Die 1998 gegründeten Ram-Zet machen wahrlich keine einfache Musik. Auf ihrem dritten Album "Intra" ballert man unterstützt durch den fetten Sound von Daniel Bergstrand eine Art Progressive-Death-Gothic-Metal auf die Hörer.
Auf der einen Seite hat man den melancholischen Gesang von Sängerin Finx, welche von Keyboards und der Violine von Backgroundsängerin Sareeta unterstützt wird. Wenn sie sing ist es purer Gothic Metal. Sobald Bandgründer, Gitarrist und Sänger Zet seine Krächzstimme einbringt wird die Musik sperriger, technischer und abgedrehter. Ein Wechselspiel der Gefühle und ein anspruchsvolles Hörvergnügen bieten somit Ram-Zet. Kein Metal für die Mehrheit, da das Ganze wirklich zu sperrig und unkommerziell ist. Manchmal kommen mir Songabschnitte zu konstruiert und gewollt abgefahren rüber. Ruhepausen wie das atmosphärische, instrumentale passend betitelte Zwischenspiel "Peace" sind nicht verkehrt und ebenso wie andere Verschnaufpausen wichtig für den Hörgenuss.
Freunde von Darkane, Devin Townsend, Nevermore und des Gothic Metals sind bei "Intra" an der richtigen Adresse!