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Ire Works
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach der Maxime, dass jedes Atom zu sättigen sei, ist diese zum Bersten mit Ideen gefüllte CD von DEP gebaut. Alle Stärken der letzten CDs werden hier zu einer großartigen CD vereinigt: die atmosphärische Dichte und Rauheit von "Calculating Infinity", der pattoneske Irrsinn von "Irony is a dead scene" und die Höhepunkte von "Miss Machine" (etwa Unretrofied). Wem "Miss Machine" zu spröde war, wird jetzt mit mehr emotionaler Wucht und Wut (IRE WORKS eben !) belohnt und dem stimmlich gereiften Sänger, der nicht mehr so näselt wie auf "Miss Machine" und auch die Grindcore-Passage jetzt besser beherrscht.
Stilistisch gibt es 3 Arten von Tracks auf dieser Scheibe: 1) klassischer DEP Mathcore (Track 1 mit seiner irrsinnige Dichte und Komplexität; Track 2 , Track 4 mit Sounds als wäre der Player defekt, Track 6 mit seinen federleichten Trash-Metal-Intermezzi und Track 8, 10, 12 mit überragenden Strukturen), 2) gibt es Instrumentals (TRACK 5 und 7), die die ästhetische Spannweite dieser Band auf das Beste dokumentieren und schließlich die 3 Gruppe, die wahrscheinlich die Hörer spalten werden, die 3 Gruppe der Tracks sind pattonesk-überdrehte Rocknummer wie das überragende TRACK 13 MOUTH OF GHOSTS mit seiner südamerikanische Rhythmik und dem sanften Barpiano großartig und eigenartig. TRACK 3 "Black Bubblegum" glänzt mit den groovigsten Parts, die DEP bislang aufzubieten haben, TRACK 9 weiss Rock mit Bläsersätzen zu kombinieren; TRACK 11 begeistert mit Slipknot bzw. Rammstein-artigen Sampels und großartigem Gesang à la WHISPER IN THE NOISE.

