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Völlig unbeeindruckt von aktuellen Trends und Hypes gehen die fünf Engländer ihren Weg und zelebrieren die reine Metal-Lehre mit einer Frische, die ihnen viele Kritiker nach 30 Jahren nicht mehr zugetraut haben dürften. Die kompositorische Klasse von Scheiben wie Wheels Of Steel, Strong Arm Of The Law, Crusader oder Solid Ball Of Rock bleibt zwar unerreicht, im direkten Vergleich mit den meisten Vertretern der jüngeren True-Metal-Generation haben Saxon aber nach wie vor die Nase vorn. Ihre Riffs sind nur selten austauschbare Stangenware, die Arrangements der epischeren Songs wurden sorgfältig montiert, und mit "Battalions Of Steel" gelingt der Band sogar ein exzellenter Hit, der das Zeug dazu hat, sich langfristig im Live-Programm zu etablieren. Zum alten Eisen gehören Saxon mit Into The Labyrinth noch lange nicht. - Michael Rensen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unerwartet stark,
Von
Rezension bezieht sich auf: Into the Labyrinth (Audio CD)
Saxon hatten ihre größte Zeit Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als sie im Zuge der NWOBHM Hammerscheiben wie "Wheels Of Steel" und "Strong Arm Of The Law" veröffentlichten. Mitte der Dekade versank die Band in der Bedeutungslosigkeit, um 1990 mit "Solid Ball Of Rock" ein überraschendes Comeback zu feiern. Seitdem liefert die Band trotz mehrerer Besetzungswechsel bis auf wenige kleinere Durchhänger erstaunlich starke Platten ab. Das neueste Werk "Into The Labyrinth" macht da keine Ausnahme, im Gegenteil. Hartgesottene Metal-Fans mögen es vielleicht bedauern, dass die Scheibe nicht mehr ganz so heftig reinknallt, wie seit "Metalhead" gewohnt. Mir dagegen gefällt die kleine Rückbesinnung auf die Hardrock-Wurzeln außerordentlich gut. Besonders "Battalions Of Steel" erinnert mich ungemein an die Heldentaten der Siebziger, stark gespielt und stark gesungen. Auch sonst regiert eher Rock als Metal, sogar einen Blues findet man (wenn auch heavy gespielt).Natürlich gibt es - wie immer bei Saxon - auch eher Belangloses("Hellcat") und scheinbar oft Gehörtes ("Demon Sweeny Todd"), die als Höchstwertungsbremser fungieren. Dennoch meine ich ist "Into The Labyrinth" einer der stärksten Saxon-Scheiben überhaupt geworden. Das hätte ich den alten Kämpen so nicht mehr zugetraut. Respekt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Kreuzritter des Heavy Metal,
Von
Rezension bezieht sich auf: Into the Labyrinth Ltd.Edition (Pal) (Audio CD)
Bereits im Januar 2009 erschien "Into The Labyrinth" und wurde wieder von Biff Byford (Vocals), Paul Quinn und Doug Scaratt (Guitars), Nibbs Carter (Bass) und Nigel Glockler (Drums) eingespielt, die wohl beste Besetzung der Gruppe überhaupt. Das 19. Studioalbum von Saxon wurde wieder von Charlie Bauerfeind produziert."Into The Labyrinth" ist nicht so düster wie der Vorgänger "The Inner Sanctum", "Labyrinth" ist typischer für Saxon mit bietet mit den Songs `Battilions of steel`, `Live to rock` und `Valley of the kings` drei absolute Kracher, wie sie nur von den Kreuzrittern kommen können. Heavy Metal as its best. Mit `Demon Sweeney Todd` und `Hell cat` sind auch zwei richtig schnelle Songs am Start, wobei mir `Hell cat` irgendwie nicht besonders gefällt. Der Refrain ist schon sehr `komisch`. Überhaupt schwächelt das Album in der 2. Hälfte ein wenig. Auch das bereits von der "Killing Ground" von 2001 bekannte `Coming home` in der Bottleneck Version kann mich nicht überzeugen. Trotzdem ist das Album sehr gelungen, die Gruppe um Tante Biff liefert somit seit "Dogs Of War" (1995) bzw. dem Nachfolger "Unleash The Beast" (1997) nur erstklassiges Material ab. Hut ab vor der Leistung der Gruppe. Sehr starke 4 Sterne für das "Labyrinth". Play it loud! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Immer das Gleiche...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Into the Labyrinth (Audio CD)
mit Biffs Sachsen! Seit "Forever free" weigern sich die britischen NWobHM-Urgesteine konstant, ein schwaches Album abzuliefern und zementieren damit ihren Status als feste, kaum wegzudenkende Größe im Hardrock- und Metal-Zirkus. Dennoch: Nuancen verändern sich bisweilen schon im Sound von Saxon, aber nie schießt man über das Ziel hinaus: So wirkt der bombastische Opener (nebenbei bemerkt: ein Hammer vor dem Herren!) "Battalions of Steel" ein wenig wie eingängige Nightwish mit Saxon-Gesang; die hier äußerst songdienlich eingesetzten Chöre im Hintergrund finden sich - wenn auch nicht in ganz so starker Form - später in "Valley of the Kings" noch einmal wieder - das soll's denn aber auch (erstmal) an unüblich anmutenden, aber durchaus gelungenen Experimenten gewesen sein. Der Rest ist Saxon wie man Saxon kennt: mal im D-Zug unterwegs ("Demon Sweeny Todd"), mal mit stampfenden Rockern am Start ("Slow Lane Blues"), dann wieder auf Tuchfühlung mit hardrockenden Klängen aus Down-Under ("Live to rock"), bisweilen gar leicht thrashig angehaucht und somit auch etwas gewöhnungsbedürftig ("Crime of Passion" - sowas passt dann aber doch eher zu den Kollegen von Annihilator), zum Ende hin zunächst angenehm hymnisch ("Come Rock of Ages"), ehe man mit der Bottleneck-Version von "Coming home" (Original auf "Killing Ground") noch einmal in die Trickkiste der eher Saxon-unüblichen Sounds greift. Hierbei ist anzumerken: Das Stück funktioniert gut, weil es einen interessanten Kontrast zum Rest der Scheibe bietet (und neben "Voice" die einzige eher ruhige bis balladeske Seite von Saxon offenbart), ob indes ein ganzes Album in dieser Form (wie von Biff angekündigt) sinnvoll ist, sei infrage gestellt. Zum guten Schluss: warum keine 5 Punkte? Klare Antwort: Mit "Hellcat" und "Protect yourselves" haben sich wieder zwei "Füller" eingeschlichen, die beim durchgängigen Hören von "Into the Labyrinth" den Griff zur Skip-Taste leider doch nötig machen. Dieses aber nun wirklich zu verschmerzende Manko verhindert somit die Höchstpunktzahl, läßt aber letztlich dennoch keine größeren Kratzer am Edelmetall der Veteranen zurück und so fügt sich "ItL" nahtlos in eine Reihe unverzichtbarer Saxon-Perlen ein!
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