnicht dankbar genug dafür sein, dass er es geschafft hat, das Tabu-Thema "Psychische Krankheiten" aus einem so ganz neuen Blickwinkel zu beleuchten- dem des Humors! Er hält uns den Spiegel vor.Die meisten Menschen haben von Psychisch Kranken ein völlig falsches Bild im Kopf, nämlich das eines irren ,verrückten Menschen, der angekettet in der Ecke sitzt. (So jedenfalls war mein persönliches Bild, das mir zu dem Thema als erstes einfiel. Und genau dieses völlig verzerrte Falsch bzw. Unwissen machte es mir geradezu unmöglich, mich mit meiner eigenen Erkrankung auseinanderzusetzen, die Diagnose "Deppression" zu akzeptieren. Es sollte 6 Monate stationäre Therapie, und viele dunkle Stunden, brauchen, bis ich wieder einigermaßen bereit war, mich der "normalen" Welt da draußen zu stellen.)Hätte es dieses Buch vor 2 jahren schon gegeben, mir wäre vieles erspart geblieben! Soviel zu meiner Geschichte. Lütz zeigt auf, das wir tatsächlich die falschen behandeln!Das wir, als Gesellschaft, uns fragen sollten, warum der Begriff "psychisch krank" eigentlich so negativ belegt ist. Krank, das sind für mich diejenigen, die tagtäglich durch ihr Leben hetzen, auf der Jagd nach "persönlicher Befriedigung", nach Erfolg im Job, im Privatleben. Und die darüber sich selbst vergessen. Die sich nicht mehr mit sich selbst auseinandersetzen.Mit ihrem Gefühlserleben zum beispiel. Fragen wie "bin ich glücklich?". "Hat das was ich tue, für mich einen Sinn?"
"Psychisch krank" werden meist Menschen, die besonders sensible "Antennen" haben.Die sich am alltäglichen Leben aufreiben & an den Leistungsanforderungen unserer Gesellschaft zu zerbrechen drohen.
Einige der vernünftigsten Menschen, die ich je kennenlernen durfte, habe ich in der Psychiatrie getroffen!!! Wir sollten endlich beginnen, auch die andere Seite der Medaille zu sehen, und von den Menschen, die wir als "krank" abstempeln, zu lernen!
Manfred Lütz hat mit seinem Buch einen großen Schritt in die richtige Richtung getan!
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Die neuesten Kundenrezensionen
irre, das buch kann man nur empfehlen.
irre wir behandln die falschen: unser problem sind die normalen, ich kann das buch nur weiterempfehlen, man lacht sich tot dabei,super.
Vor 10 Tagen von nadine veröffentlicht
Diagnose: Behandlungsfehler
Ich habe das Buch nicht gelesen und werde es auch nicht tun, war aber auf einer Werbeveranstaltung / bei der Präsentation des Buches durch Manfred Lütz. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von noa veröffentlicht
genial
Jeder Satz ist treffend. Jeder Seite zum Schießen! Wenn man Zeit hat, um sich auf das Buch einzulassen, dann ist es wirklich den Kauf wert. Wer aber nur abends 10 min. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Maria K. veröffentlicht
in die Irre führender Titel
Letztes Jahr vor einem Urlaub sprang mir dieser Titel in die Augen. Da ich interessiert war, kaufte ich das Buch - ohne vorher von Manfred Lütz etwas gehört zu haben... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Agnostiker veröffentlicht
Was ist schon normal?
Nach einem guten Vorwort von E. von Hirschhausen und einem einführenden Vorspiel des Autors, erwartet der Leser dieses sicherlich nicht einfach zu handhabenden Themas, ein mit... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Potzblitz veröffentlicht
Lasst uns über psychische Gesundheit streiten
Was macht ein gutes Buch aus - dass die Leser emotional berührt sind, im besten Sinne darüber streiten. Manfred Lütz hat ein gutes Buch geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Baddel.Does veröffentlicht
Es fehlt der Mut zu Humor
Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Eckart von Hirschhausen - und damit ist der beste Teil als erstes gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hauke Stammer veröffentlicht
normal-verrückt
Es ist flott geschrieben aber man bemerkt auch ärztliches Ethos. So gibt der Autor einen Überblick über alle mögl. Verrückungen des menschl. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Roman Streisand veröffentlicht
Thema verfehlt, Sechs, setzen!
Ich hatte mich wirklich gefreut, da ich dachte, ein Buch im Stil von Arno Gruens Der Wahnsinn der Normalität: Realismus als Krankheit. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
Humorvoll und so wahr...
Der Autor stellte sich die richtigen Fragen!

Daraus wurde eine wunderbare und humorvolle Abhandlung: "Was ist denn nun eigentlich krank, bzw. gesund? Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Vetter Jutta veröffentlicht
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 (Was ist das?)
&quote;
So ist eine absurde Gesundheitsreligion entstanden, in der Menschen nur noch vorbeugend leben, um dann gesund zu sterben. &quote;
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»Stellen Sie sich vor, Sie sind müde und gehen abends ins Bett. Und während Sie schlafen, geschieht ein Wunder. Ihr Problem ist mit einem Schlag vollständig gelöst. Sie wachen am Morgen auf, wissen aber nicht, dass das Wunder passiert ist, weil Sie ja geschlafen haben. Woran werden Sie merken, dass das Wunder passiert ist?« &quote;
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