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Invasion - Season 1 [UK Import]
 
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Invasion - Season 1 [UK Import]

 Nicht geprüft   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Format: Import
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 6
  • Studio: Warner Home Video
  • Erscheinungstermin: 4. September 2006
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FIH69K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.944 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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70 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu Unrecht gescheitert 16. September 2006
Von EHZ
Format:DVD
Wie hatte es man doch gut gemeint im amerikanischen Fernsehen...

Direkt nach dem Quotenhit "Lost" plazierte man eine ambitionierte Mysteryserie um zwei Familien, die nach einem Wirbelsturm feststellen müssen, dass nichts mehr so ist, wie es scheint, da irgendwelche Aliens das Unwetter für ihre geheimen Invasionspläne genutzt haben.

Zugegeben - neu ist das nicht. Ob nun in "Invasion der Körperfresser" oder in anderen Serien mit ähnlichen Invasionsszenarien bereits erfolgreich abgehandelt. Selten ist es jedoch einem Autor gelungen, dies vergleichbar fesselnd - weil mit den Problemen des alltäglichen Familienlebens kombiniert - serienkompatibel umzusetzen.

Wie kam es dann, dass "Invasion" nach nur einer Staffel (hoffentlich nur vorerst) eingestampft wurde?

Auf die Antwort auf diese Frage warten bis heute Tausende von Fans, die ihrem Ärger in einschlägigen Internetforen Luft machen.

Zunächst einmal hatte die Serie einen schlechten Start. In New Orleans tobte noch der Hurricane "Katrina", da wartete man im Fernsehen bereits mit einem vergleichbaren Desaster auf. Dann nahm sich der Drehbuchautor auch ein bisschen mehr Zeit für die Entwicklung seiner Charaktere, die einem deshalb spätestens im Finale dermassen ans Herz gewachsen waren, dass der erzwungene Abschied umso schwerer fiel. Einen besonders grossen Anteil daran hatten auch die Darsteller. Ob nun Eddie Cibrian in der Rolle des Parkrangers Russel oder insbesondere William Fichtners grandiose Verkörperung des zwielichtigen Scheriffs Tom Underlay, die jede einzelne Minute der Serie trägt - es fiel auf, dass man hier bis in die kleinste Nebenrolle mit sehr guten Schauspielern aufwartete. Nahezu jede Folge endete mit einer - mal grösseren - mal kleineren - bösen Überraschung. Und auch, wenn das Tempo in den ersten Folgen hätte deutlich höher sein können, so wurde man gerade in der zweiten Hälfte der Staffel mehr als entschädigt. Und auch ein Wort noch zu den Spezialeffekten. Diese sind zwar spärlich gesät, aber um Längen besser, als in der gleichermassen abgesägten Serie "Surface".

Woran lag es dann?

Vielleicht am durchschnittlichen amerikanischen Fersehzuschauer, der zu später Stunde - nach 22 Uhr und nach "Lost" - nicht mehr in der Lage war, einem gleichermassen komplexen Handlungsverlauf zu folgen. Oder vielleicht an den Studiobossen, deren überzogene Hoffnungen an die Quote angesichts des zu späten Sendeplatzes - und zu geringer Wiederholungen - als bei weitem überzogen erscheinen. Pro Sieben hat aus deren Fehlern jedenfalls gelernt - wird doch "Invasion" ab dem 30.10.2006 immer Montags zur Prime Time um 20.15 Uhr VOR "Lost" ausgestrahlt.

An den Fans kann es mit absoluter Sicherheit nicht gelegen haben. Die würden neben der ersten Staffel eine zweite nur zu gern ihr Eigen nennen.

