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Moviemans Kommentar: Juan Carlos Fresnadillos Wer-hat-Angst-vorm-schwarzen-Mann-Erzählung überzeugt auf der visuellen Ebene. Die von den Kindern geschriebene Geschichte von "Schattengesicht" hebt sich stets durch dunkle Farben und düstere Räume von der restlichen Handlung ab und wird zunehmend real. Sobald die Nacht hereinbricht und die dunklen Nischen sich mehren, glaubt man in den Schatten Monster zu erahnen. Dies sorgt mitunter für leichtes Gänsehautfeeling. Der Kontrast zwischen sehr hellen Sequenzen, wie auf dem Gerüstbau (0:24:35) und den sehr dunklen Szenen (0:35:00) ist sauber gestaltet. Das Auge gewöhnt sich sehr schnell an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse und nimmt die gesamte Umgebung war. Gravierende Bildstörungen treten nicht nicht auf. Dank einer sehr guten Tiefenschärfe hängt der Zuschauer regelrecht mit dem Bauarbeiter (0:25:13) in schwindelerregender Höhe. Die Dialoge zwischen den einzelnen Personen fallen mitunter etwas leise aus und vermitteln dadurch bereits eine geheimnisvolle Stimmung. Das klare Mauzen der Katzen deutet bereits das kommende Unheil an. Ebenso sorgen die nachhallenden Schreie aus den bereits erlebten Situationen für ein ungutes Gefühl. Zum Ende des Films hin wird die Stimmung ruhiger, wodurch man sich genau wie die Hauptfiguren in einer schier ausweglosen Situation befindet. Die Kamera erweckt den Anschein, als ob man zwischenzeitlich den Blickwinkel des Monsters einnimmt und mit ihm gemeinsam auf seine Beute lauert. Dieser stetige Blickwechsel wird aber schnell langweilig und ermüdet. Knarrende Dielen und quietschende Türen sorgen für den stimmigen Raumeindruck, der für zusätzlichen Nervenkitzel sorgt. Bei den Extras findet man spannende Einblicke in die Produktion. Plakativ wird erläutert, wie der Regisseur mit Realität und Fiktion spielt und die übernatürlichen Elemente in seinen Film eingebaut hat. Nach oben hin wäre aber definitiv noch Luft für effektivere Extras gewesen. --movieman.de
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