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Iron Council. (Pan)
 
 
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Iron Council. (Pan) [Englisch] [Taschenbuch]

China Mieville
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 613 Seiten
  • Verlag: Pan Books; Auflage: New Ed (17. Juni 2005)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0330492527
  • ISBN-13: 978-0330492522
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 11,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.632 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Miéville, China
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach Perdido Street Station und The Scar bringt China Miéville seine Serie um die Welt von Bas-Lag zu einem vorläufigen Ende. Auf den wild wuchernden Großstadtroman und das Seefahrergarn folgt nun eine von Pioniergeist durchdrungene Abenteuergeschichte, in der die unterschiedlichen politischen Fraktionen des Landes aufeinanderprallen und auf einen tragischen Höhepunkt zusteuern.

Weather Wrightby hat einen Traum: Er möchte eine Zugstrecke bauen, die den ganzen Kontinent durchquert und New Crobuzon neue Handelsmöglichkeiten erschließt. Das Unternehmen scheint undurchführbar, denn es gilt, giftige Sümpfe, endlose Wüsten und magisch verseuchte Hügellandschaften zu überwinden. Wrightby scheitert jedoch nicht an der Unwegsamkeit des Geländes. Geldmangel und Korruption zwingen die Schienenleger, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen -- sie “kapern” den gewaltigen Bauzug und schließen sich zu einer eigenständigen Gemeinschaft zusammen.

Was folgt, ist der Stoff, aus dem Legenden gemacht sind: Aus dem Zug und seinen “Bewohnern” wird das “Iron Council”, eine stetig wachsende Gruppe von Frauen und Männern, welche die Schienen hinter dem letzten Waggon abbauen, um sie vor der Zugmaschine neu zu legen. Auf diese Weise gelingt es ihnen, Wrightbys Traum zu verwirklichen und weit weg von New Crobuzon eine neue Heimat zu finden. Doch die Herren der Großstadt können und wollen diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen, und bald droht dem “Eisernen Rat” eine neue Gefahr...

Mit diesem kurzen Handlungsüberblick ist das Geschehen des Romans nur oberflächlich angerissen. Miéville schildert nicht nur die unglaubliche Reise des Zuges, sondern auch die politischen Kämpfe in New Crobuzon selbst. Insgesamt ist das Buch straffer erzählt als seine beiden Vorgänger, steuert zielsicherer auf ein bestimmtes Ende zu -- und überrascht seine Leser mit einem Showdown, der es in sich hat. Iron Council ist ein mehr als gelungener Abschluss der Trilogie! Miéville möchte sich nun erst einmal anderen Stoffen zuwenden, hat sich jedoch vorbehalten, zu einem späteren Zeitpunkt nach Bas-Lag zurückzukehren. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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China Miéville's novel Iron Council is the tumultuous story of the "Perpetual Train." Born from monopolists' greed and dispatched to tame the western lands beyond New Crobuzon, the train is itself the beginnings of an Iron Council formed in the fire of frontier revolt against the railroad's masters. From the wilderness, the legend of Iron Council becomes the spark uniting the oppressed and brings barricades to the streets of faraway New Crobuzon. The sprawling tale is told through the past-and-present eyes of three characters. The first is Cutter, a heartsick subversive who follows his lover, the messianic Judah Low, on a quest to return to the Iron Council hidden in the western wilds. The second is Judah himself, an erstwhile railroad scout who has become the iconic golem-wielding hero of Iron Council's uprising at the end of the tracks. And the third is Ori, a young revolutionary on the streets of New Crobuzon, whose anger leads him into a militant wing of the underground, plotting anarchy and mayhem.

