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Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde Gebundene Ausgabe – 14. September 2009

3.8 von 5 Sternen 340 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz, geboren 1954, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Nervenarzt und Theologe. Er studierte Humanmedizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn und Rom. 1989 wurde er Oberarzt der psychiatrischen Abteilung am Marienhospital in Euskirchen und zugleich Leitender Arzt der Klinik Sankt Martin in Euskirchen-Stotzheim, einer Fachklinik für alkohol- und medikamentenabhängige Männer. Seit 1997 ist er Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln, einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie.1981 gründete Manfred Lütz in Bonndie integrative Behindertengruppe "Brücke-Krücke", eine Gruppe behinderter und nichtbehinderter Jugendlicher, für die er sich heute noch engagiert.
Manfred Lütz ist Autor verschiedener Bestseller, u.a. "Lebenslust - Wider die Diätsadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult" (2002), "Gott - Eine kleine Geschichte des Größten" (2007). Für dieses Buch erhielt er den internationalen Literaturpreis Corine.
"Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde" (2009) und "Bluff! Die Fälschung der Welt." (2012).
Darüber hinaus ist er Kabarettist, Kolumnist, u.a. mit einer wöchentlichen Kolumne bei Radio Bremen, und nimmt als Autor mehrerer überregionaler Zeitungen regelmäßig zu aktuellen Themen Stellung.
Manfred Lütz ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt bei Bonn.

Produktbeschreibungen

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Hitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben.

Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. „Normalos“, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien.

Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote.

Bei der neuen „Volkskrankheit“ Alzheimer konstatiert Lütz: „Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.“ Ergo ist die von Lütz angekündigte „heitere Seelekunde“ so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten.

Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle Fälle gilt: „Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig“, wie der Psychiater und Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert!
– Herwig Slezak

Pressestimmen

Lütz erläutert Krankheitsbilder wie Sucht, Depression, Schizophrenie und Alzheimer auf eine Weise, die nicht nur mit Klischees aufräumt und Berühungsängste abbaut. Er vermittelt dem Leser auch eine Ahnung davon, wie die Betroffenen die Welt sehen. (stern Gesund leben)

"Sollten die Leser am Ende vielleicht die eine oder andere Psycho-Macke an sich entdecken, haben sie richtig Glück: Der Autor mag die "Normalos" nicht wirklich. Sie sind doch vergleichsweise langweilig und bieder, sind wohlgeordnet und absolut nicht außergewöhnlich. Die rührenden Demenzkranken, dünnhäutigen Süchtigen oder mitreißenden Maniker sind doch viel spannender! Manfred Lütz nimmt die Leser auf eine Reise ins Land der Verrückten mit – und das macht richtig Spaß!" (Stadtbibliothek Solingen, Claudia Elsner-Overberg)

Der Psychiater Manfred Lütz hat ein launiges, geist- und faktenreiches Buch wider die "Tyrannei der Normalität" geschrieben. Denis Scheck (Der Tagesspiegel)

Schließlich hat laut Lütz "jeder Mensch so seine Auffälligkeiten". Wohl wahr. Dass der Mann uns den Spiegel vorhält, ist nicht meschugge, sondern löblich. Martin Hohnecker (Stuttgarter Zeitung)

Der Autor legt den Leser bei sich auf die Couch und erklärt ihm die Welt der Psychologie. Und dieser weiß nach der Lektüre : Ein paar Macken sind völlig ok. Schlimm sind nur die Normalen! (Bayernkurier)

Manfred Lütz schaffte ein Kunststück: Er schrieb einen Bestseller über psychisch Kranke. Und erklärt, warum wir vielleicht die Falschen behandeln. Doris Kraus (Die Presse am Sonntag)

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Format: Gebundene Ausgabe
Über einzelne inhaltliche Aspekte kann man sicherlich streiten und Herr Lütz scheint jemand zu sein, der diesbezüglich auch nicht so fundamentalistisch eingeschränkte Ansichten hat wie manch ein abwertender Rezensent hier.
Ich möchte in meiner Rezension allerdings nicht auf inhaltliche Details eingehen, sondern einen allgemeine Bewertung des Buches wagen.

Ich habe das Buch als Medizinstudent und Angehöriger einer psychisch erkrankten Person gelesen; sozusagen als Halb-Laie.
Mit "Irre" ist Lütz ein ausserordentlich gut lesbares und versändliches Buch gelungen, in dem eine grober Überblick über die Welt der Psychotherapie gegeben wird und das dank vielen Bezügen zu Gesellschaftkritik, Ethik und Philosophie eine breite Zielgruppe anspricht.
Es werden viele Darstellungen mit lebhaften Geschichten aus dem Klinikalltag und humorvollen Bemerkungen untermalt, so dass man das Buch tatsächlich eine "heitere Seelenkunde" nennen darf, obwohl durchaus ernste Themen angesprochen werden. Das verleiht dem Buch einen sehr menschlichen Charm und die von Lütz oft erwähnte und geforderte Humanität im Umgang mit psychisch Kranken ist eigentlich eine Vorraussetzung, um sich nicht in allzu politischer Korrektheit über dieses Buch zu empören.
Lütz stellt sicherlich gewagte und polarisiernde Thesen auf, die insbesondere in der Kritik an den "Normalen" ein bisschen über das Ziel hinaus schießen; aber wer das Buch nicht vor dem Nachwort empört beiseite legt wird feststellen, dass diese Provokation methodisch gewollt ist um seine Anliegen zu verdeutlichen.

