Intime Fremde 2003 CC

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Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna (Sandrine Bonnaire) dem Steuerberater William Faber (Fabrice Luchini) ihre Eheprobleme an. Da ihm ihre Nöte sehr zu Herzen gehen und er ihre Geständnisse auch aufregend findet, bringt er es nicht fertig, ihr die Wahrheit zu sagen - dass er keineswegs der Psychotherapeut ist, für den Anna ihn hält. Im Laufe der Zeit stellt sich zwischen ihm und der jungen Frau ein seltsames Ritual ein, das von Termin zu Termin und mit jedem Geständnis ein engeres Band zwischen ihnen webt. Jedes Mal ist William aufs Neue bewegt - fasziniert erfährt er Geheimnisse, die jede Frau für sich behalten würde und die außer ihm nie jemand erfahren wird. Aber wer ist Anna wirklich? Und durchschaut sie sein Spiel tatsächlich nicht? Regisseur Patrice Leconte, bekannt durch "Der Mann der Friseuse" und "Das Mädchen auf der Brücke", kleidet seine provokante Liebesgeschichte in das Gewand eines spannenden Thrillers. Mit Hitchcock'schem Suspense und Elementen des klassischen Hollywood-Melodrams gelingt Leconte ein Meisterwerk, das die üblichen Themen moderner Beziehungsgeschichten - Lust, Angst, Obsessionen, Geheimnisse, Missverständnisse, Entwicklungen - zu einem verspielten Thriller verknüpft

Darsteller:
Isabelle Petit, Anne Brochet
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK without_age_limitation
Laufzeit 1 Stunde 40 Minuten
Darsteller Isabelle Petit, Anne Brochet, Sandrine Bonnaire, Michel Duchaussoy, Fabrice Luchini, Gilbert Melki
Regisseur Patrice Leconte
Genres Drama
Studio KNM Home Entertainment GmbH
Veröffentlichungsdatum Derzeit nicht verfügbar
Sprache Deutsch, Französisch
Untertitel Deutsch
Originaltitel Confidences trop intimes

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
5 Sterne
6
4 Sterne
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Alle 11 Kundenrezensionen anzeigen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

57 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges am 10. September 2006
Format: DVD
Es ist schon nach Feierabend, das Personal ist gegangen und der Steuerberater Fabrice Luchini will gerade seine Kanzlei verlassen. Eine attraktive Frau steht ihm gegenüber, entschuldigt sich für ihr Zuspätkommen und bittet darum ihr Anliegen vortragen zu dürfen. Eigentlich wollte sie zu dem Psychologen eine Tür weiter, doch das große Mietshaus mit den vielen Etagen und ihre Eile führten wohl zu der Verwechslung.

Im Büro des Steuerberaters sieht es auch ein wenig so aus wie bei einem Psychologen, zumindest hat er die passende Couch. Beide sind sich fremd und man tastet sich so langsam an die Sache heran. Schon bald entdeckt Fabrice den Irrtum, aber irgendwie ist er von der Frau und ihrem Anliegen eingenommen und klärt den Sachverhalt nicht auf. Dies mag auch daran liegen, dass sie sehr plötzlich die Sitzung abbricht, allerdings mit dem Versprechen nächste Woche wieder zu kommen.

Erst in der dritten Sitzung kommt es zur Aussprache über die Verwechslung, aber das Vertrauensverhältnis ist bereits so weit gediehen, das die Treffen/Sitzungen fortgesetzt werden. Die Ehekrise der Frau wird durch ihren Fortgang beendet. Aber Fabrice hat sich verliebt und sucht sie an ihrem neuen Wohnort noch einmal auf.

Die Verwechslung der Bürotür gleich zu Anfang schafft eine eigenwillige Spannung, die über den ganzen Film anhält, weil hier etwas geschieht, was eigentlich nebenan geschehen sollte. Zwischendurch holt sich Fabrice dann auch nebenan bei seinem Psychologennachbarn, ein Prachtexemplar seines Standes, so wie man sich den alten Freud vorstellt, den Rat des Experten. Das schafft die notwendige Prise Humor. Thrillerartige Züge entstehen durch die Besuche des Mannes seiner Mandantin, der den Verlust seiner Frau vorausahnt.

Ein spannender humorvoller Film, der mit guten Dialogen und feinen Überraschungen dem Zuschauer gutes französisches Kino bietet.
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Herweg am 7. August 2007
Format: DVD
Anna (Sandrine Bonnaire) verwechselt eine Tür und landet statt bei ihrem Psychotherapeuten im Büro des Steuerberaters William (Fabrice Luchini), dem sie von ihren Eheproblemen erzählt. Zwar klärt sich das Missverständnis bald auf, aber Anna hat Vertrauen gefunden in den schüchternen William, der ihr gebannt zuhört und sich alsbald in Anna verliebt.