FAZIT: Eine überragende CD, da die Band es konsequent verstanden hat, ihre Stärke zu erkennen und zu verbinnden. Gesang und der Rest der Band ist in Topform. So dass man nur 5 Sterne als Bewertung bleiben. Eine Klasse für sich.
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am 28. Januar 2011
DEP beginnen mit dem übliche Soundwirwar, dass Mathcore auch als Chaoscore bekannt gemacht hatte. Nahezu taktlose aber dafür rasante Drums, unendliches Gitarrengefrikel und der übliche Brüllgesang starten die CD schon in 'Fix your Face'. Fetzen von Melodien zeigen immer wieder den Stinkefinger und sagen hämisch Grinsend 'Wir könnten, wenn wir wollten.' aber sie wollen einfach nicht.
DEP bestätigte mit dieser Platte ihren Status für die Mathcore- und für die gesamte Alternativelandschaft und zeigte zugleich auf, dass man sie in zwei Zeitrechnungen einteilen muss. DEP vor und DEP nach 'Irony is a Dead Scene'. Ich mag nicht soweit gehen und diesen Wandel Patton zuschreiben, eher würde ich behaupten, dass die Trennung von Dimitri Minakakis der letzte Schritt war, welchen die Band machen musste um sich straighte Nummern wie Black Bublegum zuzutrauen(Das hat für mich übrigens einiges von einer kranken QOTSA-Nummer). Miss Machine war ohnehin laut Ben Weinman das letzte DEP-Album vor dem großen Entwicklungssprung und ja verdammt das war es. Und ja es war ein enormer Schritt den die Band wagte. Bei dem Interlude Sick on Sunday muss ich nachdem das Elektorgefrikel um eingänige Drums und klaren Gesang erweitert wird an das Justin Timberlake Cover von DEP(like i love you von plagiarism) denken. Das folgende Insturmental klaut bei Hitchcocks Vertigo und John Zorns Naked City Debüt bis endlich wieder extremer Krach kommt.
Überraschend sind die längeren Melodieversatzutstücke bis hin zu ganzen Tracks mit "gerader"(für DEP gerader!) Struktur. Einige wirklich grandiose Stücke die Zorn- und Pattonfans grinsen lassen sind sicherlich dabei. Milk Lizard ist wenn auch relativ gerade solch ein Track. Fetzige Core Nummer mit Bläsern und Pianoeinspielern und fantastischen melodischen Stücken Gesang die wohl alte wie neue Hörer der Bands überraschen. Dead as History ist ebenso eine Überraschung Brent Hind von Mastodon ergänzt hier die Band, welche sich erneut hörbar zurücknimmt für einen etwas doomigen Titel, der Stellenweise an Tool erinnert. Mouth of Ghosts, der Abschluss des Albums, weißt erneut ein solches Stück Überraschung aus und klingt erst nach einer Pattonbalade um mit dem langsamen Aufbau aus Drums und Piano zu einem Stück zu werden, dass erst nach etwas Salsa klingt um dann an Wut zuzulegen.
Das Album war nachdem Plagiarism wie ein schräger Joke klang die Revolution im Hause DEP. Sie machten plötzlich Perfekt was sich zwischen der Kooperation mit Mike Patton und dem Coveralbum angekündigt hatte. Extreme Mathcorefans fanden viele Tracks zu gerade, die Fans von SOAD fanden sie immer noch zu anstrengend, die von NoMeansNo evtl. immer noch zu heftig, die von Zorn und Patton, die mochten DEP wahrscheinlich ohnehin.
Aber hier setzten DEP endlich die absolute Emanzipation von irgendwelchen Genreschranken und machten allein was sie wollten(Eben jener Anspruch der von Mr. Patton stets hochgehalten wird).
ein fettes Stück Mathcore, anstrengende Spartenmusik, nervtötender Gesang zwischen Schreien, Brüllen und (Überraschung) Singen und dann noch mit Melodien, Chören und Bläsern. Ich steh drauf
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2008
Wie jedes Album von The Dillinger Escape Plan ist auch Ire Works uneingeschränkt zu empfehlen, hebt sich aber durch die ungeheure Bandbreite (Mathcore Gefrickel bis fast schon massenkompartiple Songs) doch deutlich von seinen Vorgängern ab.

Doch das DEP nicht auf Schmusekurs mit der Pophöhrerschaft und den Radiostationen geht, das merkt man schnell. Nämlich ab der ersten Sekunde in der die CD im Player rotiert! Es geht mit zwei Songs in bester DEP Mathcore Manier los. "Fix Your Face" und "Lurch" sind zwei Schläge in die Magengrube, bei denen sich erst nach mehrmaligen Höhren, vor allem "Lurch" als echte Perle herausstellt. Der Song erscheint auf den ersten Blick nicht als mehr, als ein spastisches Zucken. immer wieder schleicht sich für weniger als einen Takt ein wenig Groove ein, der aber sofort wieder pulverisiert wird. Und nach mehrmaligen Höhren erscheint im Kopf des Höhrers ein Bild, ein Plan und man merkt, das es sich um Musiker handeln, die wissen, was sie tun.

"Black Bubblegum"---gleich darauf geht es Mainstreamtauglicher zu. Klarer Gesang von Greg mischt sich mit einem abgedrehten Mädchenchor auf Speed und einem wunderbaren Refrain. In der Hoffnung meine Freunde von DEP zu überzeugen, spielte ich ihnen diesen verhältnismäßig gediegenen Song vor. Fehlanzeige! Es war ihnen immer noch zu verrückt. Daraus ergeben sich zwei Erkenntnisse:
1) DEP werden wohl nie zu einer massenkompartiplen Radioband, und das ist auch gut so!
2) übermäßiger Mathcore Konsum verzerrt das subjektive Musikempfinden ungemein!

Es folgen zum Großteil elektronische Interludes. eine düstere Stimmung baut sich auf, man könnte es glatt als Kafkaesk bezeicheichnen...eine Gefahr bahnt sich an, die aber über den gesamten Zeitraum im Dunkeln bleibt...

