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Intimacy (Limited Edition mit Bonus Tracks) [Limited Edition]

Bloc Party Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Endlich ist es soweit: Der dritte Longplayer des Londoner Quartetts Bloc Party ist fertig und hört auf den Namen “Intimacy”. Der von Paul Epworth (Silent Alarm) und Jacknife Lee (A Weekend in the City) produzierte Longplayer wurde in Kent und London aufgenommen und von Alan Moulder abgemischt. Einige der elf Songs zeigen Bloc Party von ihrer experimentellsten Seite, während andere nahtlos an klassische Bloc Party-Nummern wie “Helicopter”, “Banquet” und “So Here We Are” anknüpfen. Darunter auch die brandneue Single "Talons". Und noch eine gute Nachricht für Fans: Bloc Party werden im 1. Quartal 2009 für fünf Daten nach Deutschland auf Tour kommen. Die genauen Termine werden in Kürze veröffentlicht.

motor.de

Bloc Party haben schon mit ihrem letzten Album "A Weekend in the City" gezeigt, dass sie keine durchschnittliche Indie-Band sind. Was in Form ihrer Single "Prayer" etwas sperrig daherkam, entpuppte sich binnen kürzester Zeit als nachhaltiger Ohrwurm und Dancefloor-Knaller. Und auch bei ihrem dritten Longplayer "Intimacy" beweisen sie Mut zum Experimentellen, was den melodienverwöhnten Hörer zunächst abschrecken dürfte, aber mit ein bisschen Durchhaltevermögen nach gewisser Zeit umso mehr überzeugt und packt.
Es scheint, als ob Bloc Party geradezu die Erwartungshaltung ihrer Fangemeinde brechen wollten, wenn Kele im Opener "Ares" singt: "War war war war / I Want to declare a war / My fist breaks your porcelain nose [...] Keep the past the future is ours". Die Jungs sind zukunftsorientiert, keine Frage. Auch wenn sich auf dem Album ein paar Stücke finden, die an die alten Zeiten anknüpfen ("Halo", "One Month Off"), ist die Scheibe eine konsequente musikalische Weiterentwicklung der Band.

Getanzt wird diesmal zu dem Sound der Sirenen ("Ares"), zu einem ganzen Streicher- und Bläser-Orchester ("Mercury"), rauem Elektro-Gefrickel ("Trojan Horse") und sogar zu mächtigen Kirchen-Chören ("Zephyrus") - hier hat man das Gefühl sich innerhalb furchteinflößenden, sakralen Gemäuer zu befinden. Und auch sonst ist eine starke Affinität zu religiösen Themen zu erkennen, was schon alleine aufgrund der Titel deutlich auffällt, die auf Götter aus der griechischen Mythologie verweisen.

In "Better Than Heaven" wird sogar auf eine konkrete Bibelstelle hingewiesen. Schlägt man den ersten Brief an die Korinther (15:22) nach, so heißt es: "Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden." Okay, die Auferstehungsgeschichte kurzerhand in einen Song zu packen ist ziemlich weit ausgeholt, aber es passt irgendwie trotzdem gut zu der ganzen Wucht, mit der die Platte produziert wurde.

Die Regler haben die bereits bekannten Produzenten Paul Epworth ("Silent Alarm") und Jacknife Lee ("A Weekend in the City") bedient. Die beiden und ihre Jünger haben sich offensichtlich vorgenommen die Indie-Szene in Punkto "Mut zum Größenwahn" auf eine sympathische Weise zu missionieren. Es ist ihnen gelungen.

Marta Marszewski

kulturnews.de

Am Anfang steht die Unberechenbarkeitserklärung: Bloc Party eröffnen ihr drittes Album mit dem krachigen "Ares" und klingen wie eine Kreuzung aus Beastie Boys und Prodigy. Spätestens ab dem dritten Song liefern sie zwar wieder die geforderten Hymnen, doch nie waren sie experimenteller und elektronischer. "Intimacy" klingt wie eine Mischung der ersten beiden Platten, was natürlich nicht zuletzt daran liegt, dass die beiden ehemaligen Produzenten Paul Epworth und Jacknife Lee zu gleichen Teilen für den dritten Streich verantwortlich sind. Hinzu kommen Mut und verbesserte Songschreiberfähigkeiten - was vielleicht auch der Grund dafür ist, weshalb diesmal Überhits à la "Banquet" und "Hunting for Witches" fehlen. Textlich gibt es eine noch radikalere Wandlung: Während Sänger Kele Okereke zuletzt darüber schrieb, wie es sich als junger Schwarzer in London anfühlt und dabei gesellschaftliche Phänomene wie Rassismus und Sicherheitsparanoia behandelt, ist die neue Platte titelgemäß viel persönlicher: Okereke verarbeitet das Scheitern seiner dreijährigen Beziehung. Alles in allem wird "Intimacy" wohl als Übergangsplatte in die Bandgeschichte eingehen. Doch es wird sehr viel mehr von ihr bleiben als die revolutionäre Marketingstrategie mit Blitzveröffentlichung, Webverkauf und diversen CD-Variationen mit unterschiedlichen Bonustracks. (cs)
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