Der Film ist eigentlich keine Komödie. Allerdings gibt es kaum einen Actionfilm, bei dem ich jedesmal so lachen muß, wenn ich ihn sehe. Eine unglaubliche Aneinanderreihung von Klischees sorgt dafür, daß man den Film beim besten Willen nicht ernstnehmen kann.
Sei es ein verhinderter Oberterrorist, der jedesmal ausflippt, wenn er auch nur an seinen Erzfeind (Chuck Norris) denkt, außerdem hat er in etwa die Intelligenz eines Knäckebrotes. Oder eine Horde von Möchtegernsöldnern, die überall Anschläge begehen, und das am besten in irgendwelchen (unauffälligen) Kampfanzügen und das gleich in Trupps zu Dutzenden oder, am Ende, zu Hunderten (!). Der Held weiß auch immer genau, wo was stattfindet und ist überall gleichzeitig, während das doofe Militär und das noch viel blödere FBI ebenfalls überall sind, aber gar nichts verhindern können. Dann wären da noch Knarren (man achte vor allem auf die Panzerfäuste) mit unendlich Munition (elende Cheater) und logischerweise der Freund des Helden, der natürlich auf dramatische Weise draufgeht. Der Held, der eigentlich nicht mehr kämpfen wollte, zieht in der Folge wieder in den Krieg.
Muß ich noch erwähnen, daß die Gegner von Chuck Norris wie üblich wie die Blöden Auge in Auge auf ihn ballern, nix treffen, dann aber logischerweise von ihm getroffen werden? Und so weiter.....
Aber, genug geunkt. Einfach Hirn abschalten, dann macht der total überzogene Streifen einfach nur Spaß (ein paar Bier helfen da auch, huahua).