Der junge Thailänder Mon hat den Traum, in einer offiziellen Mannschaft Volleyball zu spielen. Da er jedoch offensichtlich schwul ist, wird er bei jeder Auswahl übergangen und ist kurz davor entnervt seinen Plan zu verwerfen. Durch seinen Freund Jung, dem seine gleichgeschlechtliche Neigung vom toupierten Haar bis zu den manikürten Zehennägel anzusehen ist, erfährt er vom Plan seines Bezirks für einen landesweiten Bewerb eine neue Mannschaft zusammenzustellen. Als die beiden hoffnungsfrohen Spieler bei den Testbewerben die Trainerin Bee von ihrem Können überzeugen und von ihr in die Mannschaft genommen werden, tritt der Rest der Spieler mit Ausnahme des jungen Chai geschlossen zurück. Doch das entmutigt die beiden Freunde nicht und sie trommeln flugs ein paar Jugendfreunde zusammen und gründen ein Team aus Homosexuellen, Transen, Transsexuellen und einem Hetero, das schon bald gehörig Staub am Spielfeld aufwirbeln wird...
Die schrille Sportkomödie "Iron Ladies" basiert nicht nur auf einer wahren Begebenheit, sondern ist auch der kommerziell zweit-erfolgreichste Streifen Thailands, der auch vollkommen zurecht international einen (Publikums-)Preis nach dem anderen abräumt. Schriller und witziger ist das Thema der sportlichen Underdogs wohl noch in keinen anderem Film abgehandelt worden. Ist der Beginn für westliche Zuschauer vielleicht noch etwas zu "over-the-top" gibt es nach ein paar Minuten aber ohnehin kein Halten mehr und spätestens bei den ersten Bewerben legt der Streifen ein Tempo und Gag-Dichte vor, die mindestens mit der Spannung am Spielfeld mithalten kann. Nebenher bietet "Iron Ladies" dann aber auch noch Platz für leisere Untertöne und wird mit seiner lebensfrohen und toleranten Botschaft Homosexuelle und Heteros, Sportler und Couch-Potatoes, World-Cinema- und Komödienfans friedlich vor dem Bildschirm vereinen. Absolut Top!