Kurz gestöret durch die anderhalb Minuten Mathcore Bombe "82588" folgt einer der großartigsten Songs 2007 und einer der besten von DEP: "Milk Lizard". Ein wütendes Lied mit ungewöhnlicher Instrumentalisierung in Form von Blechbläsern. DEP zeigen wie Ska klingen würde, wenn die jeweiligen Musiker eine ordentliche Portion WUT im Bauch hätten, das alles entlädt sich in diesem Song, mit einem wunderbaren, klar gesungenen, getragenen Refrain, der zeigt, dass die Band Herz dabei ist.

"Party Smasher"---wieder so eine unschöne Erruption, die einem nach "Milk Lizard" sofort wieder ins hier und jetzt zurück holt nur um dann von "Dead as History" und "Horse Hunter" feat. Brent Hinds von Mastodon überfallen zu werden!

Einen würdigen Abschluss und gleichzeitig einer der besten Songs von DEP bildet "Mouth of Ghosts". Großartig, Gefühlvoll, wunderschön---so muss man dieses Lied einfach beschreiben! Großartig inszeniert mit einem Piano, das dem Song eine gewisse Jazz Note gibt.

DEP haben sich selbst übertroffen! Eine CD, die eigentlich alles hat: harte Songs, die an Kompexität kaum zu übertreffen sind und "ruhigere" Songs, mit ganz viel Gefühl! Ich hatte ein paar Befürchtungen, als Chris Pennie die Band verließ, aber der neue Mann am Schlagzeug Gil Sharone macht seine Arbeit ausgezeichnet und steht Pennie in nichts nach! Für alle die sich etwas näher mit dem Medium Mathcore beschäftigen wollen, würde ich diese Platte ohne wenn und aber empfehlen. Für DEP Fans sowieso Pflichtkauf!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2007
Sehr schön - wer sich als Fan harter, abgedrehter Musik sieht muss dieses Album heilig sprechen. Wer das nicht tut, hat schlicht keine Ahnung von Musik! Gar keine Ahnung! Grenzen haben TDEP schon immer gekonnt ausgelotet und mit Vorliebe verschoben. Mit Ire Works trauen sich TDEP ungewohnt musikalisch vorzugehen. Was nicht heißt, dass sie das vorher nicht auch getan haben, nur eben auf andere Weise. Nachdem höher, schneller, weiter, komplexer nicht mehr ging, eine Sackgasse quasi abzusehen war, trauen sich TDEP weitere Aspekte von Musik, andere Musikrichtungen, neue Farben und Facetten einzubringen, sogar auszureizen. Mal fiebst und knarzt es wie Herr Squarepusher oder die Spring Heel Jack Community es nicht besser könnten, dann wieder gibt man sich mit den längst verstorbenen Faith No More die Hand, selbst (wen wundert das nach Plagiarism?) "Justin Timberlake on Koks" kann entdeckt werden. Klar gibt es immer wieder ein paar starre Fans, die soetwas nicht wahrhaben wollen - aber, wen kümmert das?! ... die sind bei TDEP ja eh an der falschen Adresse, irgendwie. Auch auf diesem Werk werden wieder Freejazzkonzepte verbraten - allerindgs irgendwie "gereift" und eine Spur authentischer als früher, zumindest vor Miss Machine. Ire Works ist eine krass-organische, monstermäßig groovende, schrill-aggressive Kriegserklärung an Kleinhirne und Grahlshüter! Geil! Wer mal ein paar Freejazz Sachen ausprobieren will, die auch den Metaller oder Coreliebhaber nicht gleich verschrecken, sollte sich unbedingt mal MOHA!, Ultralyd, die super-fetten ZU, Original Silence oder auch das Scorch Trio ins Hirn drücken und staunen, was geht. Mathcoremäßig kann ich uneingeschränkt ARCHITECTS' "Ruins" empfehlen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2008
Die Jungens werden einfach immer besser. Dieses Album ist ein einziger Höhepunkt. Herausragend ist die ungeheure Abwechslung, die sowohl zwischen den Songs als auch innerhalb der Songs herrscht. Von den obligatorischen Knüppelbestien, die wie immer durch höchste Präzision und Komplexität glänzen, geht es gleich weiter zu melancholisch eingängigen Grooves und Harmonien die sowohl mit richtig gutem Gesang als auch mit kleinen fiesen Sounds Gänsehaut produzieren; und endet schließlich in dem fulminanten letzten Stück, welches mit lateinamerikanischem Drumming & Percussion sowie tollen Klavierpassagen einem ein letztes Mal Verwunderung und Freudentränen in die Augen treibt. Hervorgöttlich.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2008
einfach geil was DEP hier leisten!

