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Vom Intranet zum Knowledge Management: Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen
 
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Vom Intranet zum Knowledge Management: Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen [Gebundene Ausgabe]

Martin Kuppinger , Michael Woywode
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Hanser Fachbuch (24. August 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446213988
  • ISBN-13: 978-3446213982
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.587.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Change X

In einem Unternehmen trat das Problem auf, dass ein großer Teil fehlerhafter Produkte produziert wurde, die aufwendig nachbearbeitet werden mussten. Sie stammten, wie man herausfand, alle von einer einzigen Maschine, die wenige Wochen vorher in Betrieb genommen worden war. Es stellte sich heraus, dass die Nachbearbeitungsabteilung das längst wusste: "Als wir die Mitarbeiter fragten, ob sie den Ingenieuren davon berichtet hätten, antworteten sie erstaunt: ‚Nein, das ist doch nicht Teil unserer Arbeit.'" Typisch Industriezeitalter. Niemand könnte es sich heute noch leisten, so mit Informationen umzugehen wie die Mitarbeiter in Kuppingers und Woywodes Beispiel. Heute wird ganz anders gearbeitet: Die Hierarchien sind flacher geworden, das Prinzip der Arbeitsteilung bröckelt, Projekte werden von Teams bearbeitet und viel mehr Menschen sind in Entscheidungen einbezogen. Doch die Art, wie im Unternehmen mit Wissen umgegangen wird, passt sich diesen Veränderungen vergleichsweise langsam an. Damit der horizontale und vertikale Wissenstransfer klappt, muss die Firma nicht nur eine geeignete technische Infrastruktur zur Verfügung stellen, sondern eine neue Unternehmenskultur schaffen. "Kultur des Knowledge Sharing", nennen es die Autoren.

Doch daran hapert es bisher. Viele Firmen trauen sich noch nicht so recht, ihre Informationsstruktur dezentraler zu machen, sie befürchten, dass Mitarbeiter an Informationen gelangen, die nicht für sie bestimmt sind. "Weg von der Abschottung", fordern die Autoren. Es lohne sich, den Mitarbeitern mehr Freiräume zu geben und den Informationsfluss an den richtigen Stellen zuzulassen. Richtiges Wissensmanagement könne beispielsweise helfen, den Wissens-Verlust zu begrenzen, wenn ein wichtiger Know-how-Träger die Stelle wechselt. Ein Intranet, das viele Firmen bereits haben, bietet gute Voraussetzungen für eine neue Informationskultur im Unternehmen. Doch ein Intranet allein macht noch kein funktionierendes Wissensmanagement: Oft sind die internen Netze nur entstanden, weil es gerade im Trend lag, so etwas einzurichten, eine echte Strategie steht nicht dahinter. Jeder kennt es: Viel zu oft sind solche Projekte "viel zu früh stehen geblieben" und stellen gerade mal Speisepläne, ISO-9000-Informationen und Unternehmensinformationen in Hochglanzoptik zur Verfügung. Informationen werden weiterhin zentralistisch verwaltet. Wer selbst etwas ins Intranet stellen will muss sich mit komplizierten Uploadprogrammen und Genehmigungsprozeduren herumschlagen. Zu allem Überfluss sind viele Intranets den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Die Autoren weisen den Weg, wie man Wissensmanagementsysteme ins Intranet integriert und seinem Unternehmen eine dezentralere Informationsstruktur gibt. Dabei setzen sie auf ihr "Organisationales IQ-Konzept", einer Weiterentwicklung traditioneller Wissensmanagementkonzepte. Dabei wird weniger die Wissensbasis eines Unternehmens bewertet als die Qualität der Prozesse und Strukturen, die für das Verarbeiten und Sammeln von Wissen wichtig sind. Vom Intranet zum Knowledge Management weist den Weg zu einer neuen "Denke" und gibt gleichzeitig Hilfestellung für die technische Umsetzung - das macht es zu einer gelungenen Mischung aus Sachbuch und Ratgeber. Für die Old Economy sollte es eigentlich Pflichtlektüre sein.

(c) changeX - Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft

Kurzbeschreibung


Knowledge Management als IT-Projekt
In einer Zeit des steigenden Angebotes und immer kürzerer Produktlebenszyklen ist Wissen zum elementaren Produktionsfaktor geworden. Knowledge- oder Wissenensmanagement - der schnelle Zugriff auf die richtigen Informationen - ist heute für ein Unternehmen überlebenswichtig.
Führungskräfte und Mitarbeiter geben Informationen preis, können aber auch aktiv auf Informationen zugreifen. Informationen sind demnach kein Machtpotential, sondern Erfolgsfaktor. Allerdings funktioniert diese Art von Management noch bei weitem nicht in jeder Führungs- und Unternehmenskultur.
Technologisch haben viele Unternehmen mit Intranets den ersten großen Schritt in Richtung Wissensmanagement bereits getan. Intranets ermöglichen den unternehmensweiten Zugang zu Informationen. Wichtige Werkzeuge wie Dokumentmanagement und Data Warehouse-Schnittstellen sind jedoch noch in Entwicklung oder nu r als Einzellösung verfügbar.
Der Autor beschreibt umfassend die Begriffe, Herausforderungen und Wege zum Knowledge Management. Er analysiert sowohl die methodischen und organisatorischen als auch die technischen Aspekte und veranschaulicht seine Aussagen mit Fallbeispielen aus der Praxis. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Überflüssiges Marketinggeschrei, 21. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vom Intranet zum Knowledge Management: Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen (Gebundene Ausgabe)
Würde dieses Buch umsonst verteilt, man könnte von einer aufwendigen Werbebroschüre des Unternehmens Synesis Inc., dessen Mitarbeiter einer der Autoren ist, sprechen. So handelt es sich jedoch um eine oberflächliche Abhandlung, die der Vielschichtigkeit des Themas nicht gerecht wird. Ein Buch, dass den Grossteil seiner Behauptungen auf die inzwischen vergangene, hohe Marktkapitalisierung der New Economy stützt, muss sich die Frage nach Seriösität gefallen lassen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Empfehenswertes Buch zum Thema Intranet und KM!, 21. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Vom Intranet zum Knowledge Management: Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen (Gebundene Ausgabe)
Bei der Aufarbeitung dieses aktuellen Themas "Vom Intranet zum Knowledge Management (KM)" haben die Autoren die Organisation als solche als Fokus genommen. Sie bedienen sich zunächst des interessanten Konzeptes des "Organisational IQ" um aufzuzeigen wie zum einen traditionelle und hierarchisch ausgelegte Organisationsformen verglichen mit vernetzten und flachen Strukturen in punkto "Informationskultur" differieren und welchen entscheidenden Einfluss dies beim Aufbau von Intranets und KM, sowie späterhin auf den Unternehmenserfolg im allgemeinen und die Wettbewerbsfähigkeit im besonderen haben wird.

