Im direkten Vergleich zu "Ace of Spades" und "Overkill" geht "Iron Fist" sicherlich nur als Dritter durchs Ziel, aber halt Dritter hinter zwei absoluten Überfliegern, die die Band zu dem machten, was sie heute ist! Das letzte Werk der legendären Trio-Besetzung mit Fast Eddie Clarke legt mit dem Titelsong sofort zum Auftakt einen Killer vor, der heute noch live gespielt wird. "I'm the Doctor" ist einer der witzigsten Songs, den Lemmy je zu Papier (Bierdeckel?) gebracht hat. "Sex And Outrage" und "Bang To Rights" sind die Partystücke, erinnern an das ebenfalls nicht jugendfreie "Jailbait"... "Don't Need Religion" und "Don't Let'em Grind You Down" sind dagegen verdammt ernst. "Speedfreak", "Go To Hell" und "Heart of Stone" haben Power, typische Motörhead-Attacken. Zwei schwächere Stücke lassen sich zwar finden ("America" und "Loser"), aber insgesamt ist "Iron Fist" ein gutes Album. Unter den Bonustracks achtet auf "Remember Me I'm Gone", eine der besten Single-B-Seiten Motörheads!