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Moviemans Kommentar zur DVD: Leider bilden sich nicht nur unter Wasser zahlreiche Artefakte wie Flimmern, Moirés, Streifen oder Raster. Auch auf dem Trockenen lassen sich diese Probleme verzeichnen. Ansonsten ist das Bild erstaunlich klar, besonders was Rauschen angeht. Farblich bieten sich brillant leuchtende Ansichten. Der Ton gestaltet sich ebenso gut und lässt kaum Wünsche offen. Bonustechnisch können zwar Kommentar und kommentierte Extraszenen überzeugen, der Informationsgehalt des Making Ofs reduziert sich aber hauptsächlich auf Schönheit von Drehort, Wetter und Schauspielerinnen.
Bild: Wenn auch praktisch permanent Artefakte (Raster an Kopf, 00:42:57 oder Bikini, 00:23:34) verzeichnet werden können, bleibt das Bild doch sonst sehr klar. Unter Wasser bieten bunte Bikinis aber eine willkommene Angriffsfläche für Kompressionsschwierigkeiten (Streifen auf Bikini unter Wasser, 00:13:07). Dabei bieten sich vor allem farblich wunderbar leuchtende Töne, die im grellen Sonnenlicht nicht überstrahlen, sondern wirklich brillant wie satt das Auge befriedigen und die gesamte Farbpalette vital bedienen. Auch die Schärfe passt sich dem an. Im Detail (Flasche, 00:15:35) ist sie hervorragend, während der Unterwasseraufnahmen gar atemberaubend. Auf Distanz hingegen zeigen sich weniger gute Schärfewerte, die auch gerne von den häufig vorkommenden Artefakten eingetrübt werden. Die Kontraste sind zwar recht hart angelegt aber aufgrund der guten Lichtverhältnisse stört das kaum. Selbst im Dunkeln ergeben sich zahlreiche Schwarzfacetten. Rauschen kann nicht verzeichnet werden. Das Bild bleibt dies betreffend stets überaus klar.
Ton: Deutscher wie englischer DD 5.1-Ton sind in allen Belangen gleichermaßen gut voluminiert sowie kräftig und weiträumig ausgestattet. Raumdynamisch tut sich einiges. Boote rauschen wie Wellen oder Wasserblasen deftig und motiviert durch alle Kanäle und bedienen sich größtmöglicher Tiefe (Motorboot von unten, 00:48:35). Dabei hallen kraftvolle Effekte mit großer Vitalität im Raum nach. Im Original kommt die Kulisse einen Tick weiträumiger und etwas stärker voluminiert an als in der deutschen Version, was aber eher an der Synchronisation hängt, die auf der Raumatmosphäre und nicht innerhalb dieser liegt. Insgesamt ergibt sich aber eine schöne, akustische Leistung.
Extras: Die Disc bietet neben einem Audiokommentar des Regisseurs noch andere, ebenfalls untertitelte Extras. So erzählt das Making Of "Tauch ein in >Into the Blue --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Gedreht inmitten von luxuriösen Augenreizen auf den Bahamas und in Florida, ist 'Into the Blue' die moderne, verjüngte Antwort auf Jacqueline Bissets T-Shirt-Klassiker 'Die Tiefe'. Mit dieser Schatzsuche begann 1977 die Karriere von Peter Guber, der wohl nicht zufällig auch bei Stockwells Film zum Produzententeam gehört. Zwischen der Hawaii-Surfshow 'Blue Crush' und seinem nächsten Film 'Turistas', der im brasilianischen Regenwald spielt, positioniert sich 'Into the Blue' als Mittelteil einer Art Tourismus-Trilogie Stockwells, die attraktiven Hollywoodnachwuchs an exotischen Schauplätzen Abenteuer erleben lässt. 'Sin City'-Bewohnerin Jessica Alba und 'The Fast and the Furious'-Pilot Paul Walker verkörpern ein abgebranntes, aber glückliches Paar, das unerwartet die Chance auf Spontan-Wohlstand erhält. Als Walkers Kumpel Bryce (gewohnter Hitzkopf: Scott Caan) mit seiner Tages-Eroberung Amanda (Ashley Scott) im Schlepptau zum Besuch eintrifft, taucht das Quartett in die karibische Wasserwelt ab. Dort entdeckt es Überreste eines legendären versunkenen Goldschiffs und in unmittelbarer Umgebung ein abgestürztes Flugzeug, in dem sich Kokainpakete stapeln. Natürlich gibt es einen örtlichen Drogenbaron, der schon längst nach seinem vermissten Transport sucht und dabei vielleicht auch den unschätzbar wertvollen Goldschatz finden könnte. Angesichts dieser Gefahr am azurblauen Horizont heißt es, unter dem Radar des Gangsters zu bleiben. Die Vernunftfraktion mit Alba und Walker hält sich daran, das andere Paar, eine Koalition von Dummheit und Verdorbenheit, aber nicht. Um die teure Bergung des Schiffwracks finanzieren zu können, bieten Bryce und Amanda das Koks einem Dealer an und lösen damit eine Katastrophe aus. In der Folge wird das Tauchquartett von den Gangstern unter Druck gesetzt, eine Figur von einem Hai abrupt in die Pathologie befördert und das Inselparadies von einem Machtkampf erschüttert, in den auch Cops und ein alter Bekannter Walkers verstrickt sind. Autor Matt Johnson schrieb zuletzt 'Hart am Limit' und sein neues Drehbuch ist das auch. Trotzdem trübt das limitiert inspirierte Skript das Vergnügen an diesem Film nie, der fast ausschließlich von seinen beträchtlichen visuellen Reizen lebt. Stockwells Kamera ist immer auf Dekollete- oder Pobackenhöhe, klebt an den Paradekörpern von Alba, Walker und Scott, taucht aber auch zu verblüffenden, sehr realistisch wirkenden Unterwassersequenzen und Hai-Kontakten ab, die man so noch nicht gesehen hat. Abenteuerliches Augenkino ohne Actionexzesse, das einmal nicht Kopf-, sondern Fernweh produziert. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Aber da nun so viel auf dem Spiel steht, wird ihre Verschwiegenheit einer harten Prüfung unterzogen. Verborgene Gefahren lauern an jeder Ecke, so dass die Jäger plötzlich zu den Gejagten