Alles in allem ein wirklich für jeden empfehlenswertes Buch, das seine eigenen Grenzen kennt (es ist kein umfassendes hoch-wissenschaftlich strukturiertes Lehrbuch!), aber innerhalb dieser Grenzen höchsten Ansprüchen genügen kann!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Vier Sterne dafür, dass es Manfred Lütz mit den Schilderungen zu seiner Arbeit mit psychisch Kranken gelungen ist, deutlich zu machen, dass den Eigenarten des Psychiatriepatienten auch mit einem humorvollen Augenzwinkern begegnet werden kann, dass er in den meisten seiner akut erkrankten Patienten etwas nettes, schrulliges wahrnehmen konnte und damit den gängigen Medien etwas entgegenhält, die nur am psychisch betroffenen Straftäter interessiert sind, so dass Öffentlichkeit die Betroffenen inzwischen durchweg für gemeingefährlich und bösartig hält. Wenn Lütz auch mal bedroht worden ist, dann verzichtet er darauf, es zu schildern. Dass ihn der vermeintlich Normale mit seiner engstirnigen Rechthaberei eher ängstigt, kann ich nachvollziehen. Ein Stern Abzug dafür, dass Lütz behauptet, Medikamente seien unverzichtbar für die Behandlung - auch wenn psychiatrische Kliniken das mittlerweile überwiegend auch so sehen und keine Unterschiede zwischen Patienten mehr zu machen scheinen. Manche schaffen es aber doch ohne Psychopharmaka und den damit verbundenen heftigen Nebenwirkungen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich kann Manfred Lütz garnicht dankbar genug dafür sein, dass er es geschafft hat, das Tabu-Thema "Psychische Krankheiten" aus einem so ganz neuen Blickwinkel zu beleuchten- dem des Humors! Er hält uns den Spiegel vor.Die meisten Menschen haben von Psychisch Kranken ein völlig falsches Bild im Kopf, nämlich das eines irren ,verrückten Menschen, der angekettet in der Ecke sitzt. (So jedenfalls war mein persönliches Bild, das mir zu dem Thema als erstes einfiel. Und genau dieses völlig verzerrte Falsch bzw. Unwissen machte es mir geradezu unmöglich, mich mit meiner eigenen Erkrankung auseinanderzusetzen, die Diagnose "Deppression" zu akzeptieren. Es sollte 6 Monate stationäre Therapie, und viele dunkle Stunden, brauchen, bis ich wieder einigermaßen bereit war, mich der "normalen" Welt da draußen zu stellen.)Hätte es dieses Buch vor 2 jahren schon gegeben, mir wäre vieles erspart geblieben! Soviel zu meiner Geschichte. Lütz zeigt auf, das wir tatsächlich die falschen behandeln!Das wir, als Gesellschaft, uns fragen sollten, warum der Begriff "psychisch krank" eigentlich so negativ belegt ist. Krank, das sind für mich diejenigen, die tagtäglich durch ihr Leben hetzen, auf der Jagd nach "persönlicher Befriedigung", nach Erfolg im Job, im Privatleben. Und die darüber sich selbst vergessen. Die sich nicht mehr mit sich selbst auseinandersetzen.Mit ihrem Gefühlserleben zum beispiel. Fragen wie "bin ich glücklich?". "Hat das was ich tue, für mich einen Sinn?"
"Psychisch krank" werden meist Menschen, die besonders sensible "Antennen" haben.Die sich am alltäglichen Leben aufreiben & an den Leistungsanforderungen unserer Gesellschaft zu zerbrechen drohen.
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7 Kommentare 139 von 154 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von Sobota VINE-PRODUKTTESTER am 28. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
"Es ist leichter, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil." (Albert Einstein)

Gegenüber psychisch kranken Menschen gibt es in Deutschland zahlreiche Vorurteile. Der Psychiater und Psychotherapeut Dr. Manfred Lütz lenkt zunächst die Aufmerksamkeit auf gängige Sichtweisen von Wahnsinn, Blödsinn und Normalsinn. Mächtige Politiker der Vergangenheit nimmt er ebenso unter die psychiatrische Lupe wie öffentlichkeitswirksame Personen der Gegenwart. In diesem Zusammenhang wird der verhängnisvolle Einfluss von Normalen auf landesweit übliche Sichtweisen erläutert. Der mittlere Teil des Buches befasst sich mit der Frage nach Sinn und Unsinn der Behandlung von Menschen. Die Grenzen zwischen kreativem Genie und lähmendem Wahnsinn werden veranschaulicht. Abschließend folgt eine Seelenkunde über die gängigsten psychischen Erkrankungen in Verbindung mit lösungsorientierten Behandlungsansätzen für seelische Störungen wie: Demenz, Sucht, Schizophrenie, Depression/Manie und Traumata.
Zur Einführung in das Thema beginnt der Autor mit einem Paukenschlag! Er betrachtet Personen mit Weltruf bezüglich ihres Gesundheitszustandes. Die Antworten sind unbequem bis überraschend. In jedem Fall stimmen sie nachdenklich. Bei Personen des Show-Business zeigt Manfred Lütz wenig Einfühlungsbereitschaft, wenn deren Erfolge offensichtlich auf Kosten anderer erzielt werden. Das gilt auch dann, wenn Nachwuchstalente ihren Weg ganz anders empfinden.
Am Beispiel von Franz von Assisi wird veranschaulicht, wie verhängnisvoll es wäre, würde man pauschal die Kriterien der Psychiatrie auf hochbegabte Menschen anwenden.
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3 Kommentare 236 von 265 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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