Kammerspielartig ist diese ungewöhnliche Zweierbeziehung erzählt, die meisten Szenen spielen sich im kleinen Büro des Steuerberaters ab. Die beiden Hauptdarsteller und ihre innere Spannung zwischen Geheimnis und Vetrauen stehen im Mittelpunkt. Dieser Prämisse folgt die Inszenierung: Großaufnahmen in dunkler Beleuchtung, Annas effektvoll glimmende Zigaretten, auf das Notwendigste reduzierte Außenaufnahmen. Und immer steht die Frage im Raum: Erzählt Anna William eine wahre Geschichte? Hat sie das Zusammentreffen inszeniert? Ist William eine Marionette in ihrem Spiel?

Die beiden Hauptdarsteller brillieren in ihren Rollen:
Sandine Bonnaire ist als unduchschaubare Fremde die Idealbesetzung. Das wachsende Vertrauensverhältnis zu William spiegelt sich in ihrem Verhalten und vor allem in ihrem Gesicht wieder, von zunächst verschlossen und verletzt bis zu strahlend-selbstbewusst. Diese Metamorphose spielt sie glänzend.
Auch Fabrice Luchini verwandelt sich vom verklemmten Bürokraten zum von Anna faszinierten Mann. Er entdeckt das Leben, nimmt es in die Hand, und das nimmt man ihm jederzeit ab. Höhepunkt ist natürlich sein glücklich-einsamer Tanz zu "In the Midnight Hour".

Fazit: Ausgezeichnete Hauptdarsteller und faszinierende Dialoge machen diesen Film nicht nur für Fans des französischen Films sehenswert.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius am 13. August 2008
Format: DVD
Komödien leben von Verwechslungen. Gleich zu Beginn wird die Tür verwechselt, aber eine Komödie wird daraus nicht.

Zwei, die sich zufällig treffen ( ein wenig unwahrscheinlich) und miteinander nah werden,immer näher, ohne sich körperlich zu exponieren. Sie finden Interesse aneinander. Mittels dieses "Schmierstoffs" finden sie zu ihren eigenen Wünschen, Träumen.

Beide streifen ihre Vergangenheit ab,finden zu anderen Teilen ihres Seins durch die Freude aneinander.

Sie,Anna, löst sich von ihrem Mann, der sie auf verschiedene Weise beengt.
Er,William, löst sich aus der Fessel seiner Herkunft, überwindet seine Bindung an die vorgegebenen Strukturen.

Auch das Ambiente ändert sich gründlich. Die Praxis, in langen, unwirtlichem Gang erreichbar, wird zu einer lichten, grosszügigen, sonnendurchfluteten Raum im Süden.

Der Film ist sehr dezent.Keine Gewalt,kein Sex. Das Ende ist alles andere als ein zwanghafte happy-end. Es ist die logische Entwicklung der Bedürfnisse zweier Menschen. Angesichts der Überfülle von Filmen mit unglaubwürdig-schlechtem Finale ist dies sehr positiv zu bewerten.

Sandrine Bonnaire und Fabrice Luchini spielen grossartig. Die Bonnaire mit einer Vielfalt von Facetten einer scheinbar geheimnisvollen Frau, Luchini als ein immer Wollender, aber immer Gehemmter- gekonnt.

Ein ruhiges Kammerspiel.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martino am 9. September 2008
Format: DVD
Anna (Sandrine Bonnaire) - mit ihrer Ehe unzufrieden und in einer Sinnkrise - verwechselt auf dem Weg zu ihrer Erstkonsultation mit einem Psychoanalytiker wieder einmal links und rechts und gerät so in das Büro des Steuerberaters William Faber (Fabrice Luchini)auf der anderen Seite eines in dieser Szene düsteren und trotz seiner Schlichtheit geheimnisvollen Flurs. Schon in dieser Szene deutet sich eine besondere Stärke des Films an: der geschickte und durchgängig Bezug zwischen den Stimmungen der Protagonisten und den Ausleuchtungen des Raumes. Ähnliches gilt für die Musik, die nicht eklektizistisch von Szene zu Szene ausgewählt ist, sondern ebenso den gesamten Film in einen Guss bringt, weil weitestgehend ein Musikthema mit diversen Variationen vorherrscht. Ruhe in der Kameraführung und in den Schnitten sowie durchdachte harmonische Gestaltung der Filmmusik sind zwei Charakteristika des französischen Films, die insbesondere Patrice Leconte meisterlich beherrscht. Der Film erscheint als logische Fortsetzung des Theaters, und in der Tat könnte man sich diesen Film auch durchaus als Bühnenstück vorstellen.

Zurück zur Handlung: William ist von Anna fasziniert und schüchtern-verklemmt zugleich - er klärt die Situation nicht auf lässt sich von Anna ein weiteres Treffen vereinbaren, ohne zu wagen an dieser Stelle das Missverständnis aufzuklären.
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