der Sound schwebt irgendwo zwischen ihren alten Sachen, dem Soundgefrickel von The Mars Volta, dem Hitpotential von Faith No More und der instrumentalen Durchgeknalltheit von Fantomas.

Während "Fix Your Face" (auf dem der alte DEP-Sänger Dimitri nochmal mitbrüllen dürfte) und "Lurch" noch ziemlich typische DEP-Nummern sind, geht der nächste Track schon als Faith No More-Song durch. Sänger Greg Puciato klint jetzt nicht mehr so übertrieben nach Mike Patton. Auf "Black Bubblegum" schwebt seine Stimme irgendwo zwischen Ozzy Osbourne und Justin Timberlake auf Koks. Bei "Sick On Sunday" gibs dann Soundgefrickel das teilweise stark nach Fantomas klingt und wieder Popstar-auf-Koks-Gesang. Dann folgen wieder zwei typischere Dillinger-Songs und zwei jazzige Instrumentale, bevor mit "Milk Lizard" der Übersong des Albums aus der Anlage schallt. Der hat einfach alles: Härte, Grove und Melodie. "Party Smasher" knallt dann nochmal voll rein. Bei "Dead As History" versteckt sich zwischen experimentälem Mars Volta gefrickel wieder ein richtiger Hit ala Faith No More. Auf "Horse Hunter" verbinden sie dann mit Hilfe von Mastodon Brent Hinds ihren krachigen Sound mit ihrer neuen vorliebe für Melodien. Mit "Mouth Of Ghosts" wird dann am Ende noch mal ein 7 minütiger Progrock-Song auf die Menscheit losgelassen.

eine Soundvielfalt wie sie auf Ire Works zelebriert wird ist kaum noch zu finden. DEP haben sich selbst übertroffen. Wenn jetzt einer rumheult, sie hätten ihren alten Sound verraten oder ähnliches ist er ein Idiot. Denn den großteil ihres Sounds macht immer noch Mathcore aus und auch trotz ihrer Melodien sind sie viel zu verfrickelt um von jemandem deshalb diskreditiert werden zu können!!!

der absolute Pflichtkauf zur Zeit!!!
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am 16. März 2015
Top 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2015
Ich bekomm von TDEP grademal nicht genug und allen voran von Ire Works.
Unfassbar wie eine Band in solche Extreme verfallen kann und beide Enden des Spektrums derart präzise und eindrucksvoll bedient...
Am meisten fasziniert mich der Sänger dieser Ausnahmeband der Dir sowohl ab Sekunde 1 des Albums derart einen verpasst aber auch in den langsamen Stücken absolut brilliert.
Oftmals klingen bei TDEP Nine Inch Nails artige Song- und Gesangsstrukturen durch, wobei Herr Reznor schon lange nicht mehr sowas geiles fabriziert hat..
Meine Favoriten auf dem Album sind das ehr poppige gute Laune Lied Black Bubblegum, das verschachtelte Sick on Sunday, Milk Lizard, welches ab 250 auf der Autobahn erst richtig Spaß macht, das großartige Dead as History sowie das extrem geniale Mouth of Ghosts...
Grade die Steigerung aus der Bar/Lounge Atmosphäre bei Mouth of Ghosts hin zum grandiosen Ende und vor allem dem tiefgründigen Text haben es mir angetan... selten so ein geiles Lied gehört in letzter Zeit...
Lasst euch nicht von den meist nur 1-3 Minuten wirklich heftigen TDEP Sound wie beim Opener Fix your Face abschrecken, es gibt noch ganz andere Stücke und die sind es mehr als wert gehört zu werden...
Absolute Kaufempfehlung!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2008
Ich muss kurz in der Anleitung erwähnen, das ich eine Top 100 Alben Liste erstellt habe und obwohl mir DEP bisweilen immer schwer im Magen lagen, so haben sie mit Ire Works ein sehr geiles Groovemonster erschaffen, auf die einzelnen Songs werde ich im Nachhinein eingehen:

