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Investigativer Journalismus (Praktischer Journalismus)
 
 
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Investigativer Journalismus (Praktischer Journalismus) [Broschiert]

Johannes Ludwig
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 438 Seiten
  • Verlag: Uvk; Auflage: 2., überarbeitete Auflage. (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896695886
  • ISBN-13: 978-3896695888
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 116.307 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Johannes Ludwig
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Buch hat in all seinen Teilen mit der Realität zu tun, es ist voll nachvollziehbarer Tipps und Tricks und leistet etwas sehr Schwieriges: Es regt den Mut und die Phantasie an, es selber zu probieren. Ein Journalisten-Lehrbuch also, das die Hürde zwischen Theorie und Praxis locker nimmt und deshalb auch eine seltene Qualität als regelmäßig wieder zu benutzendes Nachschlagewerk besitzt." Message 1/2003 "Recherchieren ist tatsächlich immer investigativ. Man darf Ludwigs Arbeit also getrost als Lehrbuch der Recherche auffassen, das den allzu schmalen Kanon der Standardliteratur erweitert auch wenn der Autor das bescheidenerweise anders sieht. Ludwig setzt sich zum Ziel, die verbreitete Scheu vor der (investigativen) Recherche beim einzelnen Journalisten zu durchbrechen." Publizistik "Der Haupttenor des Buches ist unter anderem: Investigativer Journalismus ist vor allem Handwerk, und deshalb lässt er sich auch erlernen." Unique "Das Buch, zusammengetragen von einem Ex-Freelancer von Stern und Spiegel-TV, vermittelt einen differenzierten Einblick in das Vorgehen investigativ arbeitender Medienvertreter, stellt umsichtig ihre Recherche-Strategien, Quellen und Informanten vor. Dieses Wissen könnte ein undifferenziert-unprofessionelles Feindbild-Denken auf Seiten der PR aufbrechen und dafür sorgen, dass man sich in Firmen etwa bzgl. des Öffentlichkeitswertes dubioser Entwicklungen (Einzelner) keinen Illusionen mehr hingibt. Illustrierende Fallbeispiele tun hierfür ein Übriges." Literatur Public Relations, 2006/07 Das Werk unterstreicht den Qualitätsanspruch der Verlagsserie. Es leistet nicht nur eine Einführung, sondern geht in wesentlichen Punkten in die Tiefe der Materie und bietet fundierte Hinweise für Journalisten und Redaktionen. Herausragende Stärken der Publikation sind die anschaulich aufbereiteten Beispiele und die Erläuterungen zur pressebezogenen Rechtsprechung. Ebenso die ausführlichen Tipps zur umsichtigen Vorgehensweise bei Recherchen und zu dem Umgang mit Quellen und Informanten sowie die einschlägig skizzierten Gesetze, deren Kenntnis das investigative Arbeiten unterstützen. Darüber hinaus sind die Ausführungen zu den unterschiedlichen politischen Kulturen und journalistischen Bräuchen in den USA und Deutschland sehr aufschlussreich. Insoweit ist das Buch wegen seiner Beispielfülle und seines Praxisbezugs auch für Nichtjournalisten oder Blogger interessant: Denn allein die Skizzierung der bedeutenden Enthüllungsgeschichten in dem Buch gibt interessierten Laien einen tiefen Einblick in die deutsche Pressekultur. Und viele der Tipps sind für alle Journalisten von Interesse, unabhängig von ihrem Tätigkeitsschwerpunkt. (upload-magazin.de, 03.12.2007) Aufschlussreich nicht nur für Journalisten, sondern für alle an Recherchetechniken Interessierte. (ekz-Informationsdienst, 49/2007)

Kurzbeschreibung

Obwohl der investigative Journalismus hohes Ansehen genießt, ist er anders als in anglo-amerikanischen Ländern im deutschen Sprachraum nicht sehr verbreitet. Die Fachzeitschrift "message" geht von bislang nur 50 Journalisten in Deutschland aus, die tatsächlich investigativ arbeiten.
Die Watergate-Affäre in den USA, der Parteispenden Skandal in Deutschland oder der Fall "Lucona" in Österreich sind Beispiele für Missstände in der Gesellschaft, die durch investigativ arbeitende Medien aufgedeckt wurden. Neben solch großen Geschichten gibt es aber auch regionale und lokale Fälle von Missbrauch, Korruption oder Misswirtschaft, die sich zielstrebig und hartnäckig recherchierend aufklären lassen.
Johannes Ludwig erklärt den investigativen Journalismus als erlernbares Handwerk. Systematisch und anhand von zahlreichen Fallbeispielen beschreibt er Recherchestrategien, mit denen man sich beispielsweise die Strukturen in komplexen Organisationen und Unternehmen, Parteien oder Ministerien erschlie ßt. Er stellt öffentlich zugängliche Informationsquellen wie Melde- oder Handelsregister, aber auch nicht ohne weiteres zugängliche wie Grundbuchämter oder Staatsanwaltschaften vor. Er lehrt, wie man in einem Vertrauensverhältnis die Informanten, die als "whistleblower" Insiderwissen an Journalisten weitergeben, vor Öffentlichkeit oder Staatsanwaltschaft schützt. Und er erläutert den Umgang mit sensiblen Unterlagen, so genannten "hot docs", deren Archivierung und das Entfernen von Spuren oder Hinweisen auf die Quellen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Guter Journalismus muss investigativ sein, erforschend und hartnäckig. Er soll nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern tief in ein Thema eindringen, hinter die Kulissen schauen. Dass dies nicht immer einfach ist, weiß jeder, der schon einmal unter Zeitdruck schreiben musste oder in einem Interessenkonflikt mit seinem Thema stand. Investigativer Journalismus ist etwas ganz Besonderes, scheint es, seitdem er seit Watergate als Mythos oder die höchste Stufe der schreibenden Profession angesehen wird.

Doch Johannes Ludwig hat sich mit seinem Buch Investigativer Journalismus - Recherchestrategien, Quellen, Informanten daran gemacht, mit diesem Ammenmärchen aufzuräumen. In seinem 400 Seiten starken Werk vermittelt er systematisch und an vielen anschaulichen Fallbeispielen verdeutlicht das notwendige Wissen über die richtige Recherche. Ein ums andere Mal beweist Ludwig, dass investigativer Journalismus ein Handwerk ist, das jeder Autor erlernen kann. Schritt für Schritt erklärt er, wie bei einer guten Recherche vorzugehen ist und so kann sein Buch vor allem als Lehrbuch oder Ratgeber für professionelle Recherche angesehen werden. Organigramme und Recherchepläne komplettieren das Gesamtbild und dienen außerdem zur Systematisierung des erworbenen Wissens.

Der Autor, Professor im Fachbereich Medientechnik der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, schafft es mit seinem Buch, zu investigativem Schreiben zu animieren und Widerstände und Barrieren für den Journalisten ein Wenig kleiner erscheinen zu lassen.
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