Der Stadtgott von Babylon hat einmal mehr in die Geschichte geblickt und daraufhin zum apokalyptischen Totentanz aufgerufen.
Mit Inbrunst wird in drei Akten erkannt: Alles strebt zu Tod und Auslöschung. Dies wird exemplarisch und in aller Kürze an der Belagerung Warschaus, an der Ardennenoffensive mit dem Decknamen "Wacht am Rhein" und der größten Panzerschlacht, seit der Geburtsstunde der Kettengliedrigen, bei Prochorovka belegt.
Einspielungen schwerer Artillerie und die "Wacht am Rhein" selbst nehmen den Hörer zwischen den Passagen recht unsanft bei der Hand und machen dieses Werk zu einem Genuss für Leib und Seele. In blasphemischer Lesart stellen die drei Stücke die umgekehrte Trinität dar, die Dreifaltigkeit des Zugrundegehens.
Dreckige und präzise Klangwände fangen die Höhepunkte des Menschen, nämlich seine Untergänge, in berauschender Spielweise ein. Musik wie eine alte Photographie, die daran erinnert, was eigentlich ist.