Miéville (The Scar, Perdido Street Station) weaves his epic out of familiar and heavily political themes--imperialism, fascism, conquest, and Marxism--all seen through a darkly cast funhouse mirror wherein even language is distorted and made beautifully grotesque. Improbably evoking Jack London and Victor Hugo, Iron Council is a twisted frontier fable cleverly combined with a powerful parable of Marxist revolution that continues Miéville's macabre remaking of the fantasy genre. --Jeremy Pugh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ideen top, Story flop 31. Juli 2008
Format:Taschenbuch
Das dritte Buch aus der überaus abgefahrenen Welt Bas-Lag:
Vor etwa 20 Jahren war eine größenwahnsinnige Gesellschaft dabei, eine Eisenbahnstrecke von New Crobuzon aus zum anderen Ende des Kontinentes zu bauen (Wir kennen zwar den Weg nicht, aber bauen jetzt trotzdem einfach mal ne Bahnstrecke nach irgendwohin... is klar). Nachdem ein Streik grausam niedergeknüppelt wurde, erhebt sich ein noch größerer Aufstand und die Arbeiter machen sich mit ihrem Zug selbständig: Auf einem immer wieder neu verlegten Stück Schienenstrang treten sie ihre Flucht an, stets verfolgt von der Miliz New Crobuzons.
Als einziges erfolgreiches Beispiel eines geglückten Aufstandes gegen die übermächtige Staatsmacht ist dieser "Iron Council" genannte Zug fortan der Regierung ein Dorn im Auge und Ansporn und Vorbild für die gesamten Untergrundorganisationen und Widerstandsgruppen in New Crobuzon.
Die Stadt befindet sich seit mehreren Jahren in einem ebenso grausamen wie sinnlosen Krieg gegen die räötselhafte Stadt Tesh, die sich unheimlichster Kriegswaffen bedient, um New Crobuzon schlichtweg auszulöschen. In New Crobuzons Bevölkerung schwelt es und Revolution liegt allenhalben in der Luft, nur noch ein Funke, eine Inspiration, scheint zu fehlen, den großen Aufstand auszulösen...
Judah Low, ein Golemmeister, der damals mit dem Iron Council gefahren war, sich aber entschloss, nicht die Flucht quer durch den Kontinent anzutreten, sondern nach New Crobuzon zurückzukehren, macht sich auf, dieses legendäre Symbol des Widerstandes zu finden und zur Rückkehr nach hause zu bewegen, um die übermachtige Regierung zu stürzen.

Das dritte Buch aus Bas-Lag und ich bin ziemlich enttäuscht...
Miéville sprüht mal wieder vor Einfallsreichtum und erschafft eine überaus geniale Welt, leistet sich sogar den Luxus, ausgefallenste exotische Ideen in Halbsätzen anzudeuten und dann nicht mehr weiter drauf einzugehen aber irgendwie scheint er vor lauter genialen Weltendetails inzwischen verlernt zu haben, wie man eine Geschichte erzählt.
Obwohl ich die zwei ersten Bas-Lag Bücher gelesen habe und hoch verehre, habe ich mich auf den ersten 100 Seiten dieses Buches andauernd gefragt, vovon der Kerl da eigentlich redet! Auf den zweiten hundert Seiten gibt es dann einen umfangreichen Flashback, bei dem einem dann halbwegs klar wird, was das ganze eigentlich soll. Dann schlägt man sich lange Zeit mit einer schleppenden Handlung herum, mit Protagonisten, deren Beweggründe reichlich unverständlich bleiben, Nebenfiguren, deren einziger Sinn darin besteht, früher oder später gestorben zu werden und einem oder zwei reichlich unbefriedigenden Showdowns, in denen er es doch tatsächlich wagt, so was wie deus ex machina zu verwenden!!!
So bleibt die Faszination der Golems aus Leichen, Gas, Schatten, Licht und Zeit oder thaumaturgischer Stierschädel, abstruser magisch veränderter Verbrecher, durchgeknallter dämonenbeschwörender Stadtstreicher reichlich getrübt und man kann sich des Eindrucks einer effekthascherischen Nummernrevue nicht erwehren.