The Dillinger Escape Plan war lange ein Geheimfavorit, hier in Deutschland sogar weitesgehend unbekannt, doch was man sich letztes Jahr mit Ire Works erlaubte, schaffte es sogar hier zu lande für Gesprächsstoff zu sorgen. So ist es auch kein Wunder, das mir DEP immer noch die liebsten aus dem Eckchen sind, auch wenn sehr viele von euch Converge favorisieren.
Mit Fix Your Face geht in gewohnter Dillinger Manier ab, ist also noch gewohnter Standard der Jungs schnell, krachend, kreischend.
Aber was sie sich mit "Lurch" hier bieten, ist ungeheuer gewaltig, brutal und heavy, will damit sagen, das übertrifft locker den ersten Track, an vertrackten Instrumenten mangelt es hier überhaupt nicht.
"Black Bubblegum" überrascht mit ruhigen Sound bislang und dazu noch dieser Funkhauch mit Frauengesang (immer nur Stellenweise, welcher kein Frauengesang ist nur so als Anmerkung) lockert die Atmosphere etwas auf, was ja nicht verkehrt ist. Ist auf jeden Fall eine Stimmungskanone dieser Song hier. Hehe das Ende wo sich die Instrumente steigern um dann wieder kurz ganz leise zu werden um gleich danach wieder im Gesangstakt mitzumachen ist genial gemacht worden. Sehr groovey Track.
"Sick on sunday" lässt das erstemal etwas Elektrosounds erklingen, was ich jetzt nicht so prickelnd finde, aber der Song ist dennoch wieder eine Klasse für sich, diese Vertracktheit, zwischendurch ein Schrei, dann wieder ganz viele Hintergrundgeräusche, ruhige Melodien, normaler Gesang, da sag nochmal einer der Kerl hier kann nicht normal singen.
When acting as a fängt irgendwie sehr sehr eigensinnig an, klingt als ob da jmd auf Metall einschlägt, ah jetzt kommen die ersten Gitarreneinsätze mit einem Hauch von Jazzanleihen. Es steigert sich bis 1:23 Min:Sek, danach ist der Song zuende, hmm schwer zu sagen obs mir gefällt, denke aber ja, denn schon allein diese Idee ist ja schon mal richtig genial.
"Nong Eye Gong" geht endlich wieder da weiter, wo Lurch ein Ende machte, krank wird einem hier ein Stilmix, aus Jazz, Gitarrenriffs, harten Gesangsklängen und öfteren Durchdrehen in wenigen Abständen geboten.
82855 ist tatsächlich ein Liedname, was ja auch schon mal ne geile Idee ist, auch hier wird man wieder mit schnellen Riffs, Gekeife und Genialität überrannt, verdammt starker Track, der schon allein durch seinen Namen Bonuspunkte verdient hat, wenn ich nicht schon ruhigere Tracks gehört hätte, würde ich meinen, die Typen wissen einfach nicht was es heißt auf die Bremse zu treten.
"Milk Lizard" geht gleich in die vollen und kommt komischerweise mir voll rockig vor obwohl hier ja der pure Wahn am Werke ist. Schneller Gesang gepaart mit mindestens genauso schnellen Riffs, macht diesen Track auch wieder sehr nett anhörbar und dank der kleinen Klaviereinlage verliert der Track nicht an Eigenständigkeit, wem das noch nicht reicht wird hier mal wieder mit gutem klaren Gesang überhäuft, was definitiv sehr geil klingt.
