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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Toller Film, durchwachsene DVD!, 12. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Into the Mirror (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Ein super Horrorfilm aus Korea wird uns hier präsentiert. Zuerst war ich ja etwas skeptisch. Sollte das etwa wieder so ein unerträglich langsam inszenierter Korea-Langweiler wie Whispering Corridors oder Memento Mori werden? Oder ein seichter Japan-Horror-Abklatsch? Oder gar der Versuch, Hollywood-Klassiker zu imitieren? Um es vorweg zu nehmen: Into the Mirror hat von allem ein wenig. Aber die Mischung ist hier unglaublich gut gelungen und bietet mit dem perspektivlosen Sicherheitschef Yeong-min als Hauptfigur eine echte Identifikationsfigur zum Mitleiden! Der Film lässt sich nicht in eine Horrorschublade stecken. Ein wenig RING, ein wenig SIXTH SENSE, ein wenig Serienkiller-Standard, ein wenig HK-Horror aka HAUNTED OFFICE und fertig ist Into the Mirror. Im Gegensatz zu z.B. Ring ist der Film nicht darauf aus, dem Zuschauer einen Schock nach dem anderen aufzutischen. Die Schockelemente sind vielmehr in eine sehr gute Kriminalstory eingebettet, die sich stetig und nicht schlagartig auflöst, einige Wendungen parat hat, und den Schauspielern viel Raum zu guten Leistungen bietet. Vielleicht auch deshalb erreichen die Schocks nicht ganz den Adrenalin-Faktor der Japan-Produktionen. Überraschenderweise hat man bei vielen Szenen auf CGI-Effekte verzichtet und nahm statt dessen Doubles für die Spiegelszenen. Das funktioniert ganz gut, auch wenn man bei genauem Hinsehen Ab und Zu eine gewisse Bewegungsasynchronität feststellen kann. Die DVD von e-m-s bietet zwar guten Sound und viele Extras, das Bild ist aber wie so oft bei diesem Label höchstens Durchschnitt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Intelligenter Horror aus Korea, 24. Juli 2005
"Into the mirror" stellt einen interessanten Genre-Mix aus Horror- und Kriminalfilm dar, der auf intelligente Art und Weise für Grusel und Spannung sorgt. Schon die Eingangssequenz läßt einem die Haare zu Berge stehen: Die Angestellte eines Kaufhauses läßt nach Dienstschluß ein kurioses Rollschneidegerät mitgehen und wird wenig später damit im Aufzug von ihrem eigenen Spiegelbild getötet. Dies ist der Auftakt zu einer Mordserie, die sowohl dem Sicherheitschef des Kaufhauses als auch dem ermittelnden Kommissar diverse Rätsel aufgibt. Schnell wird deutlich, daß die führenden Angestellten des Konsumtempels "Dreck am Stecken haben" und offenbar einem Rachefeldzug zum Opfer fallen. Die Frage ist: Ist der Täter eine lebende Person oder kommt er aus dem Jenseits? Die Antwort ist buchstäblich in der Spiegelwelt zu finden, besteht doch das Kaufhaus selbst zu einem Großteil aus Spiegeln... Der Film fasziniert auch auf der formalen Ebene durch seine brilliante Kameraführung, die den Spiegel aus allen möglichen Perspektiven zeigt und zum allgegenwärtigen Mittelpunkt des Filmes macht. Man beginnt seinen eigenen Augen zu mißtrauen, Täuschung bestimmt die Szene. Wer nun einen temporeichen Sckocker erwartet, wird freilich enttäuscht werden. Der Film ist sehr ruhig inszeniert und die Hauptfiguren und ihre Geschichte wird sehr ausführlich dargestellt, liegt hier doch der Schlüssel zum Verständnis des Films. Leider verrät weder die DVD-Hülle noch Vor- oder Abspann (nur in koreanischer Schrift), wie Regisseur und Schauspieler heißen. Man erfährt lediglich, daß wir es mit Yu Ji-Tae aus "Oldboy" zu tun haben. Insgesamt ist der Film ein besonders gelungenes Beispiel für die Überlegenheit des asiatischen Horrorfilms gegenüber den vielen seelenlosen Hollywoodprodukten dieses Genres.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solides Machwerk Made in Korea, 22. August 2006
Zugegebenermaßen bin ich kein ausgesprochener Kenner des koreanischen Kinos, vielmehr ein Fan des asiatischen Thriller-/Suspense-/Horror-Kinos. Hierbei sind mir vor allem japanische Leckerbissen dieses Genres bekannt (der einzige koreanische Film, den ich gesehen habe, ist "Seom- Die Insel"). Von dieser Warte aus werde ich "Into the Mirror" bewerten. Zum Inhalt: Vor der Wiedereröffnung eines exklusiven Mega-Stores ereignen sich in eben diesem mysteriöse Todesfälle. Die Körper der Zutodegekommenen befinden sich alle in der Nähe von Spiegeln. Ein Security-Angestellter mit tragisch gescheiterter Polizeivergangenheit geht trotz einiger Widerstände seiner Umwelt der Sache nach. Was hat es mit den Spiegeln auf sich? Er schaut buchstäblich hinter den Spiegel, findet dort seine alten "Dämonen", einige schmutzige Geheimnisse des Kaufhauses und Vieles mehr... Dies ist eine raffinierte, mit einem nicht allzu aufdringlichen Psi-Faktor versehene Kriminal-Story. Sie ist von der Entwicklung der Dinge her recht gewunden (wenn auch facettenarm)und alles andere als abgedroschen insziniert. Vor allem: Zu keinem Zeitpunkt begegnet man irgendwelchen seltsamen Gestalten, Symbolen oder Abartigkeiten. Ganz im Gegenteil: Die Atmosphäre und das Setting dieses Films sind ausgesprochen steril und fast frei von Skurrilem. Dennoch kommt sie ohne diese Details ganz gut aus! Im Zentrum steht die Story an sich... Ein großer Pluspunkt ist auch die relative Unvorhersagbarkeit des Hintergrundes und des Plots, sowie das großartig überraschende Ende. Einen Stern Abzug gibt es für einige unnötige Längen, sowie für das fast vollständige Fehlen des Markanten und Eigensinnigen, gerade in atmosphärischer und visueller Hinsicht. Auch ist die Story, wenn auch an sich spannend und unvorhersehbar, relativ arm an Facetten, Ecken, Winkeln und Kanten. Insgesamt hätte ich "Into the Mirror" gerne dreieinhalb Sterne gegeben, habe aber notwendigerweise auf vier aufgerundet. Für Hollywood-gewohnte Cineasten aber wird der Film einen überraschenden und unvergesslichen Genuss bereithalten. Insgesamt: Empfehlenswert mit einigen Einschränkungen für den Asia-Suspense-Fan.
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