China, hoffentlich schaffst du es in deinen nächsten Romanen ja mal wieder, eine Geschichte zu erzählen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
For fans only 24. Mai 2007
Format:Taschenbuch
Mievilles books have been part of my collection for some years now. I started with "Perdido Street Station" (which I loved), then followed "The Scar" (slow start for me, but enjoyable in the end) and now I read "Iron Council". As it shows in all his books China is a master of words and his elaborate and complex wording really adds to the atmosphere of "Iron Council", too. The descriptions of the cultures of Bas Lag are splendid and we get lots of information that explains what happened after "Perdido Street Station". Unfortunately, as other people already pointed out, the plot of "Iron Council" is somewhat inferior to its predecessors. It's rather thin, sometimes illogical (how can a train cover thousands of miles without supporting infrastructure, recycling the rails isn't just enough....) and the mix of stories and background stories is too complicated and sometimes - well, not unrelated, but the parts don't really match. From time to time I got the impression that the book was an excerpt of something bigger or a rushed draft that got sent to the publisher since a deadline had to be met. The characters are way behind Mieville's standards and some parts of the book were tough going for me, although I usually like extensive descriptions of events or environments. At the end the book takes up pace again and the finish struggles to bring all threads together, but ... well, everyone has to judge for himself.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Typische Heroic Fantasy in der Nachfolge des Herrn der Ringe spielt in mittelalterlichen Welten. Monarchie und Adelsherrschaft sowie eine strikte Klassentrennung werden als gegeben hingenommen und meistens nachgerade verherrlicht. Die handelnden Figuren sind regelmäßig entweder von vornherein adligen Geschlechts oder erleben einen entsprechenden sozialen Aufstieg. Einfachen Soldaten, Handwerkern und Kaufleuten kommt meist nur eine Statistenrolle zu, Arbeiter und Outcasts sind fast inexistent.

Warum eigentlich?

China Miévilles dritter in der Welt Bas - Lag angesiedelter Roman bricht mit diesen Konventionen - und zwar auf das Gründlichste. Er spielt einige Jahrzehnte nach den Ereignissen in "Perdido Street Station" und "The Scar". Schon damals hatte der Stadtstaat New Crobuzon, eine wuchernde, von einer Vielzahl von Spezies bewohnte und von einer Oligarchie von Geldsäcken regierte Monopole von bizarren Feinden bedroht am Rande des Abgrunds gestanden. Nun aber sieht sich New Crobuzon vor einer neuen Herausforderung: Während sich die Beziehungen zu einem fernen und geheimnisvollen Staat immer weiter verschlechtern , leben unter den Arbeitern in der Stadt wieder die Gerüchte um den „Iron Council" auf.

Jahrzehnte zuvor war es bei dem Versuch, von New Crobuzon aus eine transkontinentale Eisenbahnlinie zu bauen zu einem Arbeiteraufstand gekommen, an welchem sich Menschen, Vertreter anderer Spezies und die so genannten "Remade" (Sträflinge, deren Körper grausamen Manipulationen unterzogen wurden) beteiligten. Die Revoluzzer waren damals zusammen mit einem Zug (dessen Strecke sie ständig aufs neue verlegten, um sie hinter ihm wieder abzureißen) in einer der gefährlichsten Gegenden Bas - Lags verschwunden. Jetzt heißt es, dieser Zug, der „Iron Council", kehre zurück. Das bloße Gerücht genügt, um die Regenten der Stadt in Panik zu versetzen. Sie mobilisieren alle ihnen zur Verfügung stehende Mittel, um ihn zu finden und zu vernichten, während eine Gruppe von Verschwörern aus den Ausgestossenen der Stadt versucht, den „Iron Council" noch rechtzeitig zu warnen. Die Jagd beginnt...

Miévilles dritter Treffer, geschrieben in einer Sprache, die in ihrer Mischung aus Telegrammstil und Einsatz exotischem Vokabulars einen ganz eigenen Zauber entwickelt, bricht beiläufig mit allen Konventionen angestammter Heroic Fantasy, hinterlässt aber beim Leser wegen ihrer Farbenpracht, emotionalen Tiefe und Mitgefühls einen umso bedeutenderen Eindruck.

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