"Party Smasher" ist ein Lied was 4 Sekunden fehlen um auf 2 Minuten Spielzeit zu kommen, aber das muss nicht schlecht sein, denn das kürzeste Lied war ja schon Nong Eye Gong mit 1 Minute und 16 Sekunden. Der Track selbst ist purer Wahnsinn, die Aggressivität ist gegeben, Gefrickel zwischen den einzelnen Textpassagen, wofür Sänger Greg sogar mal ne Pause einlegt, sehr gelungen und wieder wird eine Eigenständigkeit bewiesen, auch hier wieder sehr hoher Groovefaktor.
"Dead As History" ist der zweitlängste Track mit einer Spielzeit von 5 Minuten 29 Sekunden kann er nur noch vom Schlusslicht getoppt werden, wozu ich aber noch kommen werde. Der Track beginnt sehr ruhig und atmospherisch nach und nach werden mehr Instrumente in den Song hinzugefügt, bis der Track ab 2 Minuten auch endlich mit seinem Hauptteil anfängt. Der Song scheint vor geilen Ideen nur so zu strotzen, auch hier kommt der Song recht rockig rüber. Und wer auf elektronische Spielchen abfährt, dem sei der Track ans Herz gelegt, auch hier wieder sehr hoher Erkennungswert.
"Horse Hunter" ist wieder pure Genialität, was die Herren hier wieder machen, sie mixen ruhige Gesangsparts (teilweise trällert Greg schon) und aggressive Killermaschinenparts in einen Song, die Melodie dazu ist schön langsam also es ist kein Track der auf Schnelligkeit setzt sondern eher auf den Mix aus ruhig, trällernd und shoutend. Zum Ende hin regiert wieder das Chaos so wie das sein muss, Egenständigkeit wird gesucht? Eigenständigkeit wurde gefunden.
"Mouth Of Ghosts" ist der letzte Track und somit der längste, wie etwas weiter oben schon angedeutet. Der Track fängt langsam an nur mit Klavierparts, später gesellen sich die Gitarren kaum bemerkbar noch dazu sowie Rasseln, das muss man sich mal geben, so ne Mischung ist ja eher selten, na egal, der Track hat überwiegend ruhigen Gesang, so ruhig das man manchmal schon denkt, er flüstert beim Singen. Nach der ersten Strophe gibts wieder einen 1 1/2 minütiges Instrumental. Die zweite Strophe ist aber dann steigungsfähiger und lässt sogar am Schluss noch mal richtig Aggressivität raus. Das heißt im zweiten Teil wird langsam die Stimmung aufgebaut, wobei die Instrumente beibehalten werden um am Ende von Gesang auf Gekeife umzusteigen was dem Track nicht schlecht kommt, zumal die Gitarren dann etwas mehr in den Vordergrund kommen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2007
Für mich der erste Richtige Kontakt mit Dillinger Escape Plan, kannte ich bissher nur den von der Relapse Contamination DVD bekannten Live Mitschnitt und die "Hit Single" Panasonic Youth!
Ziemlich freakige Mischung aus derbem Mathcore gebolze, versierten Frickel-Passagen und relativ vielen Electronischen Spielerein in Form von Samples in den Songs und auch ganzen Zwischenspielen.
Für das was ich eigentlich erwartet hatte, kommt IRE WORKS jedoch echt verdammt eingängig und melodisch daher. Was aber nicht heissen soll, dass die Käule nicht trotzdem rausgeholt wird (zu hören im wahnsinnig Fetten "fix your face"). Auch Experimentell bietet IRE WORKS einige richtig coole Ideen, wie zum Beispiel die (Batman-Style ;))Bläser in "Milk Lizard"!
Wahnsinnig Cooles Album!!!
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