Und wenn Sie, geneigter Leser, des Englischen mächtig sind und keine - wie so häufig - zweigeteilte Veröffentlichung in deutscher Sprache abwarten wollen, dann greifen Sie zu.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Serious SF 29. August 2011
Format:DVD
Invasion ist eine SF-Reihe die einerseits ein in der SF ziemlich
altes Thema aufgreift das schon zig Mal in unterschiedlichen
Variation auf den Bildschirm und die Leinwand gebracht wurde,die
andererereits aber klar von der SF-"New Wave" inspiriert ist als
von Pulp Fiction Vorlagen die üblicherweise in einen zeitgeistigen
Kontext gesetzt aufgewärmt und mit aktueller CGI gepimpt werden.
Die Bedrohung in Invasion ist nicht dergestalt das Personen durch
Klone mit einem uniform tumben Killertrieb der sadistischen Art
ersetzt werden wie wir wahrscheinlich alle schon bis zum erbrechen
in diversen als SF kaschierten Splatterderivaten gesehen haben.
Vielmehr dräut es manchen Charakteren erst eine Weile nach ihrer
"Rettung" das sich etwas in ihnen verändert hat - das sie sich
verändert haben. Was im privaten zwischenmenschlichen Diskurs beginnt
entwickelt sich zunehmend schnell zu einer Sache die eindeutig größer
ist als alle die daran beteiligt sind. Wobei die Serie klugerweise
vermeidet eine satanische Aliendunkelmacht als hinter den Entwicklungen
stehend zu identifizieren.
So entwickelt sich die Geschichte anders als man vielleicht erwartet
hätte obschon vertraute Versatzstücke vorhanden sind. Allerdings ist
Invasion so dicht geschrieben,gut gespielt und überzeugend filmisch
in Szene gesetzt das es sich deutlich von den üblichen SF-Platitüden
absetzt.
Invasion ist auch keine Show mit in sich abgeschlossenen Einzelfolgen
sondern eine einzige kontinuierlich erzählte Geschichte die leider
mit einem brutalen Cliffhanger a la "OMGWTF!?" endet,wobei noch in den
letzten Folgen die Basis für den weiteren und leider nicht mehr reali-
sierten Storyverlauf gelegt wird.
Was sehr,sehr,sehr schade ist,denn insgesamt ist Invasion imho eine
der besten SF-Shows des letzten Jahrzehnts und - wenn das ein Begriff
sein sollte - voll auf der Linie der besten HBO TV-Shows,qualitativ
gesehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
LOST-Fans hängen die Latte der Filmästhetik hoch, bisweilen zu hoch: Der Anfang von LOST mit seinen realistischen Flugzeugteilen in 3D-Optik ist ja auch kaum zu toppen.

Nur vor diesem Hintergrund könnte man Invasion zunächst für einen müden Lost-Abklatsch halten, zumal hier konsequent auf Familienunterhaltung gesetzt wird: Es gibt niedliche Kinder, die ihren Eltern I love you zurufen, und es gibt den spleenigen und peinlich-lustigen Bruder, der als Blogger schon lange auf die UFO-Invasion wartet. Aber Invasion hat es faustdick hinter den Drehbüchern: Die Serie entwickelt sich dankenswert langsam - es dauert, bis man wirklich erkennt, was hier los ist.

Und das ist zunächst nicht viel: Irgendwie tauchen zu viele Bewohner von Homestead in den Everglades in Florida wieder auf, obwohl sie eigentlich in den Sümpfen ertrunken sein müssten. Doch da treiben komische orangefarbene Lichter ihr Unwesen, die mal vom Himmel fallen und mal aus dem Wasser kommen.

Der Sheriff des Ortes ist eine zwielichtige Person, zumal er mit der Ex-Frau von Russell, dem Parkranger zusammenlebt, dessen Frau wiederum als Reporterin versucht, die mysteriösen Vorkommnisse aufzuklären. Die beiden Patchworkfamilien sind Dreh- und Angelpunkt der Geschichten, und natürlich die Frage: Wer ist bereits verwandelt, und wer nicht? Dass dabei die Religiösen überwiegend als Idioten dargestellt werden, oder als Hybriden", die in der Kirche ihr Anderssein verarbeiten, ist ein weiterer Pluspunkt der Serie - die immerhin aus den schwer religiösen USA kommt. Toll ist auch, dass wir hier zahlreiche Bekannte aus anderen Serien wiedertreffen: Paul Raines aus 24 ist hier ein fieser Militär, Peggy aus Mad Men spielt eine völlig durchgeknallte Verwandelte, die mit zahlreichen orange leuchtenden Wesen schwanger ist. Wer auf hochwertige Serien wie Breaking Bad, Sons of Anarchy oder The Wire steht, kommt hier auf seine Kosten: Spannend bis zum Schluss, intelligente Dialoge und vor allem: Eine hochwertige HD-Optik. Unbedingt empfehlenswert. Mehr Staffeln sind aber auch nicht nötig.
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