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So groß diese Kritikpunkte auch sein mögen, den Spaß am Spiel verderben sie nicht. Zu Beginn verteilt ihr Fähigkeitspunkte auf Eigenschaften wie Stärke oder Vitalität des Barden und wählt anschließend eine besondere Fähigkeit aus. Ich habe mich anfänglich für das Führen von zweihändigen Waffen entschieden, mit Levelaufstiegen kamen weitere Fertigkeiten hinzu. Das Spiel erzählt die Geschichte einer Prinzessin, die gerettet werden will, doch anstatt alte Klischees zu erfüllen, verdreht The Bard's Tale alles vollkommen und fordert euch stetig dazu auf, das Spiel weiterzuspielen. Man verspürt ganz einfach das Verlangen danach, zu erfahren, wie es weitergehen wird. Und an dieser Stelle sei angemerkt, dass das Action-Rollenspiel mit einer Spielzeit von rund 25 Stunden sehr umfangreich ist, aber nur in der erzählten Geschichte wirkliche Abwechslung bietet. Im Übrigen zieht sich ein Streit zwischen dem Erzähler und dem geilen Barden durch das ganze Spiel.
Wie nun bereits zweimal erwähnt, ist The Bard's Tale ein Action-Rollenspiel und spielt sich auch wie ein solches. Im Sekundentakt tötet ihr Feinde und heimst Beute ein, die euren Geldbeutel füllt und den Weg zu besseren Waffen oder sonstigen Aktivitäten öffnet. Leider bietet der Barde kaum Individualisierungsmöglichkeiten, die möglichen Fertigkeiten sind einfach zu begrenzt. Um im Kampf voran zu kommen, müsst ihr euch nicht einzig und allein auf eure Kampfkraft beschränken. Im Laufe des Spiels lernt ihr immer wieder neue Lieder, die mehr oder weniger mächtige Kreaturen heraufbeschwören. Anfänglich nur mit einer Ratte ausgerüstet, stehen euch später Gaunerin, Leibwächter und Koloss zur Seite. Zu Beginn dürft ihr nur eine Kreatur beschwören, später sind es vier gleichzeitig. Hinzu kommt, dass ihr im Laufe des Spiels immer wieder neue Artefakte erhaltet, die euch die Kraft der symbolisierten Charaktere vermitteln. So könnt ihr euch u.a. wunderbar und schnell heilen.
Mit dem Steuerkreuz lassen sich eure Kreaturen befehligen, doch beschränken sich die Möglichkeiten hier auf das nötigste. So könnt ihr nur Anweisungen wie „Folgen" oder „Zurückbleiben" geben. The Bard's Tale enthält leider einige spielerische Längen, so z. B. wenn ihr einen Führer der Kunal Trow jagen müsst. Hier wünscht man sich, dass der Abschnitt doch endlich zu Ende geht, doch tut er das einfach nicht. Die Bosskämpfe am Ende vieler Abschnitte sind jedoch wiederum spannend und fordernd zugleich. Grafisch ist The Bard's Tale ein ziemlich ansehnliches Stück Software, selbiges gilt für die Musik. Nur die deutsche Stimme des Barden ist, wie anfänglich schon gesagt, leider sehr unmotiviert.
Fazit: The Bard's Tale ist ein ordentliches Action-Rollenspiel, das auf Helden verzichtet und auf einen Kotzbrocken als Hauptfigur setzt. Spielerisch geht die Mischung auf, das ändert aber nichts daran, dass der Barde einen sehr unsympathischen Geschmack im Mund hinterlässt. Das Spiel strotzt vor Witzen, über die spielerischen Längen kann dies aber nicht hinwegtäuschen. Des Weiteren sind die Möglichkeiten in der Aufzucht des Barden viel zu beschränkt, was eine Identifikation ebenfalls unmöglich macht. Fans von Action-Rollenspielen greifen dennoch zu.
+viel Humor
+spannende Geschichte
-angestaubte Grafik
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