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Irisches Tagebuch [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Böll , Walter Dahn
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 172 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462025619
  • ISBN-13: 978-3462025613
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.233.582 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heinrich Böll
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Aquarelle Walter Dahns laden zu einer neuen Lektüre des Irischen Tagebuchs ein. Sie artikulieren Gegenwärtigkeit und Unabgegoltenheit dieses Höhepunkts der Irlandliteratur. Text und Bild färben aufeinander ab, als wäre das Buch heute geschrieben.

Autorenportrait

Heinrich Böll, am 21. Dezember 1917 in Köln geboren, war nach dem Abitur Lehrling im Buchhandel, danach Studium der Germanistik, von 1939-45 Soldat, dann Gefangenschaft; nach dem Krieg Student und Hilfsarbeiter in der Tischlerei des Bruders.
Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke als freier Schriftsteller in Köln. U. a. war er auch als Übersetzer aus dem Englischen tätig. Für sein Werk erhielt er 1967 den Büchner-Preis und 1972 den Nobel-Preis für Literatur, war Präsident des bundesdeutschen und des internationalen PEN-Clubs. Er starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer bereits in Irland war, wird dieses Land und seine sympathische Bevölkerung in den 18 Episoden, die der Autor Mitte der 50er Jahren erlebte und niederschrieb, auch mehrere Jahrzehnte nach Heinrich Böll sofort wiedererkennen. Wer noch nicht dort war, den wird die Lektüre des 133 seitigen Büchleins zu einem Besuch inspirieren. Über alle Stereotypen wie Armut, Regen als Dauerzustand, männliche Alkoholsucht, katholische Bigotterie etc. hinaus bringt der Autor einem das kleine Land im Schatten Englands näher.

Bölls Werk ist weniger das typische, gelegentlich dröge wirkende Tagebuch, das sich von einem Tag zum anderen hangelt. Es ist vielmehr eine Sammlung von 18 treffenden Stimmungsbildern aus dem Irland der 50er Jahre. Auch wenn sich 50 Jahre später - nicht zuletzt infolge des wirtschaftlichen Aufschwunges, den Irland nach seinem EG - Beitritt im Jahre 1972 erlebt hat - viel geändert hat, wird der Leser Bölls Kurzgeschichten aus dem irischen Alltag als liebevoll beobachtet und stimmig niedergeschrieben empfinden. Er wird sich über so manche Situation köstlich amüsieren, wenn etwa der Beginn einer Kinovorführung an das vollständige Erscheinen der örtlichen Priester gekoppelt ist, im Kinosaal ganz im Gegensatz zur Realität des Jahres 2004 ein Rauchverbot fehlt oder am Sonntagabend Gruppen durstiger Iren auf dem Weg ins jeweilig andere Dorf aneinander vorbeihasten, weil ihnen das Pub des eigenen Ortes nach 20.00 Uhr jeglichen Alkoholausschank verweigert.

Fazit: Bölls kleines in wunderschönem Stil geschriebenes Buch hat eine unverrückbare Marke gesetzt für alles, was später über Irland literarisch verfaßt wurde. Es gehört in die Lesetasche jedes Irlandreisenden.

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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist für alle Irlandliebhaber ein unvergängliches Erlebnis. Heinrich Böll schildert in kurzen Geschichten das Leben der Iren, wie es vor vielen Jahrzehnten war. Dabei schafft es Heinrich Böll die Einfachheit der irischen Bevölkerung darzustellen, die trotz ihrer Armut glücklich und zufrieden scheint. Das erstaunlichste an diesem Buch ist jedoch, daß man den von Böll beschriebenen Situationen auch heute noch begegnet. So beginnen auch heute die Iren noch jedes Gespräch mit einem Kommentar über das Wetter. Und auch heute noch trifft man überall auf eine nervtötende Gleichgültigkeit bezüglich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Genau das macht dieses Buch jedoch zu einem Erlebnis. Man kann sich zurücklehnen und sich in eine Welt entführen lassen, die wie ein Märchen erscheint, von der man aber doch weiß, das sie existiert. Es ist schön zu erfahren, daß es ganz in unserer Nähe noch Menschen gibt, deren Denken nicht von Hast, Eile und Profit bestimmt ist. Wer Böll als einen komplizierten Schreiberling kennt und sich deshalb nicht an seine Bücher herantraut, kann sich mit diesem Buch vom Gegenteil überzeugen. Leicht geschrieben und für jederman zugänglich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
... aber Heinrich Böll versteht es, auch aus der kleinsten Kleinigkeit etwas ganz besonderes zu machen. Irgendwie ist das Buch ja nicht mehr "up-to-date" und irgendwie ist es ja auch kein richtiger Roman... es gibt keinen Helden... es gibt keinen Gewinner oder Verlierer... und trotzdem... der Schreibstil von Böll und die Liebe, die in diesem Buch stecken, wecken das Gefühl, man müsse sich "die grüne Insel" einmal selbst ansehen. Und vielleicht ist es genau die Tatsache, daß es in diesem Buch um die ganz "normalen" Menschen geht, und eine "ganz normale" Geschichte erzählt wird, die dieses Buch so sympatisch machen. Ich habe dieses Buch nicht zum ersten mal, und mit Sicherheit auch nicht zum letzten mal gelesen... Böll ist einer der ganz großen!
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...in Worten und Sätzen auf 131 Seiten. Das ist für mich Heinrich Bölls -Irisches Tagebuch-. Lesen Sie weiter...
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Wenn Seamus (sprich: Schämes) einen trinken will...
Wenn Seamus (sprich: Schämes) einen trinken will...

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Bölls Irisches Tagebuch
Das Buch ist eine fantastische Reminiszenz an ein vergangenes und doch gegenwärtiges Irland, I love it
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Veröffentlicht am 22. April 2010 von Nembrassil
Einfach bezaubernd und unwiderstehlich
Ein Böll Fan bin ich wirklich nicht, um so besser gefiel mir dieses wirklich einfach bezaubenrde und charmante Buch über Irland. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2009 von andante
Feine Beobachtung Bölls eines längst vergangenen irischen...
Heinrich Böll mochte sein Irland, das merkt man diesen Reisegeschichten an.

Gleichzeitig nimmt er die klerikale Stimmung aufs Korn, die er bereits in seinen... Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 4. März 2008 von Bramer, Stefan
Oben auf den Klippen
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