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Invasion des Wahnsinns. Die schlechtesten Science- Fiction- Filme.
 
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Invasion des Wahnsinns. Die schlechtesten Science- Fiction- Filme. [Taschenbuch]

Rolf Giesen , Bernhard Kempen
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 148 Seiten
  • Verlag: epilog Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3926126086
  • ISBN-13: 978-3926126085
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 967.905 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ein interplanetarischer, quäkender Riesenbussard an Strippen, der mit einer gekaperten Spielzeugeisenbahn in den Riesenkrallen durch die Luft segelt" mag Beweis genug dafür sein, dass es Filme gibt, die selbst bei freundlichster Beurteilung einfach als grottenschlecht bezeichnet werden müssen. Gerade das Sciencefiction-Genre hat der Welt einiges an solchen filmischen Tiefpunkten geschenkt. Nicht nur der schon legendär danebenliegende Plan 9 aus dem Weltall oder der qualitativ gleichermaßen abgründige Angriff der Killertomaten halten die Fahne des schlechten Geschmacks hoch. Auch unbekanntere Zelluloidverschwendungen wie In den Krallen der Venus oder Es kracht, es zischt -- zu seh'n ist nischt (allein die Filmtitel verursachen Schreikrämpfe) bestätigen die vielen schief gelaufenen Versuche des SF-Filmemachens.

Doch Rolf Giesen gibt sich nicht nur mit ohnehin als Billigproduktionen angelegten Filmen ab. Sehr zum Missfallen der entsprechenden Fans (übt Toleranz: Eine solche Auswahl ist immer subjektiv) zerlegt er auch großes Kino wie Star Wars - Episode 1, Star Trek V oder gar Matrix. Der Mann hatte eben durch seine (zwischenzeitlich leider vergriffenen) Vorläuferbände Kino, wie es keiner mag und Lexikon des phantastischen Films die Gelegenheit, sich sowohl in Sachen Filmschund als auch Sciencefiction fortzubilden.

So werden hier mehr als 50 Filme und einige Verursacher derselben fachmännisch-kritisch beäugt. Die Texte haben jedoch nicht mehr den Biss von Giesens früheren Tagen, als die Bildunterschrift zu einem Arnold Schwarzenegger-Foto schon mal: "Der weiße Bwana und seine schwarzen Lustknaben" lautete. Zu viel miese Filme haben die Formulierungsfreude etwas gelähmt. Schade, denn Giesens gallig-giftige Schreibe war ein Genuss. Trotzdem bleibt sein Bändchen eine nützliche Übersicht über Kult-Trash respektive über die SF-Sachen, von denen man in der Videothek besser die Finger lassen sollte. --Joachim Hohwieler

W. Pankow, ALIEN CONTACT 38

Die Autoren stellen in ihrem Band Invasion des Wahnsinns einige Dutzend der Highlights unter den B- bis Z-Movies vor. Zwischen Ed Woods Plan 9 from Outer Space und Roland Emmerichs Independence Day liegen dabei weniger qualitative Unterschiede, als vielmehr die Inflation der Special Effects, die heute weitgehend die Handlung in den SF-Filmen ersetzen. Interessant sind auch und besonders die Hintergründe der Filme und die Biografien und Beweggründe ihrer Produzenten, Regisseure und Darsteller, die manch alten und neuen Kinoreißer in ganz anderes Licht setzen. Erst der O-Ton der Akteure gibt diesen Streifen eine Authentizität als Zeitdokument des Massengeschmacks. Dabei gehen die Rezensenten nicht eben zimperlich mit den als "die schlechtesten Science-Fiction-Filme" geouteten Zelluloid-Sünden um. Und das zurecht. So hat man neben dem zeitgenössischen Hintergrund auch den Lesegenuß pointierter Verrisse und fundierter Kritik.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überflüssig. 21. Februar 2001
Von Ein Kunde
Ausgerechnet Godzilla-Fan Kempen und Rolf Giesen, der schon mal David Cronenberg mit Goebbels vergleicht, will dem Leser etwas über "schlechte" SF-Filme erzählen. Das Buch wirkt, als sei es an einem langen Wochenende zusammengeschrieben worden und enthält ausser ein paar oberflächlichen und teilweise lächerlichen Rezensionen nichts, was auch nur ein wenig interessant wäre. Die Autoren haben offensichtlich keinerlei Verständnis für das SF-Film-Genre. Besonders Bernhard Kempen, der ja hauptberuflich als Übersetzer arbeitet, zählt wohl zu den möchtegern-elitären Kreisen, die jeden Film für grundsätzlich schlechter als selbst den miesesten Roman halten.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Natürlich ist eine Auswahl der "Besten" oder der "Schlechtesten" immer subjektiv. Und so mancher Film, der hier sein Fett abbekommt, gehört eher zu denen, die ich ganz gerne sehe. Trotzdem macht es einfach Spaß, die von fundierter Sachkenntnis begleiteten "Verrisse" zu lesen. Auch wenn der Biß eines "Dr. Horror" Rolf Giesen etwas nachgelassen hat, und auch wenn "Dr. Dino" Bernhard Kempen stellenweise die Detailverliebtheit durchgeht, merkt der geneigte Leser vor allem eins: Da haben sich zwei Autoren gefunden, die über mehr Insiderwissen verfügen, als die "Hochglanz-Pressemeldungen-Kritiklos-Wiedergebend-Film-Magazine" je zusammen bekommen werden. Ich freue mich schon auf den Aufschrei derjenigen, die es nicht ertragen können, daß ihr "angebeteter" Film vom Marmorsockel gestoßen wurde.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlecht recherchiertes Werk 1. September 2000
Von Ein Kunde
Leider kann dieses Buch nicht die Erwartungen erfüllen. Die Autoren decken ihr Halbwissen mit Zynismus zu und tragen leider nicht zu einer wirklich kritischen Auseinandersetzung mit dem Genrefilm zu.
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