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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jedes Atom sättigen! Ein neuer Höhepunkt., 11. November 2007
Nach der Maxime, dass jedes Atom zu sättigen sei, ist diese zum Bersten mit Ideen gefüllte CD von DEP gebaut. Alle Stärken der letzten CDs werden hier zu einer großartigen CD vereinigt: die atmosphärische Dichte und Rauheit von "Calculating Infinity", der pattoneske Irrsinn von "Irony is a dead scene" und die Höhepunkte von "Miss Machine" (etwa Unretrofied). Wem "Miss Machine" zu spröde war, wird jetzt mit mehr emotionaler Wucht und Wut (IRE WORKS eben !) belohnt und dem stimmlich gereiften Sänger, der nicht mehr so näselt wie auf "Miss Machine" und auch die Grindcore-Passage jetzt besser beherrscht.
Stilistisch gibt es 3 Arten von Tracks auf dieser Scheibe: 1) klassischer DEP Mathcore (Track 1 mit seiner irrsinnige Dichte und Komplexität; Track 2 , Track 4 mit Sounds als wäre der Player defekt, Track 6 mit seinen federleichten Trash-Metal-Intermezzi und Track 8, 10, 12 mit überragenden Strukturen), 2) gibt es Instrumentals (TRACK 5 und 7), die die ästhetische Spannweite dieser Band auf das Beste dokumentieren und schließlich die 3 Gruppe, die wahrscheinlich die Hörer spalten werden, die 3 Gruppe der Tracks sind pattonesk-überdrehte Rocknummer wie das überragende TRACK 13 MOUTH OF GHOSTS mit seiner südamerikanische Rhythmik und dem sanften Barpiano großartig und eigenartig. TRACK 3 "Black Bubblegum" glänzt mit den groovigsten Parts, die DEP bislang aufzubieten haben, TRACK 9 weiss Rock mit Bläsersätzen zu kombinieren; TRACK 11 begeistert mit Slipknot bzw. Rammstein-artigen Sampels und großartigem Gesang à la WHISPER IN THE NOISE.
FAZIT: Eine überragende CD, da die Band es konsequent verstanden hat, ihre Stärke zu erkennen und zu verbinnden. Gesang und der Rest der Band ist in Topform. So dass man nur 5 Sterne als Bewertung bleiben. Eine Klasse für sich.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich---vermutlich das beste Album von DEP, 13. Februar 2008
Wie jedes Album von The Dillinger Escape Plan ist auch Ire Works uneingeschränkt zu empfehlen, hebt sich aber durch die ungeheure Bandbreite (Mathcore Gefrickel bis fast schon massenkompartiple Songs) doch deutlich von seinen Vorgängern ab.
Doch das DEP nicht auf Schmusekurs mit der Pophöhrerschaft und den Radiostationen geht, das merkt man schnell. Nämlich ab der ersten Sekunde in der die CD im Player rotiert! Es geht mit zwei Songs in bester DEP Mathcore Manier los. "Fix Your Face" und "Lurch" sind zwei Schläge in die Magengrube, bei denen sich erst nach mehrmaligen Höhren, vor allem "Lurch" als echte Perle herausstellt. Der Song erscheint auf den ersten Blick nicht als mehr, als ein spastisches Zucken. immer wieder schleicht sich für weniger als einen Takt ein wenig Groove ein, der aber sofort wieder pulverisiert wird. Und nach mehrmaligen Höhren erscheint im Kopf des Höhrers ein Bild, ein Plan und man merkt, das es sich um Musiker handeln, die wissen, was sie tun.
"Black Bubblegum"---gleich darauf geht es Mainstreamtauglicher zu. Klarer Gesang von Greg mischt sich mit einem abgedrehten Mädchenchor auf Speed und einem wunderbaren Refrain. In der Hoffnung meine Freunde von DEP zu überzeugen, spielte ich ihnen diesen verhältnismäßig gediegenen Song vor. Fehlanzeige! Es war ihnen immer noch zu verrückt. Daraus ergeben sich zwei Erkenntnisse:
1) DEP werden wohl nie zu einer massenkompartiplen Radioband, und das ist auch gut so!
2) übermäßiger Mathcore Konsum verzerrt das subjektive Musikempfinden ungemein!
Es folgen zum Großteil elektronische Interludes. eine düstere Stimmung baut sich auf, man könnte es glatt als Kafkaesk bezeicheichnen...eine Gefahr bahnt sich an, die aber über den gesamten Zeitraum im Dunkeln bleibt...
Kurz gestöret durch die anderhalb Minuten Mathcore Bombe "82588" folgt einer der großartigsten Songs 2007 und einer der besten von DEP: "Milk Lizard". Ein wütendes Lied mit ungewöhnlicher Instrumentalisierung in Form von Blechbläsern. DEP zeigen wie Ska klingen würde, wenn die jeweiligen Musiker eine ordentliche Portion WUT im Bauch hätten, das alles entlädt sich in diesem Song, mit einem wunderbaren, klar gesungenen, getragenen Refrain, der zeigt, dass die Band Herz dabei ist.
"Party Smasher"---wieder so eine unschöne Erruption, die einem nach "Milk Lizard" sofort wieder ins hier und jetzt zurück holt nur um dann von "Dead as History" und "Horse Hunter" feat. Brent Hinds von Mastodon überfallen zu werden!
Einen würdigen Abschluss und gleichzeitig einer der besten Songs von DEP bildet "Mouth of Ghosts". Großartig, Gefühlvoll, wunderschön---so muss man dieses Lied einfach beschreiben! Großartig inszeniert mit einem Piano, das dem Song eine gewisse Jazz Note gibt.
DEP haben sich selbst übertroffen! Eine CD, die eigentlich alles hat: harte Songs, die an Kompexität kaum zu übertreffen sind und "ruhigere" Songs, mit ganz viel Gefühl! Ich hatte ein paar Befürchtungen, als Chris Pennie die Band verließ, aber der neue Mann am Schlagzeug Gil Sharone macht seine Arbeit ausgezeichnet und steht Pennie in nichts nach! Für alle die sich etwas näher mit dem Medium Mathcore beschäftigen wollen, würde ich diese Platte ohne wenn und aber empfehlen. Für DEP Fans sowieso Pflichtkauf!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wo ist der 6. Stern?, 31. Januar 2008
Die Jungens werden einfach immer besser. Dieses Album ist ein einziger Höhepunkt. Herausragend ist die ungeheure Abwechslung, die sowohl zwischen den Songs als auch innerhalb der Songs herrscht. Von den obligatorischen Knüppelbestien, die wie immer durch höchste Präzision und Komplexität glänzen, geht es gleich weiter zu melancholisch eingängigen Grooves und Harmonien die sowohl mit richtig gutem Gesang als auch mit kleinen fiesen Sounds Gänsehaut produzieren; und endet schließlich in dem fulminanten letzten Stück, welches mit lateinamerikanischem Drumming & Percussion sowie tollen Klavierpassagen einem ein letztes Mal Verwunderung und Freudentränen in die Augen treibt. Hervorgöttlich.
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