In der Folge gehen die Diskussionen auf die zu erfüllenden Bedingungen und die Liste der kritischen Erfolgsfaktoren bei der erfolgreichen Einführung von Intranets und Knowledge Management ein.

Was dem Buch dann die Anerkennung als Referenzwerk zukommen lässt ist die unentwegte Betonung der Wichtigkeit der sozialen, menschlichen und kulturellen Dimension des Kontextes von Organisationen wenn es darum geht Intranets und KM erfolgreich 'wachsen' und 'evoluieren' zu lassen. Es wird klar, dass die eingeführten und verwendeten Neuen Technologien dann Resultate hervorbringen, wenn die Struktur die notwendige vorausgesetzte 'soziale und organisationelle' Reife vorweist.

Das Interessante an diesem gut lesbaren Buch und den ebenfalls für Laien nachvollziehbaren Diskussionen ist die Übereinstimmung mit gängigen praktischen Erfahrungen aus dem Bereich der Informationssysteme (IS). Auch hier fordert die Praxis der einseitig ausgerichteten und technologielastigen Einführung von Intranets eine Absage zu erteilen. Es wird vielmehr, und übereinstimmend mit diesem Buch die Notwendigkeit von modularem Vorgehen hervorgehoben bei dem auf das "Wachsen" und die "Evolution" von Systemen fokussiert wird.

Das Buch gibt eine ganze Menge an aktuellem Expertenwissen her. Entscheidungsträger finden hier Anhaltspunkte die ihnen helfen können sich zum Thema KM zu orientieren. Zum Abschluss der Buches wird auch ein Ausblick in die anstehenden technologischen Entwicklungen im Bereich des KM gemacht.

Ein sehr empfehlenswertes Buch zum Thema!

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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ..., 5. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Vom Intranet zum Knowledge Management: Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen (Gebundene Ausgabe)
Die Autoren wie ich vertreten den Standpunkt: „Der effiziente Umgang mit Informationen ist ein kritischer Erfolgsfaktor für Unternehmen". Es scheint so zu werden und zu sein, daß Wirtschaftsunternehmen mit kürzeren Produktzyklen nur dann im Wettbewerb bestehen, wenn es diesen gelingt, in effizienter Weise die Informationen für Entscheidungen aufzubereiten und redundante Arbeit im Unternehmen zu minimieren. Mir beschreiben die Autoren einen empirisch fundierten Ansatz für die Analyse der Schwachstellen des Informations- und Wissensmanagements in Unternehmen. Mir werden auch Ansätze für den Schritt vom Intranet hin zum Knowledge-Network, in dem mit Informationen sehr viel effizienter als bisher umgegangen wird, vorgestellt und beschrieben. Als Basis verwenden diese Autoren Konzepte, die von IT-Networks entwickelt wurden. Mir wird deutlich, wie sehr sich die Autoren bewußt sind, daß noch immer technische Bausteine fehlen, um optimale Lösungen des Wissensmanagements umzusetzen. Allerdings gibt es auch schon Elemente, um Wege hin zu einem Knowledge-Network zu gehen, Wissensmanagement zur Realität werden zu lassen und damit die Entscheidungsqualität in Unternehmen zu verbessern. Ich bin inzwischen überzeugt, daß Wissensmanagement im Fluß ist. Von der ersten Seite an wird mir durch die Autoren und deren Aussagen deutlich, was Knowledge-Management bedeutet: Kurzfristig und gezielt auf die wichtigsten Informationen zugreifen und diese nutzen. Ich sehe mich in der Lage, die erforderlichen Entscheidungen gezielt zu treffen. Mir ist jetzt bewußt, wie Wissen in High-IQ-Unternehmen zu managen ist, wie Wissen effizient gesammelt und genutzt werden kann. Diese Veröffentlichung ist zugleich der Einsteiger in eine echte Informationskultur. Der besondere Wert dieser Veröffentlichung liegt für mich darin, daß diese Autoren methodische, organisatorische und technische Aspekte des Knowledge-Managements analysieren und ihre gewichteten Aussagen mit Praxisbeispielen veranschaulichen.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Dimensionen des Organizational IQ - Konzept des Organizational IQ - Organizational IQ: Knowledge, Management und Informationstechnologie - Die wichtigsten technologischen Entwicklungsbereiche

Für die erew-BIBLIO-KOM: Dr. Karl-J. Kluge

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